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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: MastercardKategorie: Mastercard
Kategorien: Geschäftsergebnis, Börse, Finanzkrise, Mastercard, Kreditkarten von as am 16. 4 2009 um 14:30 Uhr
„Kreditausfälle in den USA auf Rekordwert“ - so titelten heute zahlreiche Zeitungen. Schuld sind die neuesten Zahlen von MasterCard, die für einen neuen Negativrekord bei den Kreditausfällen des Kreditkartenriesen stehen. Allerdings ist der Anstieg der Ausfälle weniger dramatisch, als man nach der Lektüre der Überschriften meinen könnte: Die Zahl der nicht beglichenen Rechnungen stieg lediglich von 8,6 auf 8,8 Prozent, kein guter, aber letztendlich ein wenig dramatischer Wert.
Da MasterCard zeitgleich eine leichte Verbesserung bei einer Kennzahl, die als Indikator für die zukünftige Entwicklung der Kreditausfälle gilt, feststellen konnte, zog der Kurs des Kreditkartenunternehmens auch prompt an. Mit einer Kursrallye von mehr als 10 Prozent belohnten die Börsen die gebesserten Zukunftsaussichten von MasterCard. Wie nachhaltig diese Einschätzung ist, wird sich allerdings noch (auf dem Börsenparkett) zeigen müssen.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten, Mastercard von as am 3. 4 2009 um 12:36 Uhr
Weniger aus freien Stücken, denn aus einer Zwangslage heraus hat der Kreditkartenanbieter MasterCard seine Gebühren zum Teil drastisch gesenkt. Andernfalls hätte ein Verfahren der Europäischen Union gedroht, das wohl sehr kostspielig für das Unternehmen geworden wäre.
Von den neuen Gebührensätzen profitiert vor allem der Handel, der ab sofort für jede einzelne Kreditkartennutzung weniger Gebühren an MasterCard entrichten muss. Dadurch wächst die Attraktivität der Zahlung per Kreditkarte für den Einzelhandel. Ob die Menschen auf der anderen Seite der Ladentheke auch von der Gebührensenkung profitieren werden, ist bisher allerdings noch unklar. Möglich wären zum Beispiel niedrigere Jahresgebühren für Besitzer einer MasterCard Kreditkarte.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten, Mastercard, Visa, American Express, Finanzkrise, Geschäftsergebnis von as am 18. 3 2009 um 12:27 Uhr
Die neuesten Zahlen von Amex (American Express) sprechen eine deutliche Sprache: Die Ausfallrate bei Krediten stieg von 8,3 Prozent im Januar auf 8,7 Prozent im Februar. Ende vergangenen Jahres lag die Ausfallrate sogar noch bei nur 7,5 Prozent; normal ist eine Rate von 5 bis 6 Prozent.
Die höhere Ausfallwahrscheinlichkeit ist eine direkte Konsequenz der sich zunehmend verschlechternden wirtschaftlichen Situation vieler Amerikaner. Die steigenden Arbeitslosenzahlen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bringen zusehends mehr Kunden der drei großen Kreditkartenanbieter Visa, MasterCard und Amex in die Lage, ihre auflaufenden Schulden nicht mehr rechtzeitig begleichen zu können. Eine Situation, die auch für Amex und Co. problematisch wird.
Während die American Express-Aktie nach der Bekanntgabe der schlechten Zahlen gleich einen 3-Prozent-Sprung nach unten machte, müssen sich auch die beiden weltweit führenden Kreditkartenanbieter Visa und MasterCard Sorgen um die Zahlungsfähigkeit ihrer Kundschaft machen. So wird mittlerweile nicht nur die Kreditkartenvergabe deutlich restriktiver gehandhabt, auch ungewöhnliche Mittel zur Bereinigung der Risikopositionen werden immer beliebter. Amex bietet Problemkunden sogar eine Prämie, wenn sie denn ihre Schulden begleichen und ihren Vertrag kündigen.Keine Kommentare » Kategorien: Geschäftsergebnis, Finanzkrise, American Express, Visa, Mastercard, Kreditkarten von as am 27. 1 2009 um 13:27 Uhr
Nun treffen die Auswirkungen der Finanzkrise auch die Kreditkartenanbieter: Im letzten Quartal des vergangenen Jahres brach der Gewinn von American Express um fast 80% auf 131 Millionen Euro ein. Im Vergleich zu anderen Banken steht American Express allerdings trotz des Einbruchs im letzten Quartal immer noch gut da, kann sogar für das gesamte Jahr 2008 einen deutlichen Gewinn von knapp 2 Milliarden Euro verbuchen. Dennoch sind die Aussichten nicht gerade rosig.
Denn im letzten Quartal 2008 ist das eingetreten, was den Kreditkartenunternehmen bereits Monate zuvor prognostiziert wurde: Die Umsätze brechen ein und die Kreditausfälle nehmen zu. Beides logische Folgen der Hypothekenkrise. Auf der einen Seite können immer mehr Kreditkartenbesitzer die monatlichen Raten nicht mehr bezahlen, es kommt also vermehrt zu Zahlungsausfällen. Auf der anderen Seite können (und wollen) immer mehr US-Amerikaner Waren nicht länger auf Pump kaufen, die Kreditkartennutzung nimmt also ab. Beide Entwicklungen zehren am Umsatz von American Express.
Die beiden größten Konkurrenten, Visa und Mastercard, blieben bislang von ähnlichen Horrormeldungen verschont, werden aber mit Sicherheit auch einen kräftigen Umsatzrückgang verkraften müssen. Insgesamt scheint die Kreditkartenbranche jedoch mit einem blauen Auge davonzukommen. Der Grund hierfür liegt in ihrer Ausrichtung auf Privatkunden, ein Geschäftszweig der, verglichen mit dem Investment Banking, berechenbar ist und auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht zu Totalausfällen neigt.Keine Kommentare »
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