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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: GeldautomatenKategorie: Geldautomaten
Kategorien: Geldautomaten, Verbraucherschutz von as am 28. 4 2010 um 17:03 Uhr
In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" präsentiert Jörg Ziercke, seines Zeichens Präsident des Bundeskriminalamts, die neuesten Zahlen aus dem Bereich der Kreditkartenkriminalität. Der BKA-Präsident weist darin zum einen auf die steigende Zahl an manipulierten Geldautomaten hin, zum anderen betont er die durch den Datenhandel im Internet ausgehenden Gefahren.
Doch werfen wir erst einmal einen Blick auf die Zahlen selbst: So wurden laut BKA im Jahr 2009 mehr als 100.000 Deutsche Opfer von Kriminellen, die insgesamt 960 Geldautomaten manipulierten, um an PIN und Kartendaten zu gelangen. Der entstandene Schaden beläuft sich dabei auf rund 40 Millionen Euro.
Wenn man die Gesamtzahl der in Deutschland aufgestellten Geldautomaten hinzuzieht, rund 55.500, ergibt sich daraus ein Anteil von 1,7 Prozent manipulierten Automaten (über das Jahr verteilt). Im Schnitt "nutzen" mehr als 100 Bankkunden einen manipulierten Geldautomaten, bevor die Manipulation auffliegt, wobei der Schaden pro Kopf etwas weniger als 400 Euro beträgt. Da die Banken die Schäden in der Regel ersetzen, bleiben die Kunden allerdings nicht auf diesen Beträgen sitzen. Ärger und Aufwand gehen mit einem Karten(daten)diebstahl natürlich trotzdem immer einher.
Gemessen am jährlichen Gesamtumsatz der ec- und Kreditkarten ist der Schaden von 40 Millionen Euro fast als lächerlich gering zu bezeichnen. Dennoch zeigt vor allem die hohe Zahl an Betrugsopfern, die auf jeden einzelnen manipuliertem Automaten kommen, an welcher Stelle die Banken ansetzen können: Neben Maßnahmen zum Erschweren der Automatenmanipulation, sollten sie sich darum bemühen, manipulierte Geräte schneller zu entdecken und aus dem Verkehr zu ziehen. Einen anderen Weg stellen zusätzliche Sicherheitsmerkmale auf den Karten selbst dar, die das Kopieren der Daten erschweren beziehungsweise völlig verhindern.Kommentare (1) Kategorien: Geldautomaten, Sparkasse von as am 26. 4 2010 um 15:14 Uhr
Nachdem es im Laufe der vergangenen Woche so aussah, als ob das Bundeskartellamt eine Begrenzung der Gebühren für die Nutzung von Geldautomaten auf maximal 5 Euro nicht akzeptieren würde, stehen nun für diese - vor allem von den Sparkassen favorisierte - Lösung alle Ampeln auf grün.
Nachdem die Sparkassen sich in einer wochenlangen Diskussion gegen die Privatbanken durchsetzen konnten und die Obergrenze von 5 Euro (gegenüber 2 Euro, wie es die meisten Privatbanken forderten) vom Bundesverband deutscher Banken als Ziel ausgegeben wurde, kam Kritik von den obersten Wettbewerbswächtern Deutschlands auf. Doch obwohl eine 2 Euro-Lösung nach eigenen Angaben noch immer favorisiert wird, hat mittlerweile auch das Bundeskartellamt seine Zustimmung zu der 5 Euro-Variante gegeben.
Noch steht die Selbstverpflichtung der Banken zwar nicht endgültig fest, da nun aber keine relevanten Hindernisse mehr existieren, sollten die Bankkunden nicht mehr allzu lang auf eine Umsetzung warten müssen.Keine Kommentare » Kategorien: Geldautomaten, Sparkasse von as am 19. 4 2010 um 15:56 Uhr
Zwar sind noch keine Neuigkeiten vom heutigen Treffen zwischen den Banken und dem Bundeskartellamt bekannt geworden, die freiwillige Begrenzung der Automatengebühren hat jedoch bereits in den vergangenen Tagen deutlich Gestalt angenommen.
Während Wettbewerbshüter und Privatbanken in den letzten Wochen kräftig die Werbetrommel für eine maximale Gebühr von 2 Euro pro Abhebung gerührt haben, blieben die Sparkassen stets bei dem von ihnen von Anfang an favorisierten Gebührenlimit von 5 Euro. Den Berichten von mehreren Brancheninsidern zufolge, haben die privaten Finanzinstitute erfahren müssen, wie viel Wert die Sparkassen auf das höhere Minimum legen: Für den Fall, dass keine Einigung auf Basis der 5 Euro zustande kommt, haben die Sparkassen mit der Aussperrung der Privatbankkunden aus ihrem Automatennetz (bundesweit rund 25.000 Stück) gedroht.
Aufgrund des Drucks entschloss sich vergangene Woche demnach auch die Mehrheit der Mitglieder des Bundesverbands deutscher Banken, der Interessenvertretung der Privatbanken, dazu, den 5 Euro-Entwurf der Sparkassen zu unterstützen. Ob sich auch das Bundeskartellamt mit diesem Wert anfreunden kann, dürfte sich schon im Laufe der Woche zeigen.Keine Kommentare » Kategorien: Geldautomaten, Sparkasse von as am 8. 4 2010 um 17:20 Uhr
Sparkassen 5 : 2 Privatbanken - Was sich nach einem interessanten Ergebnis auf dem Fußballplatz anhört, sind tatsächlich die unterschiedlichen Vorstellungen der deutschen Banken hinsichtlich einer Obergrenze für die Automatengebühren. Während der Sparkassenverband schon seit Mitte März Werbung für eine 5-Euro-Grenze macht, fordert der Bundesverband deutscher Banken, die Organisation der Privatbanken, eine deutlich geringere Gebühr von maximal rund 2 Euro pro Auszahlung.
Überraschend ist die Frontstellung zwischen Sparkassen und Privatbanken nicht gerade, stellen die Sparkassen deutschlandweit doch das mit Abstand weiteste Netz an Geldautomaten, was natürlich auch gleichbedeutend mit dem Gros des Automaten-Umsatzes ist. Je höher die Gebühren, desto höher auch der Umsatz der Sparkassen.
Sehr interessant sind dafür jedoch die Argumentationsmuster der beiden Interessengruppen: Der Sparkassenverband betont, dass eine Obergrenze von 5 Euro den Wettbewerb (um die besten respektive günstigsten Konditionen) zwischen den Instituten anheizen würde – dass dabei bisher gerade jene Direktbanken, die ihren Kunden eine komplett kostenlose Bargeldversorgung garantieren, den Unmut der Sparkassen auf sich gezogen haben, scheint ausgeblendet zu werden.
Und die Privatbanken, die sich in den vergangenen Jahren in der Mehrzahl darum bemühten, die Zahl der bereitgestellten Bankautomaten zu verringern, können auch kaum glaubhaft von einem selbstlosen Bemühen um eine gute Bargeldversorgung ihrer Kunden sprechen.
Wie auch immer der Streit der Banken ausgehen mag, von Seiten der Politik darf keine Lösung erwartet werden, betont Ministerin Aigner doch stets, dass die Finanzinstitute am besten dazu in der geeignet sind, die optimale Gebührenhöhe zu kalkulieren.Keine Kommentare » Kategorien: Geldautomaten, Direktbanken, Sparkasse von as am 26. 3 2010 um 14:47 Uhr
Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge haben sich die Banken und Sparkassen bereits auf eine einheitliche Obergrenze von 5 Euro für Abhebungen an Geldautomaten geeinigt. Die Regelung soll vorerst für eineinhalb Jahre gültig sein.
Angestoßen wurde die Debatte über die Höhe der Automatengebühren von dem seit einiger Zeit schwelenden Streit zwischen den Sparkassenverbänden und einigen Direktbanken. Um die Rechtmäßigkeit der Gebühren zu überprüfen, schaltete sich zuletzt auch das Bundeskartellamt ein.
Aktuell betragen die Gebühren bis zu 10 Euro pro Transaktion, der Durchschnitt liegt bei rund 5,50 Euro. Sollte es also tatsächlich zu einer verbindlichen Verpflichtung auf eine Obergrenze von 5 Euro kommen, würden die durchschnittlichen Kosten für Geldverfügungen an Automaten von Fremdinstituten – die Automaten der eigenen Bank sind in der Regel kostenlos – deutlich sinken.
Mit einer Begrenzung auf 5 Euro blieben die Banken und Sparkassen aber dennoch deutlich unter den Forderungen zahlreicher Verbraucherschützer, die die effektiven Kosten einer Transaktion im Bereich von 60 Cent ansiedeln.
Quelle: Gebühren an Bankautomaten - Fünf Euro - maximalKeine Kommentare » Kategorien: Geldautomaten von as am 24. 3 2010 um 17:06 Uhr
Gerüchten zufolge ist die aktuelle Diskussion um die Automatengebühren – in Verbindung mit der kürzliche angelaufenen Untersuchung durch das Bundeskartellamt – bei den Finanzinstituten wohl doch auf offene Ohren gestoßen.
Egal ob aus Angst vor staatlichen Maßnahmen, einem negativen Image bei den Kunden oder aus Selbsterkenntnis, es scheint Bewegung in die Automatengebühren zu kommen. Angeblich planen Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken dabei eine bundesweite Vereinheitlichung der Automatengebühren, die zum Teil enormen Unterschiede von Bank zu Bank würden damit der Vergangenheit angehören.
Da bisher jedoch noch keine Prognosen über die Höhe der Einheitsgebühr bekannt wurden, besteht die Gefahr, dass nur die Auswüchse der Automatengebühren beseitigt werden, die durchschnittlichen Kosten jedoch konstant bleiben oder gar steigen werden. Es bleibt also zu hoffen, dass die neuen Gebühren – so sie denn Realität werden – nicht zu reiner Kosmetik verkommen.Keine Kommentare »
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