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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: GeldautomatenKategorie: Geldautomaten
Kategorien: Deutschland, Geldautomaten, Kreditkarten, Sicherheit, Verbraucherschutz von ls am 16. 2 2010 um 17:41 Uhr
Dass 2010 nicht als das „Jahr der Chipkarte“ in die Geschichte eingehen wird, steht wohl spätestens seit gestern fest: Britischen Forschern ist es gelungen, das sogennante EMV-Verfahren mit einem simplen Trick auszuhebeln und das Bezahlen ohne korrekte PIN zu ermöglichen. Das girocard-System steht damit zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Kritik – und den Schlagzeilen.
Was steckt hinter dem Trick der britischen Forscher? Das EMV-Verfahren (benannt nach Euro-, Master- und Visacard) ermöglicht es, dass die Chipkarte, egal ob girocard oder Kreditkarte, mit dem Terminal „kommuniziert“. Ein einfaches Beispiel: An der Kasse wird man entweder dazu aufgefordert, seine PIN-Nummer einzugeben, oder die Transaktion per Unterschrift zu bestätigen. Welche dieser beiden Arten der Verifikation stattfindet, entscheidet das Terminal und teilt dies der Karte mit. Wird die Eingabe einer PIN gefordert, wartet das Terminal auf die Bestätigung der Karte, ob die eingegebene PIN akzeptiert wird.
Das Team um Ross Anderson hat jetzt gezeigt, dass durch eine sogenannte „Man-in-the-Middle-Attacke“ die Kommunikation manipuliert werden kann. Dem Karten-Terminal kann vorgetäuscht werden, die Karte habe die PIN akzeptiert, während der Karte suggeriert wird, das Terminal verlange nur eine Unterschrift zur Verifikation. Das Tückische – egal welche PIN jetzt eingegeben wird, das Terminal spuckt einen Beleg aus, der die Verifizierung per PIN bestätigt.
Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) reagierte diesmal schneller auf die lauter werdenden Stimmen und gab heute bereits Entwarnung. Das deutsche girocard-System sei durch EMV-Spezifikationen sicher vor derartigen Manipulationsversuchen, die Vorspiegelung einer korrekten PIN-Prüfung sei nicht möglich. Dass der ZKA diese Antwort geben würde, hatte Ross Anderson vorausgesagt – und die Aussage angezweifelt.
Auch wenn eine endgültige Klärung noch aussteht, müssen Verbraucher nicht in Panik verfallen. Im Gegenteil: Lag bisher ein Fall von Kartenmissbrauch vor, bei dem der Gauner anscheinend im Besitz der korrekten PIN-Nummer war, wiesen die Banken in den meisten Fällen die Schuld dem Kartenbesitzer zu. Dies zu beweisen, dürfte den Banken nach den neusten Erkenntnissen deutlich schwerer fallen. Als Verbraucher sollte man das jedoch keineswegs als „Freifahrtschein“ sehen – wer die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen beim Bezahlen und Geld abheben per Chipkarte einhält, fährt immer noch am sichersten. Keine Kommentare » Kategorien: Geldautomaten, Kreditkarten von as am 5. 1 2010 um 16:50 Uhr
Eigentlich hat sich die ganze Aufregung gar nicht gelohnt, ist das Problem mit den nicht funktionierenden ec- und Kreditkarten doch bereits schon – beinahe – behoben. Als jedoch am Wochenende die ersten Meldungen über Probleme bei Geldabheben und Zahlen per Kredit-/ec-Karte auftauchten, lag mehr als nur ein Hauch des „Jahr-2000-Problems“ in der Luft.
Denn exakt mit dem Einläuten des neuen Jahres versagten reihenweise Kreditkarten unter anderem von Commerzbank und Postbank ihren Dienst. Als Ursache wurde mittlerweile der neue Sicherheitschip der betroffenen Kreditkarten identifiziert, der nicht so ganz mit der Jahreszahl 2010 zurecht kommt. Dadurch, dass ein Programmierfehler in der Chipsoftware jegliche Transaktion unterbindet, wird zwar zweifellos die Mißbrauchsgefahr eingedämmt, diese Art der Verbesserung der Sicherheit hatten die Erfinder des sogenannten EMV-Chips jedoch sicherlich nicht im Sinn.
Ein Austausch der ec-Karten und Kreditkarten ist nach aktuellen Informationen allerdings nicht notwendig, das Problem kann wohl vollständig auf Seiten der Kreditkartenlesegeräte und Geldautomaten behoben werden.Keine Kommentare » Kategorien: Deutsche Bank, Geldautomaten, Postbank von as am 28. 12 2009 um 17:04 Uhr
Nach Bargeld an der Tankstelle (Shell) und im Baumarkt (OBI) erweitert die Postbank ihr Geldautomatennetz nun in kurzer Zeit bereits zum dritten Mal. Vor allem regelmäßig reisende Kunden der Postbank werden in Zukunft an deutlich mehr Geldautomaten kostenlos Bargeld abheben können.
Möglich wird dies durch eine Kooperation der Postbank mit der Deutschen Bank, die der Postbank ihr Automatennetz im Ausland zur Verfügung stellt. Dadurch können deren Kunden in Zukunft unter anderem in Italien, Spanien und Portugal mit der ec-Karte kostenlos Geld abheben.Keine Kommentare » Kategorien: Deutsche Bank, Postbank, Geldautomaten von as am 21. 12 2009 um 16:25 Uhr
Und täglich grüßt das Murmeltier... schon wieder gibt es Neues aus dem Bereich der Bank-Tankstellen-Joint Ventures. Ab sofort dürfen auch die Kunden der Deutschen Bank an allen Shell-Tankstellen, die bereits mit der Postbank zusammenarbeiten, kostenlos Geld abheben.
Möglich macht dies eine Kooperation der beiden Banken, die allerdings niemanden überraschen sollte: Seit Anfang diesen Jahres ist die Deutsche Bank, ihres Zeichens größtes Kreditinstitut Deutschlands, Mehrheitsaktionär bei der Bank in Gelb.
Aktuell ist die Zusammenarbeit mit Shell noch auf rund 500 Tankstellen beschränkt, doch schon im kommenden Jahr sollen 1.300 Tankstellen den Bargeldservice anbieten. Werden die ehrgeizigen Pläne der Postbank umgesetzt, wird es in wenigen Jahren an mehr als 8.000 Shell-Stationen Bargeld geben - zusätzlich zum Benzin, versteht sich.Keine Kommentare »
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