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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: Royal Bank of ScotlandKategorie: Royal Bank of Scotland
Kategorien: Finanzkrise, Geschäftsergebnis, Royal Bank of Scotland von as am 12. 5 2010 um 17:06 Uhr
Das Jahr 2010 scheint ein gutes Jahr für die RBS, Schottlands größter und zugleich am schwersten von der Finanzkrise in Mitleidenschaft gezogene Bank, zu werden. Nachdem die mittlerweile teilverstaatlichte Großbank im vergangenen Jahr in die roten Zahl rutschte, konnte sie im ersten Quartal des neuen Jahres bereits wieder einen Gewinn ausweisen.
Mit rund 840 Millionen Euro liegt der Gewinn zwar noch weit entfernt von allen Maßstäben, die vor der Finanzkrise galten, ein Zeichen der Besserung ist er dennoch. Die Verbesserung der Bilanz liegt zu nicht unwesentlichen Teilen an der deutlich zurückgefahrenen Risikovorsorge, die noch im vergangenen Jahr zu enormen Abschreibungen führte. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend musste die Royal Bank of Scotland jedoch deutliche Einbußen im Bereich Investmentbanking verkraften, in diesem Geschäftsfeld sank im Vergleich zum Vorjahr der Gewinn um rund 50%.
Ein Ausstieg des britischen Staats aus der RBS, derzeit befinden sich rund 83% der Bank in Staatsbesitz, ist trotz der positiven Entwicklung wohl auf absehbare Zeit nicht realisierbar, was schon anhand der weiterhin hohen Abschreibungen deutlich zu erkennen ist. Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, Royal Bank of Scotland von as am 9. 2 2010 um 16:22 Uhr
Eigentlich nur eine Randnotiz der Finanzkrise, zeigt eine aktuelle Meldung aus dem Vereinigten Königreich, dass auch britische Bänker sehr verärgert sind, wenn sie nicht ihre versprochenen Boni erhalten. Mit einem Massenexodus ist gar zu rechnen, sollten die Mitarbeiter der Royal Bank of Scotland nicht ihre Bonuszahlungen erhalten, fürchten die Aktionäre der schottischen Großbank.
Um dies zu verhindern, plant die RBS die Ausschüttung einer wahrhaft königlichen Summe von bis zu 1,5 Milliarden. Besonders pikant ist dabei, dass die „Royal Boni of Scotland“ vom britischen Steuerzahler querfinanziert werden, musste die Bank doch im vergangenen Jahr einen herben Verlust von 8 Milliarden Euro einfahren und befindet sich darüber hinaus noch zu beinahe 85 Prozent in Staatsbesitz.
In der Londoner City mag die Nachricht also vielleicht Freude hervorrufen, der Rest des Königreichs wird jedoch – die Prognose sei gewagt – weniger begeistert sein.Keine Kommentare »
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