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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: KonjunkturKategorie: Konjunktur
Kategorien: Deutschland, Finanzkrise, Konjunktur, Kredite von as am 2. 2 2010 um 17:19 Uhr
Laut einer aktuellen Verlautbarung der Bundesbank gibt es trotz der Finanzkrise – und zahlreicher gegenteiliger Behauptungen - keine Kreditklemme, unter der die deutsche Wirtschaft leiden würde. Zwar sei es derzeit für einige Unternehmen aufgrund ihrer wirtschaftlich prekären Lage schwierig, einen Kredit zu bekommen, die allgemeine Versorgung der Wirtschaft mit liquiden Mitteln ist laut Bundesbank jedoch weiterhin gesichert.
Ähnliches hat die Schufa für das Privatkundengeschäft zu vermelden. Auch hier konnte für das vergangene Jahr keine Kreditklemme festgestellt werden, so gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass die Banken ihre Kreditvergabe an Privatkunden eingeschränkt haben. Weniger beruhigend ist allerdings das, was die Schufa noch zur aktuellen Lage auf dem Kreditmarkt zu sagen hat: Ein immer größerer Anteil der Privatkredit fällt aus, verglichen mit dem Jahr 2008 stieg der entsprechende Wert gar um 7 Prozent. Ein klares Indiz dafür, dass die Krise auch in den Geldbörsen der Bürger angekommen ist.
Keine Kommentare » Kategorien: Börse, EZB, Finanzkrise, Konjunktur von as am 29. 12 2009 um 16:53 Uhr
Die psychologisch wichtige 6000 Punkte-Schwelle scheint der DAX im laufenden Jahr nicht mehr unterschreiten zu wollen. Das Börsenjahr 2009 endet also mit einer positiven Note, die das gesamte Jahr angemessen widergibt.
Seit Anfang März, als der DAX mit weniger als 3.700 Punkten seinen jüngsten Tiefstand erreichte, konnten die Anleger satte Gewinne einfahren, der Deutsche Aktienindex stieg in diesem Zeitraum um über 60 Prozent. Betrachtet man die Entwicklung seit dem Jahresbeginn, bleiben immerhin noch 25 Prozent Wachstum übrig.
Die Aussichten für das neue Jahre sind trotz dieser positiven Entwicklung nicht ungetrübt. Der explosiven Börsenentwicklung konnte die Realwirtschaft nicht einmal ansatzweise folgen und auch die wichtigste Grundlage der positiven Börsenentwicklung – Unmengen billigen Zentralbankgeldes – lässt eine neuerliche Spekulationsblase befürchten. Auch auf den Immobilienmärkten und in den Bilanzen zahlreicher Banken ist noch immer allerlei Unerfreuliches versteckt. Die zunehmenden Zahlungsschwierigkeiten verschiedener Staaten befeuern darüber hinaus die negativen Erwartungen für kommendes Jahr.
Doch auch wenn in diesen Tagen wieder aus allen Ecken konkrete, meist recht positive, Prognosen für den DAX hervorgeholt werden, ist die Entwicklung für das kommende Jahr kaum kalkulierbar. An die Renditen diesen Jahres wird 2010 kaum heranreichen können – an die Tiefen jedoch wohl ebenfalls nicht. Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Konjunktur, Finanzkrise, EZB von as am 6. 11 2009 um 16:43 Uhr
Die Hoffnung auf einen nachhaltigen Aufschwung scheint nicht sehr verbreitet zu sein in den Büros der Zentralbanken. Eine allzu positive Wirtschaftsprognose scheint zumindest den Zinsentscheidungen in der EU, den USA und Großbritannien nicht zugrunde zu liegen. Denn alle drei Zentralbanken lassen die Leitzinsen auch weiterhin unangetastet auf niedrigstem Niveau.
In der Eurozone bleibt der Leitzins bei 1,00%, in den Vereinigten Staaten bei 0,00% bis 0,25% und in Großbritannien bei 0,50%. Immerhin tauchen auf dem europäischen Festland die ersten Anzeichen dafür auf, dass die Zinsstarre nicht zum Dauerzustand werden soll. Ein deutliches Zeichen dafür stellt die Entscheidung der Europäischen Zentralbank dar, den Geschäftsbanken nicht weiter massiv Kredite zur Verfügung zu stellen. Keine Kommentare » Kategorien: Konjunktur, Finanzkrise von as am 18. 9 2009 um 17:01 Uhr
Von der US-amerikanischen Regierung im vergangenen Jahr mit Milliardenbeträgen vor dem Bankrott gerettet, scheint die Citigroup wieder neues Selbstbewusstsein getankt zu haben. Aktuellen Berichten zufolge bereitet sich der Bankenriese bereits darauf vor, die Staatsgelder wieder zurückzuzahlen – vorausgesetzt, die positive Entwicklung der vergangenen Monate hält an.
Wie bei anderen Banken auch, scheinen die mit den Staatshilfen verbundenen Auflagen den Verantwortlichen der Citigroup zu viele Ketten anzulegen, als dass sie auch nur einen Moment länger als absolut notwendig von den Staatshilfen zehren wollen.Keine Kommentare » Kategorien: Konjunktur, Tagesgeld, Festgeld, Finanzkrise von as am 12. 5 2009 um 14:25 Uhr
Raus aus Aktien und Wertpapieren, rein in klassische Geldanlagen wie Tagesgeld und Festgeld, dazu ein erhöhter Bargeldbestand – so reagieren die Deutschen auf die Wirtschaftskrise, wenn es um ihre Finanzen geht. Damit bestätigen die am Montag veröffentlichten Daten der Bundesbank einige Trends, die bereits zuvor sichtbar wurden.
In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres setzte eine regelrechte Flucht aus allen Arten von Wertpapieren ein, kein Wunder, da in diesem Zeitraum weltweit die Börsenkurse drastisch einbrachen. Das dadurch frei werdende Kapital floss zu großen Teilen auf die, auch dank der merkelschen Staatsgarantie, weiterhin als sicher empfundenen Bankkonten, wobei insbesondere Tages- und Festgeld als sichere Häfen von der Börsenflucht profitierten.
Auch Bargeld hat in den vergangenen Monaten, wie so oft in Krisenzeiten, eine wahre Renaissance erfahren. Laut Bundesbank stieg die Bargeldhaltung in Deutschland um über 200% an, ein Zustand, der sich bis zu einer deutlichen Verbesserung der Wirtschaftslage wohl nicht ändern wird. Gute Zeiten für Einbrecher und Diebe.Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Konjunktur, Finanzkrise, Kredite von as am 11. 5 2009 um 13:59 Uhr
Wenn man die Worte des Präsidenten des Bundesverbands deutscher Banken BdB vernimmt, könnte man meinen, sich verhört zu haben: Andreas Schmitz, seit rund einem halben Jahr auf dem Chefsessel des BdB, sieht steigende Kreditzinsen auf die Bankkunden zukommen.
Nun sind steigende Zinsen in der aktuellen Wirtschaftslage erst einmal nichts Ungewöhnliches: In Folge einer Finanzkrise, deren Ursache unter anderem in zu vielen schlechten Krediten zu suchen ist, liegt eine konservative Kreditvergabe mit höherem Risikoaufschlag nahe. Dennoch stößt die Aussage des BdB-Chefs zurecht auf wenig Begeisterung.
Während die zahlreichen und überaus deutlichen Zinssenkungen im Tages- und Festgeldbereich fast durchweg mit Verweis auf die sinkenden Leitzinsen erklärt wurden, scheinen die Kreditzinsen seit Monaten von der Entwicklung abgekoppelt. Die Guthabenzinsen sinken aber nicht in erster Linie wegen des EZB-Leitzinses, sondern weil der Wettbewerb in der Bankbranche abgenommen hat. Während vergangenes Jahr noch Banken aus In- und Ausland um jeden einzelnen Neukunden geworben haben, steht jetzt eine Konsolidierungsphase an, in der es wenig Sinn macht, neue Kunden mit hohen Zinsen teuer einzukaufen.
Der BdB und seine Mitglieder machen es sich also etwas zu leicht, sinkende Guthabenzinsen mit dem Leitzins zu erklären (was natürlich angenehm plakativ und auf den ersten Blick einleuchtend ist), den Kreditbereich aber wiederum als Sonderfall von der Leitzins-Logik auszunehmen. Denn dieser Widerspruch ist mehr als offensichtlich.Keine Kommentare »
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