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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: VermögenKategorie: Vermögen
Kategorien: Verbraucherschutz, Vermögen von as am 23. 2 2010 um 16:58 Uhr
Die allgemeine Altersvorsorge war bisher kein Thema, das im Fokus der Aufmerksamkeit des Bundesverbands deutscher Banken lag. Doch das ändert sich nun: Wie ein Sprecher des Verbands bekannt gab, betrachtet der BdB die Altersarmut als ein schwerwiegendes Problem der deutschen Gesellschaft.
Glücklicherweise hat der Bankenverband bereits ein Lösung parat: Alle Arbeitnehmer zahlen automatisch einen Teil ihres Einkommens in die betriebliche Altersvorsorge ein, Selbstständige wiederum sollen verpflichtet werden, eine private Altersvorsorge abzuschließen. Durch diese und weitere Maßnahmen soll laut BdB eine Einkommenslücke im Ruhestand vermieden werden.
Dem Bundesverband zufolge bestehe das Problem bei der Altersvorsorge vor allem darin, dass Maßnahmen, deren Erträge erst in ferner Zukunft anfallen, die aber bereits heute Zeit und Geld kosten, oftmals verschoben oder ganz vergessen werden. Ob sich der Sprecher des BdB der Ironie dieser Aussage bewusst ist, muss leider offen bleiben.Keine Kommentare » Kategorien: Vermögen von as am 18. 1 2010 um 17:09 Uhr
Heute ist es wieder allen Orten zu lesen: Dem durchschnittlichen Deutschen geht es auch in der Finanzkrise nicht schlecht, kann er doch aus einem Vermögen von 88.000 Euro schöpfen (zumindest kann das der durchschnittliche Erwachsene). Inklusive Rentenansprüche beträgt das Vermögen sogar 155.000 Euro pro Kopf.
Wie der Ersteller der Studie, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), selbst betont, sagt ein derartiger Wert zwar einiges über das Gesamtvermögen, jedoch auffallend wenig über die Vermögensverteilung der deutschen Gesellschaft aus. So besitzt jeder zweite Deutsche weniger als 15.000 Euro und liegt damit deutlich unter dem Durchschnittswert von 88.000 Euro. Der einfache Durchschnitt - das arithmetische Mittel - ist oft wenig geeignet, einen relevanten Wert aus einem Satz statistischer Daten zu ziehen – was leider viel zu selten von den Medien berücksichtigt wird. Das Resultat sind viel zu oft Meldungen, die einen Sachverhalt im besten Fall unzureichend, im schlechtesten Fall grob verzerrt darstellen.
Und das alles nur, weil in Statistik keiner aufgepasst hat.Keine Kommentare »
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