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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: KreditkartenKategorie: Kreditkarten
Kategorien: Direktbanken, Kreditkarten, Sparkasse, Verbraucherschutz von as am 15. 3 2010 um 13:49 Uhr
Wie am Wochenende bekannt wurde, nimmt das Bundeskartellamt die Automatengebühren zahlreicher Privatbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen etwas genauer unter die Lupe. Bundesweit hat das Kartellamt mehr als 280 Institute angeschrieben, um ihre Aussagen zu den Gebührensätzen zu erfahren.
Dabei steht der Vorwurf im Raum, dass die Banken viel zu hohe Gebühren, die in keinem Verhältnis zu den eigentlichen Kosten stehen, für das Abheben am Automaten verlangen. Aktuell liegen die durchschnittlichen Gebühren bei deutlich über 5 Euro pro Abhebung, einzelne Banken verlangen sogar bis zu 10 Euro.
Konkret liegt der Verdacht des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung, der Wettbewerbsbeschränkung und der verbotenen Diskriminierung vor. Bis Ende März will das Bundeskartellamt entscheiden, ob ein formelles Verfahren gegen die betroffenen Banken eingeleitet wird.
Aktiv wurde das Kartellamt aufgrund zahlreicher Beschwerden von Banken und Privatpersonen. Dass die Konkurrenz Beschwerde einreicht, sollte nicht überraschen: Schon seit über einem Jahr schwelt der Konflikt zwischen Direktbanken und Sparkassen, in der Zwischenzeit haben sich die beiden Konfliktparteien des öfteren vor Gericht getroffen, um über die Rechtmäßigkeit der Sperrung der Sparkassenautomaten für die Kunden der Direktbanken entscheiden zu lassen.
Die Maßnahme des Bundeskartellamts läutet also nur eine neue Runde ein.Keine Kommentare » Kategorien: ING-DiBa, Kreditkarten von as am 18. 2 2010 um 17:04 Uhr
Wie Deutschlands größte Direktbank bekannt gibt, können alle Kunden der ING-DiBa an den Kassen der Supermärkte der REWE-Kette ab sofort mit ihrer ec-Karte kostenlos Geld abheben. Dafür muss der Kunde lediglich einen Einkauf im Wert von mindestens 20 Euro tätigen, woraufhin er sich zusätzlich bis zu 200 Euro bar auszahlen lassen kann. Der Service ist kostenlos.
Obwohl die ING-DiBa explizit mit diesem Service wirbt, ist er laut REWE weniger exklusiv, als man denken könnte: Die Supermarktkette bietet den Bargeldservice nach eigenen Angaben allen Kunden, egal bei welcher Bank sie sind. Allerdings darf bisher nur die Direktbank ING-DiBa damit werben, was sich auf eine Exklusiv-Vereinbarung mit REWE zurückführen lässt.Kommentare (1) Kategorien: Deutschland, Geldautomaten, Kreditkarten, Sicherheit, Verbraucherschutz von ls am 16. 2 2010 um 17:41 Uhr
Dass 2010 nicht als das „Jahr der Chipkarte“ in die Geschichte eingehen wird, steht wohl spätestens seit gestern fest: Britischen Forschern ist es gelungen, das sogennante EMV-Verfahren mit einem simplen Trick auszuhebeln und das Bezahlen ohne korrekte PIN zu ermöglichen. Das girocard-System steht damit zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Kritik – und den Schlagzeilen.
Was steckt hinter dem Trick der britischen Forscher? Das EMV-Verfahren (benannt nach Euro-, Master- und Visacard) ermöglicht es, dass die Chipkarte, egal ob girocard oder Kreditkarte, mit dem Terminal „kommuniziert“. Ein einfaches Beispiel: An der Kasse wird man entweder dazu aufgefordert, seine PIN-Nummer einzugeben, oder die Transaktion per Unterschrift zu bestätigen. Welche dieser beiden Arten der Verifikation stattfindet, entscheidet das Terminal und teilt dies der Karte mit. Wird die Eingabe einer PIN gefordert, wartet das Terminal auf die Bestätigung der Karte, ob die eingegebene PIN akzeptiert wird.
Das Team um Ross Anderson hat jetzt gezeigt, dass durch eine sogenannte „Man-in-the-Middle-Attacke“ die Kommunikation manipuliert werden kann. Dem Karten-Terminal kann vorgetäuscht werden, die Karte habe die PIN akzeptiert, während der Karte suggeriert wird, das Terminal verlange nur eine Unterschrift zur Verifikation. Das Tückische – egal welche PIN jetzt eingegeben wird, das Terminal spuckt einen Beleg aus, der die Verifizierung per PIN bestätigt.
Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) reagierte diesmal schneller auf die lauter werdenden Stimmen und gab heute bereits Entwarnung. Das deutsche girocard-System sei durch EMV-Spezifikationen sicher vor derartigen Manipulationsversuchen, die Vorspiegelung einer korrekten PIN-Prüfung sei nicht möglich. Dass der ZKA diese Antwort geben würde, hatte Ross Anderson vorausgesagt – und die Aussage angezweifelt.
Auch wenn eine endgültige Klärung noch aussteht, müssen Verbraucher nicht in Panik verfallen. Im Gegenteil: Lag bisher ein Fall von Kartenmissbrauch vor, bei dem der Gauner anscheinend im Besitz der korrekten PIN-Nummer war, wiesen die Banken in den meisten Fällen die Schuld dem Kartenbesitzer zu. Dies zu beweisen, dürfte den Banken nach den neusten Erkenntnissen deutlich schwerer fallen. Als Verbraucher sollte man das jedoch keineswegs als „Freifahrtschein“ sehen – wer die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen beim Bezahlen und Geld abheben per Chipkarte einhält, fährt immer noch am sichersten. Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten, DKB, Lufthansa von as am 28. 1 2010 um 16:46 Uhr
Während zahlreiche Banken immer noch an der Beseitigung der Fehlfunktion ihrer Kreditkarten arbeiten, taucht bereits die nächste Hiobsbotschaft auf: Laut Financial Times Deutschland mussten mehrere Besitzer einer Miles-and-More-MasterCard (von der Lufthansa in Kooperation mit der DKB herausgegeben) in den vergangenen Monaten feststellen, dass über ihre Kreditkarten unberechtigte Abbuchungen getätigt wurden.
Allen Geschädigten gemeinsam ist, dass sie mit ihrer MasterCard in einem Starwood-Hotel (hierzu gehören zum Beispiel die Hotels von Le Méridien und Sheraton) bezahlt haben. Daher liegt der Verdacht nahe, dass der Datenverlust bei einem Unternehmen auftrat, dass für die Starwood-Hotels die Kreditkartenabrechnungen erledigt. Einige der Betrugsfälle sind schon seit längerem bekannt, auch wurden bereits Kreditkarten durch die Lufthanse gesperrt. Über die Wurzel des Problems gibt es jedoch bis zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Informationen.
Erst Ende 2010 kam es nach einem Datenleck bei einem spanischen Finanzdienstleister zu einer großen Kreditkarten-Rückrufaktion deutscher Banken. Im Vergleich dazu ist das Problem der Lufthanse fast vernachlässigbar, ein gutes Licht auf die Sicherheit der Kreditkartendaten wirft der neuerliche Fall jedoch mit Sicherheit nicht. Er zeigt vielmehr, dass nicht nur die Sicherheit der Kreditkarte selbst erhöht werden muss, sondern insbesondere die Weitergabe und die Speicherung der Kreditkartendaten bei Handel und Finanzdienstleistern unter die Lupe genommen werden müssen.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten von as am 27. 1 2010 um 16:09 Uhr
Nicht erst seit Facebook ist bekannt, dass das World Wide Web nicht nur eine fast unbegrenzte Menge an Informationen bietet, sondern es auch jedem Menschen mit Internetzugang ermöglicht, der ganzen Welt seine eigene Beschränktheit zu präsentieren.
Eine neue Internetseite aus den Vereinigten Staaten bietet dafür nun ein neues Forum, wobei allerdings erwähnt werden muss, dass der Service leider nur für Kreditkartenbesitzer verfügbar ist.
Wer sich mit seinen Kreditkartendaten (und wahlweise den Zugängen für Seiten wie Amazon und ebay) auf Blippy.com anmeldet, teilt allen Internetnutzern seine mit der Kreditkarte getätigten Einkäufe und Zahlungen mit. Abgesehen davon, dass es dank der freigiebig verteilten Daten für jedermann möglich ist, ein mehr oder weniger exaktes Profil der Ausgaben und Einkäufe des Kreditkartenbesitzers zu erstellen, werden zusätzlich wichtige Daten, wie Kreditkartennummern und Zugangsdaten für E-Commerce-Seiten, den Betreibern von Blippy.com anvertraut. Je mehr die Anhängerschaft der Website wächst, desto attraktiver dürfte dabei die Datenbank für kriminelle Hacker werden.
Im Austausch gegen etwas virtuelle Angeberei bietet Blippy also jede Menge reale Gefahren. Nicht unwahrscheinlich, dass im Laufe der Zeit die Daten der Nutzer verschwinden – und mit ihnen auch ihr Geld. Kein Wunder, dass Datenschützer wenig Begeisterung für die Idee zeigen. Wir meinen, wer so schlecht auf seine Daten aufpasst, für den kommt jede Hilfe zu spät.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten, Visa von as am 22. 1 2010 um 15:57 Uhr
6 Cent auf 100 Euro Umsatz. 0,6 Promille betrug im vergangenen Jahr der Anteil des Kreditkartenmißbrauchs am Gesamtumsatz der Visa Karten in Deutschland. Obwohl die Zahl nicht sehr beängstigend klingt, arbeitet der Kreditkartenriese derzeit daran, seinen deutschen Kunden mehr Sicherheit im Umgang mit der kleinen Plastikkarte zu bieten.
Noch im laufenden Jahr will Visa einen SMS-Service aufsetzen, durch den dem Kunden, sofern seine Bank mitspielt, bei jeder Transaktion eine Bestätigung aufs Handy gesandt wird. Eine missbräuchliche Verwendung der Kreditkarte durch Dritte würde dadurch praktisch unmittelbar sichtbar werden. Ziel von Visa ist es, die Kosten des Kartenmißbrauchs weiter zu reduzieren, jedoch ohne dafür die Kunden belästigen zu müssen.Kommentare (4)
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