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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: KonjunkturKategorie: Konjunktur
Kategorien: Zinsänderung, Konjunktur, Finanzkrise, EZB von as am 5. 5 2009 um 12:47 Uhr
Am Donnerstag ist es wieder soweit – Jean-Claude Trichet, seines Zeichens Präsident der Europäischen Zentralbank, trifft sich mit seinen Mitarbeitern und berät über die Zinsstrategie für den Euro-Raum. Und aller Voraussicht nach wird es auch an diesem Donnerstag wieder zu einer, vermutlich letzten, Senkung des Leitzinses von 1,25 Prozent auf 1,00 Prozent kommen.
Unter Experten herrscht weitgehend Übereinstimmung, dass die EZB diese psychologische Schwelle, ganz im Gegensatz zu ihren japanischen und US-amerikanischen Pendants, nicht überschreiten wird. Die Wirksamkeit der Zinssenkungen ist sowieso bereits Inhalt zahlreicher Diskussionen, kein Wunder, zeigten sich die Geschäftsbanken doch bisher wenig geneigt, ihre Kreditvergabe auszuweiten.Keine Kommentare » Kategorien: Postbank, Geschäftsergebnis, Konjunktur von as am 10. 3 2009 um 12:32 Uhr
Wie am Montag bekannt wurde, genehmigte die Postbank im Zuge ihres Verkaufs dem Vorstand Sonderboni in Höhe von 11,5 Millionen Euro. Der ungewöhnliche Sonderbonus, der insbesondere vor dem Hintergrund des 821 Millionen Euro-Minus in der Postbank-Bilanz 2008 unangebracht scheint, wurde wohl aus einem einzigen Grund ausgezahlt: Die Boni sollten dazu dienen, die Führungsspitze des Konzerns nicht mitten in der Transaktions- beziehungsweise Umbauphase zu verlieren.
Wie verständlich die Gründe für die Sonderboni aus Sicht der Postbank auch sein mögen, so schlecht verkaufen sich natürlich derartige Geldgeschenke in den Zeiten der Wirtschaftskrise. Entsprechend harsch fielen die Kommentare aus den Reihen der Politik aus – was kaum verwundert, steht doch ein Superwahljahr an. Bei aller moralischen (oder opportunistischen) Kritik sollte man allerdings nicht vergessen, dass die Boni rechtlich einwandfrei sind. Auch wenn sie nicht „verdient“ wurden.Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Konjunktur, Finanzkrise, EZB von as am 5. 3 2009 um 14:24 Uhr
Eine schwächelnde Wirtschaft, steigende Arbeitslosenzahlen und eine einbrechende Produktion ließen der Europäischen Zentralbank keine andere Wahl: Abermals hat sie die Leitzinsen nach unten angepasst.
Wie erwartet – zum Teil auch befürchtet – fällt der Zinsschritt von 2,00 Prozent auf 1,50 Prozent moderat aus. Zahlreiche mehr oder weniger berufene Kritiker hatten einen deutlicheren Zinsschritt auf 1,00 Prozent gefordert, doch dazu konnte oder wollte sich die EZB offensichtlich nicht durchringen. Immer noch hat es den Anschein, als würden die Zentralbänker die Zinsen mehr widerwillig, als aus Überzeugung senken. Zu sehr schwebt die Verpflichtung einer niedrigen Inflationsrate über der EZB, als dass man in Zeiten deflationärer Tendenzen einen Leitzins nahe der Null-Prozent-Marke akzeptieren will.
Fairerweise sollte erwähnt werden, dass ein niedriger Leitzinssatz alles andere als ein Allheilmittel ist. Zumindest legen die jüngsten Entwicklungen in Japan, Großbritannien und den USA es nicht nahe, dass die Gleichung "kostenloses Geld=positiver Impuls für die Wirtschaft" gilt.Keine Kommentare » Kategorien: Konjunktur, Finanzkrise, Kredite von as am 4. 2 2009 um 16:40 Uhr
Während in Deutschland die Politiker landauf, landab beinahe schon darum betteln, dass die Banken freigiebig Kredite vergeben, stellt sich die Situation in den USA anscheinend etwas anders dar. Die Citigroup, mit staatlichen Hilfsgeldern aufgepäppelt, steht bereit, den Kreditmarkt geradezu mit billigem Geld zu fluten.
Wie die Bank am Dienstag mitteilte, sollen in den kommenden Monaten Kredite im Wert von beinahe 30 Milliarden Euro an die amerikanischen Bürger vergeben werden, hauptsächlich in Form von Hypotheken. Neben Hauseigentümern sollen auch Privat- und Geschäftsleute sowie Studenten von der Finanzspritze profitieren. Nicht nur die verbesserte Lage der Großbank dürfte Grund für die massive Ausweitung der Kreditvergabe sein, auch der Druck von Seiten der US-Administration, den Markt durch verstärkte Kreditvergabe wiederzubeleben, war bei der Entscheidung sicher von Bedeutung.Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Konjunktur, Finanzkrise, EZB von as am 26. 11 2008 um 17:04 Uhr
Das Problem: Stockende Kreditvergabe und eine Wirtschaft in der Winterstarre. Die Lösung: Sinkende Zinsen.
Leicht vereinfacht ist dies die Position, die Axel Weber, Chef der Bundesbank, in einem Interview mit dem "Handelsblatt" vertritt. Von besonderer Wichtigkeit seien dabei laut Weber weitere Zinssignale der Europäischen Zentralbank EZB, also eine neuerliche Senkung des Leitzinssatzes. Der Leitzins wurde in den vergangenen Monaten bereits von 4,25 auf 3,25 Prozent gesenkt, der nächste Zinsschritt der EZB wird für den 4. Dezember erwartet.
Die sinkenden Zinsen sollen die Kreditvergabe der Banken stimulieren und damit die Refinanzierung der Unternehmen in der Euro-Zone sicherstellen. Weltweit führt die zunehmend restriktivere Vergabe von Krediten bereits dazu, dass mehr und mehr Unternehmen aus Wirtschaftszweigen, die auf einen stetigen Kreditfluss angewiesen sind, um ihren Fortbestand bangen müssen.
Der weltumspannende Frachtverkehr per Schiff ist ein Paradebeispiel für die Problematik der Kreditklemme, wird doch die Charter eines Frachters üblicherweise durch Kredite finanziert. Auch wenn die stetigen Meldungen über Piraterie an der ostafrikanischen Küste dieses Problem zur Zeit überdecken, so sind die Auswirkungen auf den Welthandel durch die Kreditklemme weitaus drastischer als ein paar AK47 schwingende Freibeuter in Schnellbooten.Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Konjunktur, Tagesgeld, Festgeld, Finanzkrise von as am 4. 11 2008 um 11:32 Uhr
Lange kannten die Zinsen auf Festgeld und Tagesgeld nur eine Richtung – aufwärts. Das lag zum einen an den steigenden Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB), zum anderen an dem sich stetig verschärfenden Kampf der Banken um neue Kunden. Sich Zinsschlachten um ihre Kunden liefernd, hoben die Kreditinstitute die Tagesgeldzinsen in einigen Fällen auf weit über 5 Prozent – ein Traum für alle, die ihre Rücklagen immer griffbereit, aber dennoch gut verzinst anlegen wollten.
Mit der Verschärfung der Finanzkrise ist die Zeit der hohen Zinsen jedoch fürs Erste Geschichte. Weltweit sinken die Leitzinsen und ihnen werden in Kürze die Zinsen auf Festgeld und Tagesgeld folgen. In den vergangenen Wochen haben bereits einige Banken die Festgeldzinsen deutlich gesenkt, weitere werden folgen. Auch im Tagesgeldsektor werden die Folgen bald zu spüren sein.
Wer jetzt nach einem Tagesgeldkonto oder einer Festgeldanlage sucht, ist gut damit beraten, möglichst schnell zu handeln, bevor die Banken flächendeckend die Zinsen senken. Da in den nächsten zwölf Monaten mit sehr niedrigen Leitzinsen zu rechnen ist, werden auch die von den Banken weitergegebenen Zinsen niedrig ausfallen – entsprechend wenig sinnvoll ist es, auf eine Erholung der Zinsen in naher Zukunft zu setzen. Keine Kommentare »
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