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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: INGKategorie: ING
Kategorien: Geschäftsergebnis, ING-DiBa, ING, Finanzkrise von as am 26. 10 2009 um 15:53 Uhr
Wenig überraschend ist die Nachricht aus den Niederlanden, dass der Finanzriese ING in zwei rechtlich unabhängige Unternehmen aufgeteilt wird. Dabei sollen die Sparten Versicherung und Finanzen in Zukunft jeweils ein eigenes Unternehmen bilden. In rund vier Jahren soll dabei die Umstrukturierung des Konzerns abgeschlossen sein.
Mit dem grundlegenden Umbau des Unternehmens kommt die ING den Forderungen der Europäischen Kommission nach, die bereits Anfang des Jahres eine deutliche Reduzierung der Geschäftsfelder forderte. Die Forderungen kamen im Rahmen der Finanzkrise auf, als die ING sich dazu genötigt sah die Hilfe des niederländischen Staats in Anspruch zu nehmen.
Neben der Teilung des Konzerns ist ebenfalls noch mit dem Verkauf einiger Tochterunternehmen der ING zu rechnen. Kunden der ING-DiBa müssen sich jedoch keine Sorgen machen, die deutsche Direktbank ist rechtlich unabhängig von der ING.Keine Kommentare » Kategorien: ING-DiBa, ING, Finanzkrise von as am 9. 4 2009 um 14:01 Uhr
Entgegen anders lautender Spekulationen wird sich die niederländische ING definitiv nicht von ihrer deutschen Direktbanktochter ING-DiBa trennen, einschneidende Veränderungen in der Konzernstruktur werden jedoch unvermeidbar sein.
Hintergrund ist, dass der vom niederländischen Staat gestützte Versicherungs- und Finanzkonzern ING auf Druck der EU-Kommission weite Teile seines Geschäfts veräußern muss. Einer aktuellen Meldung zufolge wird es unter anderem zu einer Trennung der beiden Geschäftsbereiche Versicherung und Finanzen kommen. Außerdem wird sich die Bank wohl von ihren außereuropäischen Töchtern trennen. Damit soll nicht nur der Forderung der EU-Kommission entsprochen, sondern durch Beschränkung auf das Kerngeschäft auch eine Stärkung der ING erreicht werden, so Vorstandschef Jan Hommen.Keine Kommentare » Kategorien: ING-DiBa, ING, Finanzkrise von as am 8. 4 2009 um 12:37 Uhr
Informationen der Financial Times Deutschland zufolge muss der niederländische Finanz- und Versicherungsriese ING auf Druck der EU-Kommission den Verkauf einer Reihe seiner Tochterunternehmen in Betracht ziehen. Laut FTD steht dabei auch die deutsche Direktbanktochter ING-DiBa auf dem Prüfstand.
Dass es letztlich zu einem Verkauf der ING-DiBa kommen wird, ist jedoch unwahrscheinlich. Nicht nur ist sie mit über 6,5 Millionen Kunden Deutschlands größte Direktbank, die DiBa kann zudem auf ein positives Wachstum und schwarze Zahlen in den vergangenen Jahren verweisen. Von den Auswirkungen der Finanzkrise ist sie ebenfalls nur marginal betroffen, so dass sich die ING-DiBa Anfang 2009 als durch und durch gesundes und rentables Unternehmen präsentiert. Der Nutzen eines Verkaufs wäre für die niederländische Mutter also mehr als fragwürdig.
Und selbst wenn sich die ING in den kommenden Monaten oder Jahren dazu gezwungen sehen sollte, die deutsche Direktbanktochter zu veräußern, müssen die Kunden der ING-DiBa nicht bangen – interessierte Käufer sollte es genug geben. Und auf die mittlerweile starke Marke wird wohl auch ein neuer Eigentümer nicht freiwillig verzichten.Keine Kommentare » Kategorien: Einlagensicherung, Finanzkrise, ING, ING-DiBa, Geschäftsergebnis von as am 26. 1 2009 um 15:56 Uhr
Über 12 Monate betrachtet scheint die ING das Krisenjahr 2008 mit einem blauen Auge überstanden zu haben, das vierte Quartal vermittelt jedoch einen anderen Eindruck: 3,3 Milliarden Euro Verluste stehen für die Monate Oktober bis Dezember in der Bilanz.
Für 2008 bietet die Bilanz der ING mit rund 400 Millionen Euro Verlust zwar generell wenig Erfreuliches für Aktionäre und Kunden, diese Zahl wird jedoch von den tiefroten 3,3 Milliarden Euro aus dem letzten Quartal deutlich in den Schatten gestellt. Ursache hierfür sind Milliarden-Abschreibungen auf "toxic assets", beinahe wertlose Papiere und Forderungen.
Aufgrund des schlechten Geschäftsergebnisses will die ING nun auf Hilfen des niederländischen Staats zurückgreifen. Diese sollen in Form einer Bürgschaft für die besagten Papiere gewährt werden, wodurch sich die ING wiederum eine deutliche Stärkung der Eigenkapitaldecke erwartet. Gleichzeitig sollen Sparmaßnahmen den Bank- und Versicherungskonzern krisenfest machen. Teil der Maßnahmen wird eine Reihe von Entlassungen sein, derzeit ist von 7.000 Stellenstreichungen die Rede.
Deutsche Kunden der ING-Tochter ING-DiBa müssen sich aufgrund der roten Zahlen des Mutterkonzerns jedoch keine Sorgen machen, ist die ING-DiBa doch rechtlich unabhängig und befindet sich unter dem Schutz des deutschen Einlagensicherungssystems.Keine Kommentare » Kategorien: Fortis, Santander, Finanzkrise, ING von as am 29. 9 2008 um 09:32 Uhr
Elf Milliarden Euro sollen aus den Staatskassen Belgiens, Luxemburgs und der Niederlande in den angeschlagenen Finanzkonzern Fortis fließen. Auslöser für diese Rettungsaktion sind die Liquiditätsprobleme, mit denen die Bank seit geraumer Zeit zu kämpfen hat. Durch diese Transaktion übernehmen die Benelux-Länder jeweils 49 Prozent der nationalen Fortis-Dependancen. Um die Liquidität weiter zu erhöhen, will Fortis darüber hinaus die erst vor kurzem erworbenen Anteile an der ABN Amro Bank abstoßen. Als ein potentieller Interessent wird die niederländische ING gehandelt.
Auch auf der anderen Seite des Ärmelkanals steht der Finanzsektor vor einschneidenden Veränderungen. Der BBC vorliegenden Informationen zufolge steht ein Teil der britischen Hypothekenbank Bradford & Bingley vor der Übernahme durch die spanische Banco Santander. Zudem sollen Verbindlichkeiten der Bank in Höhe von 63 Milliarden Euro verstaatlicht werden. Verbindlichkeiten, die zum größten Teil aus der Finanzkrise beziehungsweise dem Einbruch des US-amerikanischen Immobilienmarkts resultieren.Keine Kommentare » Kategorien: ING, Interhyp von as am 19. 8 2008 um 10:22 Uhr
380 Millionen Euro beträgt der Preis, den die niederländische ING für die Anteile des Kreditvermittlers Interhyp zahlen musste. Damit besitzt die ING über 90 Prozent der Anteile der Interhyp. Gleichzeitig ist der Kauf der Interhyp nach der Übernahme der DiBa 2003 die größte Investition der holländischen Bank in den deutschen Bankensektor. Keine Kommentare »
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