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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: SantanderKategorie: Santander
Kategorien: Santander, Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank, Postbank von as am 22. 12 2008 um 17:22 Uhr
Die Milliardenverluste der Landesbanken, ein brüsk das Rettungspaket der Bundesregierung zurückweisender Chef der Deutschen Bank und abstürzende Bankaktien – dies sind einige der Bilder des Jahres 2008, die im Gedächtnis bleiben.
Dass 2008 auch das Jahr der großen Bankübernahmen war, ist durch die Flut schlechter Nachrichten in Folge der Finanzkrise jedoch kaum mehr präsent. Das liegt auch daran, dass sich diese Umwälzungen in der Bankenbranche erst in den kommenden Jahren richtig auswirken werden.
Den Anfang machten die Commerzbank und die Dresdner Bank, die in der ersten Septemberwoche ihre Fusion bekanntgaben. Rund 5 Milliarden Euro ist dabei die Dresdner Bank der Commerzbank wert, denn diese Summe erhält der Mutterkonzern der Dresdner Bank, die Allianz. Ergebnis der Fusion beider Institute ist ein neuer deutscher Bankenriese, der nur noch von der Deutschen Bank übertroffen wird.
Die Deutsche Bank war es dann auch, die wenige Wochen nach Bekanntgabe der Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank selbst aktiv wurde und sich 30 Prozent der Postbank sicherte. Obwohl die zeitliche Abfolge den Eindruck entstehen lässt, war der Einstieg bei der Postbank wohl keine Reaktion der Deutschen Bank auf die kurz zuvor verkündete Bankenfusion, sondern vielmehr der Versuch, das Privatkundengeschäft auf dem deutschen Markt zu forcieren. Dennoch wird es sehr interessant sein zu beobachten, wie sich Deutsche Bank und Commerzbank/Dresdner Bank in Zukunft positionieren.
Auch außerhalb Deutschlands gab es bereits vor dem Ausbruch der Finanzkrise interessante Entwicklungen im Bankensektor. Dabei in vielen Fällen im Fokus der Aufmerksamkeit: die Banco Santander. So übernahm das spanische Kreditinstitut im Laufe des Jahres nicht nur die britischen Banken Abbey National sowie Alliance & Lester, auch die US-amerikanischen Sovereign und GE Money sowie die ABN Amro Bank standen dieses Jahr auf dem Einkaufszettel der Santander. Möglich wurde diese Übernahmewelle dadurch, dass die Banco Santander weitaus weniger unter der Subprime-Krise gelitten hat als das Gros der Konkurrenz. Mit gefülltem Geldbeutel und geschwächten Banken bot sich so der Santander die einmalige Gelegenheit, sich in Europa und den USA weiter zu etablieren.
Keine Kommentare » Kategorien: Fortis, Santander, Finanzkrise, ING von as am 29. 9 2008 um 09:32 Uhr
Elf Milliarden Euro sollen aus den Staatskassen Belgiens, Luxemburgs und der Niederlande in den angeschlagenen Finanzkonzern Fortis fließen. Auslöser für diese Rettungsaktion sind die Liquiditätsprobleme, mit denen die Bank seit geraumer Zeit zu kämpfen hat. Durch diese Transaktion übernehmen die Benelux-Länder jeweils 49 Prozent der nationalen Fortis-Dependancen. Um die Liquidität weiter zu erhöhen, will Fortis darüber hinaus die erst vor kurzem erworbenen Anteile an der ABN Amro Bank abstoßen. Als ein potentieller Interessent wird die niederländische ING gehandelt.
Auch auf der anderen Seite des Ärmelkanals steht der Finanzsektor vor einschneidenden Veränderungen. Der BBC vorliegenden Informationen zufolge steht ein Teil der britischen Hypothekenbank Bradford & Bingley vor der Übernahme durch die spanische Banco Santander. Zudem sollen Verbindlichkeiten der Bank in Höhe von 63 Milliarden Euro verstaatlicht werden. Verbindlichkeiten, die zum größten Teil aus der Finanzkrise beziehungsweise dem Einbruch des US-amerikanischen Immobilienmarkts resultieren.Keine Kommentare » Kategorien: Sparkasse, ING-DiBa, Girokonto, Volkswagen Bank, Citibank, Santander, Direktbanken von as am 26. 9 2008 um 16:55 Uhr
Im Streit um die Nutzung der Sparkassen-Geldautomaten durch Direktbankkunden gibt es jetzt die erste gerichtliche Entscheidung. Das Landgericht Verden hat eine einstweilige Verfügung erlassen, die die Sparkasse Nienburg dazu verpflichtet, ihre Bankautomaten den Direktbankkunden und ihren VISA Karten wieder zu öffnen. Damit können die Kunden der ING-DiBa, der Volkswagen Bank, der Citibank und der Santander im niedersächsischen Landkreis Nienburg/Weser vorerst wieder kostenlos Geld an den Automaten der Sparkasse abheben.
Auslöser des Rechtsstreits war die Entscheidung von rund 50 Sparkassen, die Nutzung der institutseigenen Geldautomaten durch die Kunden der Direktbanken zu verhindern. Mit der kostenlosen Geldverfügung als Hauptargument für ihre Girokonten, zeigten sich ING-DiBa und Co. erwartungsgemäß wenig begeistert von der Entwicklung. Da keine gütliche Einigung erreicht wurde, folgt nun der juristische Part, der mit der Entscheidung des Landgerichts Verden seinen ersten, aber sicher nicht letzten Akt gesehen hat.Keine Kommentare »
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