Depot Infos & Tipps
Depotkonto mit Flatrate - Handeln zum Festpreis
Noch immer berechnen viele Banken hohe Transaktionsgebühren für Wertpapierorders. Oft steigen dabei die Kosten einer Order parallel mit dem Transaktionsvolumen. Bei hohen Handelsvolumina entstehen dementsprechend auch hohe Ordergebühren. Zum Glück für alle Vieltrader bieten mittlerweile einige wenige Banken Depotkonten mit einer Orderflatrate, die es den Kunden ermöglicht, ihre Orders zu einem Festpreis zu tätigen.
Hierbei werden die Transaktionsgebühren nicht mehr abhängig von der Höhe des Transaktionsbetrags berechnet, sondern in Form einer festen Pauschale erhoben. Es handelt sich hierbei um eine Art Flatrate, wie sie aus dem Telefon- und Internetbereich bekannt ist. Das Volumen der Transaktion hat bei einer Orderflatrate keinen Einfluss mehr auf die absolute Höhe der Transaktionskosten.
Vor einigen Jahren waren solche Flatrates eher im außerbörslichen Handel bei der Emission von Zertifikaten üblich. Seit einiger Zeit bieten Direktbanken jedoch auch den Handel an der Börse zum Flatrate-Tarif an. Meist betragen die Transaktionskosten so nur noch wenige Euro, wo früher noch mittlere zweistellige Beträge fällig waren.
Ein Depotkonto mit Flatrate ist dabei besonders interessant für Anleger, die viele Transaktionen durchführen und ein entsprechend hohes Orderkostenaufkommen haben. Vor allem aber rentiert sich das Depotkonto mit Flatrate für Anleger, die hohe Volumina handeln. Bei einer Kauforder über 20.000 Euro würden die Transaktionskosten mit Flatrate zum Beispiel nur bei 7,90 Euro liegen, während sich die Gebührenlast bei einem konventionellen Transaktionsentgelt von beispielsweise 0,5 Prozent auf 100 Euro belaufen würde.
Mit einem Depotkonto mit Flatrate könnte der Anleger also deutlich über 90 Prozent der Transaktionskosten einsparen, ohne einen Qualitätsverlust erleiden zu müssen! Aufgrund der Mindestgebühr, die Banken üblicherweise berechnen, lohnt sich ein Depotkonto mit Flatrate aber nicht nur für vermögende Anleger mit großvolumigen Orders. Auch bei kleinen Orders rechnet sich das Depotkonto mit Flatrate in der Regel schon deutlich. Dadurch, dass die Pauschalgebühr beim Depotkonto mit Flatrate meist sehr niedrig ist, liegt sie oft sogar deutlich unter der Mindestgebühr, die bei konventionellen Depotkonten berechnet wird.
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