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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: KreditkartenKategorie: Kreditkarten
Kategorien: Kreditkarten, Mastercard, Visa, American Express von ls am 4. 8 2010 um 16:31 Uhr
Die Umsatzzahlen des Kreditkarten-Anbieters Mastercard sehen auf den ersten Blick gut aus: Im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 konnte der Umsatz um 7 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar gesteigert werden. Der Gewinn wurde durch Einsparungen in der Verwaltung sogar um ein Drittel auf 458 Millionen Dollar erhöht.
Dass die Anleger trotzdem von den Quartalszahlen enttäuscht sind und die Mastercard-Aktie Punkte verliert, liegt an den deutlich besseren Zahlen der Konkurrenz: VISA und American Express konnten den Umsatz um mehr als 20 Prozent steigern. Dass sich die Kreditkartenanbieter insgesamt vergleichsweise schnell von den Folgen der Finanzkrise erholen, liegt auch am stetig zunehmenden wetlweiten Zahlungsverkehr und den satten Gebühren, die für diesen anfallen. Keine Kommentare » Kategorien: Verbraucherschutz, Kreditkarten von as am 11. 5 2010 um 15:36 Uhr
Ein Bericht der Süddeutschen Zeitung lenkt – wieder einmal – die Aufmerksamkeit auf die Sicherheit der Daten beim Zahlungsverkehr gelenkt, wobei sich die aktuelle Debatte allerdings nicht um Kreditkarten, sondern um ec-Karten dreht.
Das Problem ist zur Abwechslung nicht technischer Natur, sondern liegt vielmehr darin, dass einige Supermärkte sich das Recht vorbehalten, die Kontodaten jener Kunden weiterzugeben, die per ec-Karte und Unterschrift bezahlen.
Anscheinend ist es eine relativ weit verbreitete Praxis, sich per Extraklausel auf dem Zahlungsbeleg die Weitergabe der Kundendaten genehmigen zu lassen. Kaum ein Kunde bemerkt dabei überhaupt, was er da eigentlich unterschreibt. Durch die jetzt in Gang gekommene Debatte keimt allerdings die Hoffnung auf, dass diese Praxis bald der Vergangenheit angehört.
Die Zahlung per Unterschrift erfreut sich beim Handel vor allem deshalb einer großen Beliebtheit, weil sie deutlich günstiger als die Zahlung per PIN-Code ist. Werden die Klauseln aus den Belegen verbannt, spricht auch grundsätzlich nichts gegen eine Fortsetzung dieser Praxis.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten, Verbraucherschutz von as am 5. 5 2010 um 17:00 Uhr
Laut einer Meldung des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) sind die Deutschen ein sehr konservatives Volk – zumindest wenn es ums Bezahlen geht. Damit bestätigt sich abermals der Eindruck, der schon bei der Aufschlüsselung der Zahlungsmittel für den Online-Einkauf vermittelt wurde ( Auf Heller und Pfennig – Deutsche bleiben den traditionellen Zahlungsmethoden auch im Internet treu).
Ganze 58% aller in Deutschland umgesetzten Waren und Dienstleistungen werden dabei mit Bargeld bezahlt, die ec-Karten beziehungsweise girocards machen immerhin noch 26% der Umsätze aus. Die Überweisungen kommen auf einen Anteil von 9%, während über Kreditkarten gerade einmal 4% des Gesamtumsatzes abgewickelt werden. Schlusslicht in der Statistik des BdB ist die Lastschrift mit 2% Marktanteil.
Zwar liegt Deutschland mit diesen Zahlen deutlich hinter anderen westlichen Industrienationen wie Großbritannien und den USA, als schlecht sollten sie jedoch nicht verstanden werden. Bar zu bezahlen erleichtert nicht nur den Überblick über die eigenen Ausgaben, es verhindert auch die Aufzeichnung des Konsumverhaltens und die – meist werbliche – Nutzung dieser Daten (außer man kombiniert Bargeld mit einem Bonusprogramm à la Payback).
Unterm Strich bleibt also eine erfreuliche Nachricht, wenn auch nicht unbedingt im Sinne von VISA, MasterCard & Co.Kommentare (1) Kategorien: Kreditkarten, Sicherheit, Verbraucherschutz von as am 27. 4 2010 um 15:46 Uhr
Obwohl die Bundesbürger mehr und mehr Einkäufe im Internet statt in der Fußgängerzone erledigen, bleibt der Zahlungsverkehr von dieser Verschiebung seltsam unberührt. Laut einer Studie des E-Commerce-Center Handel (hier zu finden) werden rund zwei Drittel aller Einkäufe auch weiterhin mit den traditionellen Zahlungsmethoden Vorkasse, Rechnung, Lastschrift und Nachnahme bezahlt. Neue Zahlungsarten wie Paypal, Click-and-Buy und Giropay machen noch weniger als ein Fünftel des Umsatzes aus, haben jedoch bereits die Zahlung per Kreditkarte auf die Plätze verwiesen.
Die immer noch sehr breite Nutzung von Vorkasse, Nachnahme und Co. liegt allerdings nicht am deutschen Sinn für Tradition, denn gerade die Vorkasse, mit rund einem Drittel des Umsatzes die wichtigste Zahlungsmethode, ist bei den Kunden alles andere als beliebt. Mangelnde Alternativen und Vorsicht gegenüber neuen Anbietern wie Paypal und Giropay lassen die Dominanz der alten Zahlungsarten nur langsam abschmelzen.
Letztlich dürften beide Seiten, Händler und Kunde, davon profitieren, wenn sich schnell neue und sichere Zahlungsmethoden durchsetzen. Bis dahin dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen.Keine Kommentare » Kategorien: Direktbanken, Kreditkarten, Sparkasse, Verbraucherschutz von as am 15. 3 2010 um 13:49 Uhr
Wie am Wochenende bekannt wurde, nimmt das Bundeskartellamt die Automatengebühren zahlreicher Privatbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen etwas genauer unter die Lupe. Bundesweit hat das Kartellamt mehr als 280 Institute angeschrieben, um ihre Aussagen zu den Gebührensätzen zu erfahren.
Dabei steht der Vorwurf im Raum, dass die Banken viel zu hohe Gebühren, die in keinem Verhältnis zu den eigentlichen Kosten stehen, für das Abheben am Automaten verlangen. Aktuell liegen die durchschnittlichen Gebühren bei deutlich über 5 Euro pro Abhebung, einzelne Banken verlangen sogar bis zu 10 Euro.
Konkret liegt der Verdacht des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung, der Wettbewerbsbeschränkung und der verbotenen Diskriminierung vor. Bis Ende März will das Bundeskartellamt entscheiden, ob ein formelles Verfahren gegen die betroffenen Banken eingeleitet wird.
Aktiv wurde das Kartellamt aufgrund zahlreicher Beschwerden von Banken und Privatpersonen. Dass die Konkurrenz Beschwerde einreicht, sollte nicht überraschen: Schon seit über einem Jahr schwelt der Konflikt zwischen Direktbanken und Sparkassen, in der Zwischenzeit haben sich die beiden Konfliktparteien des öfteren vor Gericht getroffen, um über die Rechtmäßigkeit der Sperrung der Sparkassenautomaten für die Kunden der Direktbanken entscheiden zu lassen.
Die Maßnahme des Bundeskartellamts läutet also nur eine neue Runde ein.Keine Kommentare » Kategorien: ING-DiBa, Kreditkarten von as am 18. 2 2010 um 17:04 Uhr
Wie Deutschlands größte Direktbank bekannt gibt, können alle Kunden der ING-DiBa an den Kassen der Supermärkte der REWE-Kette ab sofort mit ihrer ec-Karte kostenlos Geld abheben. Dafür muss der Kunde lediglich einen Einkauf im Wert von mindestens 20 Euro tätigen, woraufhin er sich zusätzlich bis zu 200 Euro bar auszahlen lassen kann. Der Service ist kostenlos.
Obwohl die ING-DiBa explizit mit diesem Service wirbt, ist er laut REWE weniger exklusiv, als man denken könnte: Die Supermarktkette bietet den Bargeldservice nach eigenen Angaben allen Kunden, egal bei welcher Bank sie sind. Allerdings darf bisher nur die Direktbank ING-DiBa damit werben, was sich auf eine Exklusiv-Vereinbarung mit REWE zurückführen lässt.Kommentare (1)
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