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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: SicherheitKategorie: Sicherheit
Kategorien: Kreditkarten, Sicherheit, Verbraucherschutz von as am 27. 4 2010 um 15:46 Uhr
Obwohl die Bundesbürger mehr und mehr Einkäufe im Internet statt in der Fußgängerzone erledigen, bleibt der Zahlungsverkehr von dieser Verschiebung seltsam unberührt. Laut einer Studie des E-Commerce-Center Handel (hier zu finden) werden rund zwei Drittel aller Einkäufe auch weiterhin mit den traditionellen Zahlungsmethoden Vorkasse, Rechnung, Lastschrift und Nachnahme bezahlt. Neue Zahlungsarten wie Paypal, Click-and-Buy und Giropay machen noch weniger als ein Fünftel des Umsatzes aus, haben jedoch bereits die Zahlung per Kreditkarte auf die Plätze verwiesen.
Die immer noch sehr breite Nutzung von Vorkasse, Nachnahme und Co. liegt allerdings nicht am deutschen Sinn für Tradition, denn gerade die Vorkasse, mit rund einem Drittel des Umsatzes die wichtigste Zahlungsmethode, ist bei den Kunden alles andere als beliebt. Mangelnde Alternativen und Vorsicht gegenüber neuen Anbietern wie Paypal und Giropay lassen die Dominanz der alten Zahlungsarten nur langsam abschmelzen.
Letztlich dürften beide Seiten, Händler und Kunde, davon profitieren, wenn sich schnell neue und sichere Zahlungsmethoden durchsetzen. Bis dahin dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen.Keine Kommentare » Kategorien: Deutschland, Geldautomaten, Kreditkarten, Sicherheit, Verbraucherschutz von ls am 16. 2 2010 um 17:41 Uhr
Dass 2010 nicht als das „Jahr der Chipkarte“ in die Geschichte eingehen wird, steht wohl spätestens seit gestern fest: Britischen Forschern ist es gelungen, das sogennante EMV-Verfahren mit einem simplen Trick auszuhebeln und das Bezahlen ohne korrekte PIN zu ermöglichen. Das girocard-System steht damit zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Kritik – und den Schlagzeilen.
Was steckt hinter dem Trick der britischen Forscher? Das EMV-Verfahren (benannt nach Euro-, Master- und Visacard) ermöglicht es, dass die Chipkarte, egal ob girocard oder Kreditkarte, mit dem Terminal „kommuniziert“. Ein einfaches Beispiel: An der Kasse wird man entweder dazu aufgefordert, seine PIN-Nummer einzugeben, oder die Transaktion per Unterschrift zu bestätigen. Welche dieser beiden Arten der Verifikation stattfindet, entscheidet das Terminal und teilt dies der Karte mit. Wird die Eingabe einer PIN gefordert, wartet das Terminal auf die Bestätigung der Karte, ob die eingegebene PIN akzeptiert wird.
Das Team um Ross Anderson hat jetzt gezeigt, dass durch eine sogenannte „Man-in-the-Middle-Attacke“ die Kommunikation manipuliert werden kann. Dem Karten-Terminal kann vorgetäuscht werden, die Karte habe die PIN akzeptiert, während der Karte suggeriert wird, das Terminal verlange nur eine Unterschrift zur Verifikation. Das Tückische – egal welche PIN jetzt eingegeben wird, das Terminal spuckt einen Beleg aus, der die Verifizierung per PIN bestätigt.
Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) reagierte diesmal schneller auf die lauter werdenden Stimmen und gab heute bereits Entwarnung. Das deutsche girocard-System sei durch EMV-Spezifikationen sicher vor derartigen Manipulationsversuchen, die Vorspiegelung einer korrekten PIN-Prüfung sei nicht möglich. Dass der ZKA diese Antwort geben würde, hatte Ross Anderson vorausgesagt – und die Aussage angezweifelt.
Auch wenn eine endgültige Klärung noch aussteht, müssen Verbraucher nicht in Panik verfallen. Im Gegenteil: Lag bisher ein Fall von Kartenmissbrauch vor, bei dem der Gauner anscheinend im Besitz der korrekten PIN-Nummer war, wiesen die Banken in den meisten Fällen die Schuld dem Kartenbesitzer zu. Dies zu beweisen, dürfte den Banken nach den neusten Erkenntnissen deutlich schwerer fallen. Als Verbraucher sollte man das jedoch keineswegs als „Freifahrtschein“ sehen – wer die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen beim Bezahlen und Geld abheben per Chipkarte einhält, fährt immer noch am sichersten. Keine Kommentare » Kategorien: Sicherheit, Verbraucherschutz von as am 29. 1 2010 um 16:46 Uhr
Zwar zählt der TÜV mit Sicherheit nicht zu den beliebtesten Institutionen Deutschlands - welcher Autofahrer denkt schon mit Freude an den nächsten Termin beim TÜV? - aber immerhin steht der Technische Überwachungsverein für Zuverlässigkeit und Sicherheit an, im und rund ums Auto.
Das gilt jedoch nicht in gleichem Maße im Finanzbereich, den sich der TÜV vor einiger Zeit als neues Spielfeld ausgesucht hat. Seit einigen Jahren bietet der TÜV ein Siegel für Finanzprodukte, das die Qualität von Beratung und Services wiedergeben soll. Laut einer diese Woche veröffentlichten Studie agiert der Verein jedoch nur mit mäßigen Erfolg in der Welt der Banken.
Die Qualität des Finanzprodukts spielt bei der Vergabe der Prüfsiegel praktisch keine Rolle, sind es doch Beratung und Service, die vom Technischen Überwachungsverein untersucht werden. Die Verfasser der Studie beklagen, dass dadurch die eigentliche Qualität des Finanzprodukts überhaupt nicht in die Vergabe des Prüfsiegels einfließt. Entsprechend des guten Rufs des Vereins nutzen zahlreiche Banken und Finanzdienstleister das TÜV-Prüfsiegel zur Werbung für die eigenen Produkte – und suggerieren damit bewusst oder unbewusst einen Qualitätsstandard, den das TÜV-Prüfsiegel gar nicht gewährleisten will und kann.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten, Sicherheit von as am 21. 1 2010 um 17:09 Uhr
Als erste und bisher auch einzige Banken-Gruppe hat der Verband der Sparda-Banken am vergangenen Mittwoch angekündigt, alle nicht mehr voll funktionsfähigen ec-Karten ihrer Kunden auszutauschen. Dabei handelt es sich nach Angaben der Sparda ausschließlich um jene Karten, die noch bis 2010 beziehungsweise 2011 gültig sind. Alle neueren ec-Karten sind von dem Fehler und damit auch der Umtauschaktion nicht betroffen.
Zwar funktionieren mittlerweile alle ec-Karten und Kreditkarten im Inland wieder tadellos - zu verdanken ist dieser Umstand der Reprogrammierung der Kartenlesegeräte -, im Ausland ist ihre Funktionstüchtigkeit jedoch immer noch nicht wieder hergestellt.
Mit dem Austausch der Karten kommen Kosten in Millionenhöhe auf die Sparda-Gruppe und ihre Mitglieder zu, Kosten, die die ebenfalls betroffene Konkurrenz der Sparda - Sparkassen, Volksbanken und Privatbanken - zu vermeiden sucht. Statt eines kostspieligen Austauschs setzen sie auf eine Umprogrammierung der Chipkarten via Geldautomat. Ab Februar sollen die umgerüsteten Automaten die volle Funktionalität der Karten automatisch wieder herstellen.Keine Kommentare » Kategorien: Online Banking, Sicherheit von ls am 11. 12 2009 um 15:35 Uhr
Dass Bankkunden ihren Kontoauszug in erster Linie auf fehlerhafte Abbuchungen prüfen, machen sich derzeit vermehrt Gauner zu nutze. Der Trick: Die Betrüger kombinieren eine bekannte Bankleitzahl mit einer Vielzahl möglicher Kontonummern und überweisen jeweils ein paar Cent. Wird die Überweisung gutgeschrieben, schnappt die Falle zu – die Kontodaten sind verifiziert.
Der Kunde ahnt meist nichts, schon allein aus dem Grund, dass ein Plus auf dem Konto weniger Anlass zum Misstrauen gibt, als ein unerwarteter Fehlbetrag. Zudem nutzen auch Zahlungsdienste wie PayPal diese Methode zur Bestätigung von Kontodaten. Für den Fall, dass der Kontoinhaber doch misstrauisch wird, wird bei der Überweisung oft eine Servicehotline angegeben, die jedoch nur hohe Telefonkosten zur Folge hat, ohne zur Problemlösung beizutragen.
Schützen kann man sich auf mehrere Arten. Grundsätzlich sollten Sie sich am besten täglich über die Bewegungen auf Ihrem Konto informieren, um im Zweifel schnell handeln zu können. Bemerken Sie einen verdächtig geringen Zahlungseingang, den Sie nicht zuordnen können, verständigen Sie am besten sofort Ihre Bank. In manchen Fällen kann die Gutschrift mit einem Vermerk „Kontodaten nicht korrekt“ zurückgewiesen werden, so dass der Eindruck entsteht, das Konto existiere nicht. Bestätigt sich der Verdacht auf einen Betrugsversuch, sollten Sie sich an die Polizei wenden, um eventuell die Drahtzieher ermitteln zu können. Wenn Sie diese Punkte beachten, machen Sie es Gaunern möglichst schwer, an Ihr Guthaben zu kommen. Kommentare (2)
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