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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: EZBKategorie: EZB
Kategorien: Girokonto, EZB von ls am 28. 8 2009 um 13:07 Uhr
Leitzinsänderungen haben für Verbraucher in der Regel positive und negative Auswirkungen, egal in welche Richtung sich der Leitzins bewegt. Steht der Leitzins niedrig, wie derzeit bei 1,00 Prozent, sollten die Zinsen auf Geldanlagen wie Festgeld und Tagesgeld niedrig sein, die Kreditzinsen dafür ebenso. Die Realität sieht derzeit anders aus, wie die Stiftung Warentest festgestellt hat. Ein Vergleich der Dispozinsen von 57 Banken hat ergeben, dass diese Zinsen keineswegs im selben Maß gesunken sind, wie das bei Sparprodukten der Fall ist.
Der durchschnittliche Zins für eine Kontoüberziehung liegt bei 11,60 Prozent p.a. - nur 0,60 Prozent weniger als im Juni letzten Jahres, wie die Stiftung errechnet hat. Testsieger im negativen Sinne ist die Citibank – wer das Citibank Girokonto überzieht, muss 16,99 Prozent Dispozinsen bezahlen. Auf Platz 2 befindet sich die Santander Consumer Bank: Wer mehr als 1000 Euro im Soll ist, muss 16,98 Prozent für den Dispokredit berappen. Den „Räuberbanken“, wie die Stiftung Warentest titelt, stehen nur wenige Banken mit niedrigen Dispozinssätzen gegenüber, wie zum Beispiel die DKB mit 7,90 Prozent und die DAB Bank mit 6,95 Prozent.
Ein Dispositionskredit ist in den meisten Fällen die teuerste Art, sich Geld von der Bank zu leihen. Daher sollte man darauf achten, ihn wenn nötig nur kurzfristig in Anspruch zu nehmen und das Girokonto so schnell wie möglich wieder auszugleichen. Gelingt das nicht, kann ein Abruf- oder Rahmenkredit der günstigere Weg sein, die Schulden abzustottern. Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, EZB von ls am 24. 6 2009 um 15:16 Uhr
Mit einem derartigen Ansturm hatte keiner gerechnet: 1121 Banken standen sprichwörtlich Schlange, um sich einen Kredit über ein Jahr von der EZB zu sichern. Insgesamt wurde die Rekordsumme von 442 Mrd. Euro in die Finanzmärkte gepumpt, zum Schnäppchen-Zins von 1,00 Prozent.
Für eine ausreichende Liquidität bei den Banken sollte damit gesorgt sein. Bundesbankpräsident Axel Weber mahnt jedoch an, dass die aufgenommenen Gelder von den Banken als Kredite an die Unternehmen weitergeleitet werden müssten, um die Wirtschaft anzukurbeln. Andernfalls müsste der Staat die Banken umgehen und direkt in die Wirtschaft eingreifen. Auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück erwartet von den Banken Kreditvergaben an deutsche Unternehmen in ausreichender Höhe. Ob die Banken sich an den Plan der Regierung und der EZB halten und ob die Wirtschaft damit dauerhaft stabilisiert werden kann, bleibt abzuwarten. Keine Kommentare » Kategorien: EZB, Finanzkrise, Zinsänderung von as am 7. 5 2009 um 15:35 Uhr
Wie bereits im vergangenen Monat, hat die Europäische Zentralbank in Frankfurt heute den Leitzinssatz um 0,25 Prozent gesenkt. Damit befindet sich der wichtigste Zinssatz im Euro-Raum auf einem historisch niedrigen Niveau - genau einem Prozent.
Die fortwährenden Zinssenkungen der EZB, die zudem kaum positive realwirtschaftliche Konsequenzen zeitigen, sind kein gutes Zeichen für die europäische Wirtschaft. Mit einem Leitzins von einem Prozent hat die EZB nun ihr Pulver verschossen, zumindest wenn man den Zinshebel allein betrachtet. Zwar sind die Zentralbanken der USA und Japan bereits soweit gegangen, den Leitzins auf null Prozent zu senken, in Europa ist jedoch Ähnliches nicht zu erwarten.
Welche Mittel zur Ankurbelung der Wirtschaft die Europäische Zentralbank noch nutzen kann und will, ist ebenfalls unklar. Eine indirekte Finanzierung der Euro-Volkswirtschaften durch den Aufkauf von Staatsanleihen und Unternehmensanleihen ist zwar möglich, widerspricht aber dem Geist der EZB. Klar dürfte jedoch sein, dass die Zentralbänker in Frankfurt nicht tatenlos zusehen können, wenn die Wirtschaft in den Abgrund stürzt.Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Konjunktur, Finanzkrise, EZB von as am 5. 5 2009 um 12:47 Uhr
Am Donnerstag ist es wieder soweit – Jean-Claude Trichet, seines Zeichens Präsident der Europäischen Zentralbank, trifft sich mit seinen Mitarbeitern und berät über die Zinsstrategie für den Euro-Raum. Und aller Voraussicht nach wird es auch an diesem Donnerstag wieder zu einer, vermutlich letzten, Senkung des Leitzinses von 1,25 Prozent auf 1,00 Prozent kommen.
Unter Experten herrscht weitgehend Übereinstimmung, dass die EZB diese psychologische Schwelle, ganz im Gegensatz zu ihren japanischen und US-amerikanischen Pendants, nicht überschreiten wird. Die Wirksamkeit der Zinssenkungen ist sowieso bereits Inhalt zahlreicher Diskussionen, kein Wunder, zeigten sich die Geschäftsbanken doch bisher wenig geneigt, ihre Kreditvergabe auszuweiten.Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, EZB von as am 2. 4 2009 um 14:38 Uhr
Auf ihrem Treffen in Frankfurt hat die Europäische Zentralbank heute den Leitzins um 25 Basispunkte, also 0,25 Prozentpunkte, gesenkt – weniger, als allgemein erwartet wurde. Damit fällt die Senkung äußerst moderat aus und der europäische Leitzins bleibt weiterhin deutlich über dem Nullzins der USA.
Die nur geringe Zinsanpassung darf wohl als Signal verstanden werden, dass die europäischen Währungshüter die Leitzinsen nicht wie ihre amerikanischen und japanischen Kollegen auf bis zu 0% senken werden, sondern andere Maßnahmen zur Bekämpfung der drohenden Deflation ergreifen wollen. In welcher Form dies geschehen soll, kann bisher nur spekuliert werden.Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Konjunktur, Finanzkrise, EZB von as am 5. 3 2009 um 14:24 Uhr
Eine schwächelnde Wirtschaft, steigende Arbeitslosenzahlen und eine einbrechende Produktion ließen der Europäischen Zentralbank keine andere Wahl: Abermals hat sie die Leitzinsen nach unten angepasst.
Wie erwartet – zum Teil auch befürchtet – fällt der Zinsschritt von 2,00 Prozent auf 1,50 Prozent moderat aus. Zahlreiche mehr oder weniger berufene Kritiker hatten einen deutlicheren Zinsschritt auf 1,00 Prozent gefordert, doch dazu konnte oder wollte sich die EZB offensichtlich nicht durchringen. Immer noch hat es den Anschein, als würden die Zentralbänker die Zinsen mehr widerwillig, als aus Überzeugung senken. Zu sehr schwebt die Verpflichtung einer niedrigen Inflationsrate über der EZB, als dass man in Zeiten deflationärer Tendenzen einen Leitzins nahe der Null-Prozent-Marke akzeptieren will.
Fairerweise sollte erwähnt werden, dass ein niedriger Leitzinssatz alles andere als ein Allheilmittel ist. Zumindest legen die jüngsten Entwicklungen in Japan, Großbritannien und den USA es nicht nahe, dass die Gleichung "kostenloses Geld=positiver Impuls für die Wirtschaft" gilt.Keine Kommentare »
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