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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: GeschäftsergebnisKategorie: Geschäftsergebnis
Kategorien: Geschäftsergebnis, Santander, SEB von as am 17. 5 2010 um 15:00 Uhr
Wie die SEB jetzt bekannt gegeben hat, plant die schwedische Bank, alle derzeit in Deutschland befindlichen Filialen aufzulösen. Dazu sucht die SEB Interessenten, die das bestehende Netz übernehmen können – und vor allem wollen. Insgesamt besitzt das schwedische Kreditinstitut rund 170 Filialen und eine Million Kunden in Deutschland.
Als mögliche Interessenten für das Filialnetz der SEB werden dabei die HypoVereinsbank und die spanische Santander gehandelt, die beide bereits Angebote abgegeben haben sollen. Dabei wird bei der HypoVereinsbank mit einem Angebot unterhalb der 500 Millionen Euro-Schwelle spekuliert. Der Rückzug der SEB wird auf das Filialnetz beschränkt bleiben, so soll das Geschäft mit Firmenkunden in Zukunft sogar ausgeweitet werden.Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, Geschäftsergebnis, Royal Bank of Scotland von as am 12. 5 2010 um 17:06 Uhr
Das Jahr 2010 scheint ein gutes Jahr für die RBS, Schottlands größter und zugleich am schwersten von der Finanzkrise in Mitleidenschaft gezogene Bank, zu werden. Nachdem die mittlerweile teilverstaatlichte Großbank im vergangenen Jahr in die roten Zahl rutschte, konnte sie im ersten Quartal des neuen Jahres bereits wieder einen Gewinn ausweisen.
Mit rund 840 Millionen Euro liegt der Gewinn zwar noch weit entfernt von allen Maßstäben, die vor der Finanzkrise galten, ein Zeichen der Besserung ist er dennoch. Die Verbesserung der Bilanz liegt zu nicht unwesentlichen Teilen an der deutlich zurückgefahrenen Risikovorsorge, die noch im vergangenen Jahr zu enormen Abschreibungen führte. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend musste die Royal Bank of Scotland jedoch deutliche Einbußen im Bereich Investmentbanking verkraften, in diesem Geschäftsfeld sank im Vergleich zum Vorjahr der Gewinn um rund 50%.
Ein Ausstieg des britischen Staats aus der RBS, derzeit befinden sich rund 83% der Bank in Staatsbesitz, ist trotz der positiven Entwicklung wohl auf absehbare Zeit nicht realisierbar, was schon anhand der weiterhin hohen Abschreibungen deutlich zu erkennen ist. Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Geschäftsergebnis von as am 7. 5 2010 um 15:42 Uhr
Es scheinen bessere Zeiten anzubrechen für die Commerzbank, die von den Folgen der Finanzkrise schwer mitgenommen wurde. Noch immer befindet sich ein Viertel der zweitgrößten Bank Deutschlands in Staatsbesitz, zudem müssen weiterhin die Lasten der Dresdner-Bank-Integration getragen werden.
Mit einem Gewinn von über 770 Millionen Euro im ersten Quartal konnte die Commerzbank sogar die Analysten überraschen, die ein deutlich schlechteres Abschneiden der Bank erwartet hatten. Mitverantwortlich für das gute Ergebnis ist, wie bei der Deutschen Bank, das Investmentbanking. Doch auch auf der Ausgabenseite kann sich die Commerzbank heute deutlich besser präsentieren, als noch vor einem Jahr. So konnten nicht nur die Rückstellungen reduziert werden, auch die Kosten der Integration der Dresdner Bank sanken leicht.
Alles in allem gute Aussichten für die Commerzbank, die – nebenbei gesagt – allerdings auch mit Krediten in Höhe von mehreren Milliarden Euro in Griechenland engagiert ist und deren Zukunftsaussichten somit auch stark von den EU-Hilfen abhängen.Keine Kommentare » Kategorien: Deutsche Bank, Finanzkrise, Geschäftsergebnis von as am 29. 4 2010 um 16:55 Uhr
Freude in Frankfurt: Für das erste Quartal 2010 kann Josef Ackermann das zweitbeste Quartalsergebnis der Unternehmensgeschichte der Deutschen Bank vermelden: 1,8 Milliarden Euro Plus nach Steuern. Ohne Steuerabzug wächst der Gewinn sogar noch einmal um eine weitere Milliarde. Als wären die reinen Zahlen nicht schon beeindruckend genug, darf nicht vergessen werden, dass sich die Deutsche Bank (und mit ihr das gesamte Finanzsystem) noch immer in einer der größten Krisen aller Zeiten befindet.
Doch gerade die Krise ist es, die die außergewöhnlichen Gewinne erst ermöglicht: Allein das Investmentbanking-Geschäft der Deutschen Bank hat in den ersten drei Monaten des Jahres einen Gewinn von rund 2,7 Milliarden Euro (vor Steuern) verbuchen können, gleichzeitig konnte die Risikovorsorge bereits wieder deutlich zurück gefahren werden. Während Unsicherheiten und Schwankungen der Märkte den Investmentbänkern die Möglichkeit in die Hand gegeben haben, hohe Gewinne einzufahren, läuft das „normale“ Bankgeschäft der Deutschen Bank bestenfalls durchschnittlich – nennenswerte Überschüsse wurden in diesem Sektor nicht erzielt. Einmal mehr zeigt sich die Dominanz des Investmentbankings in den Bilanzen der Finanzinstitute.
P.S.: Wenn Sie Sich am 30.04. (also am kommenden Freitag) zufällig in Frankfurt aufhalten, sollten Sie Ausschau nach den Mitarbeitern der NIBC Direct halten: Die niederländische Bank verschenkt zum traditionellen Königinnentag in der Frankfurter Innenstadt und im Bankenviertel 1.000 Blumensträuße.
Bleibt nur noch zu sagen: Hup Holland! Hup koningin!Keine Kommentare » Kategorien: Geschäftsergebnis von as am 22. 4 2010 um 17:03 Uhr
Üppig fiel der Überschuss der Citigroup im ersten Quartal 2010 aus, sogar so üppig, dass die Prognosen der Analysten deutlich übertroffen werden konnten. Während die Finanzwelt zwar mit einem positiven Ergebnis gerechnet hatte, ist der Gewinn in Höhe von fast 4,5 Milliarden US-Dollar zu einer wahrhaft positiven Überraschung geworden.
Die Citigroup, die sich derzeit mitten in einer Phase der Umstrukturierung befindet, war noch im vergangenen Jahr auf staatliche Hilfsmittel im mittleren zweistelligen Milliardenbereich angewiesen. Heute sieht es jedoch bereits so aus, als könne der Konzern, der sich immer noch zu rund einem Viertel im Besitz des amerikanischen Staats befindet, auf eine positive Zukunft blicken. Zwar warnte der Chef der Citigroup bei der Vorstellung der Quartalszahlen davor, dass die kommenden Monate durchaus schwierig werden könnten, die Voraussetzungen für die weitere Unternehmensentwicklung machen jedoch einen (überraschend) positiven Eindruck. Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, Geschäftsergebnis von as am 12. 3 2010 um 14:24 Uhr
Auch die altehrwürdige Bundesbank bleibt nicht von den Auswirkungen der Krise verschont: Im Vergleich zum Vorjahr sank 2009 ihr Gewinn um rund ein Drittel. Trotz des Einbruchs konnten Bundesbankchef Weber und seine Mitarbeiter einen Gewinn von 4,1 Milliarden Euro einfahren.
Schuld an dem „schlechten“ Ergebnis ist die Europäische Zentralbank, respektive der niedrige Leitzins, für den die EZB verantwortlich ist. Die historisch niedrigen Zinsen haben im vergangenen Jahr dazu geführt, dass die Zinserträge – die Haupteinnahmequelle der Bundesbank – deutlich gesunken sind. Da jedoch gleichzeitig auch die Zinsbelastung der Bank durch den niedrigen Leitzins reduziert wurde, blieb es bei einem moderaten Gewinnrückgang von etwas über 2 Milliarden Euro.Keine Kommentare »
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