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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: EZBKategorie: EZB
Kategorien: EZB, Festgeld, Tagesgeld von as am 19. 5 2010 um 17:05 Uhr
Wenn EZB-Chef Trichet wieder einmal verkündet, dass der Leitzinssatz weiterhin unverändert bleibt, stellen sich bei nicht wenigen Sparern die Nackenhaare auf. Nachdem zu Beginn des vergangenen Jahres mit der Senkung des Leitzinses des Euroraums begonnen wurde, konnte sich der Zins nicht wieder erholen und verbringt nun seine Tage auf einem Allzeittief von einem Prozent. Parallel dazu haben sich auch die Guthabenzinsen der Banken auf den Weg Richtung Nullpunkt gemacht.
Doch obwohl der Leitzins der Europäischen Zentralbank unzweifelhaft die Höhe der Zinsen für Tagesgeld, Sparbuch, Festgeld und Co. mitbestimmt, ist es doch eine andere Sache, die den Großteil der Verantwortung für die Niedrigzinsen trägt: In den vergangenen 20 Jahren gab es keine Situation, in der der Wettbewerb zwischen den Banken so wenig ausgeprägt war, wie heute. Während sich die Banken noch zu Beginn des vergangenen Jahres wahre Schlachten lieferten, um an das Geld ihrer Kunden - und das der Kunden anderer Banken - zu kommen, ist das Interesse derselben Banken heute kaum mehr vorhanden.
An einem Abbau des Kundenstamms hat zwar auch heute kaum eine Bank Interesse, Neukunden und ihr Erspartes sind jedoch fast gleichermaßen unerwünscht. Entsprechend niedrig fallen die angebotenen Guthabenzinsen aus. Zu einem nicht unwesentlichen Teil dafür verantwortlich ist – und hier schließt sich der Kreis – die EZB, die über Monate hinweg beinahe unbegrenzte Mengen an Liquidität in die Geschäftsbanken gepumpt hat, so dass diese sich äußerst schnell und günstig – ohne den Faktor Kunde – refinanzieren konnten. Auch und vor allem aus diesem Grund muss sich der Bankkunde heute mit einem durchschnittlichen Zinssatz begnügen, der im Falle des Tagesgelds bei rund einem Prozent liegt.Keine Kommentare » Kategorien: EZB, Finanzkrise, Zinsänderung von as am 9. 4 2010 um 14:42 Uhr
Seit nunmehr elf Monaten steht der Leitzins der EZB unverändert bei 1,00 Prozent – und auch diese Woche hat Claude Trichet, der Kopf der Europäischen Zentralbank, den Zinssatz nicht angetastet. Damit bestätigt die Zentralbank einerseits die Erwartungen fast aller Finanzexperten, die eine „Erholung“ des Leitzinses mittlerweile erst im kommenden Jahr verorten, andererseits enttäuscht die EZB dabei natürlich auch die Hoffnungen aller Privatanleger, die auf höhere Zinsen im Bereich der Tagesgeld- und Festgeldkonten hoffen.
Nachdem die Europäische Zentralbank die europäischen Geschäftsbanken nun bereits seit einem Jahr massiv mit günstigem Geld versorgt, ist es keine große Überraschung, dass mit schöner Regelmäßigkeit auf die Gefahr der Inflation verwiesen wird. Bisher allerdings zu Unrecht. Wer die Entwicklung der Geldmenge M3 – des wichtigsten Indikators für die Inflation der Geldmenge im Euro-Raum - in den letzten Monaten betrachtet (http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_ewu.php), wird schnell feststellen, dass nicht nur keine inflationären Tendenzen existieren, sondern sogar ein leicht deflationärer Trend vorherrscht.
Zu erklären ist diese Entwicklung dadurch, dass die Kreditvergabe der Geschäftsbanken im Laufe der Finanzkrise zum Teil drastisch eingebrochen ist, das günstige (und zahlreich vorhandene) Geld der Zentralbanken also letztlich nicht im Wirtschaftskreislauf angekommen ist. Als entsprechend vernünftig ist demnach auch die aktuelle Politik der EZB zu bewerten, die bei einer zu frühen Zinserhöhung einen Anstieg der deflationären Tendenzen riskieren würde.Keine Kommentare » Kategorien: EZB, Finanzkrise, Zinsänderung von as am 3. 3 2010 um 17:00 Uhr
Morgen ist es mal wieder soweit: Die Spitze der Europäischen Zentralbank trifft sich, um die Politik der EZB für die kommenden Wochen festzulegen. Als sicher darf gelten, dass eine Erhöhung des Leitzinssatzes dabei nicht zur Debatte steht. Dementsprechend ist nicht damit zu rechnen, dass es in nächster Zeit zu einer deutlichen Veränderung der Zinsen der Geschäftsbanken kommen wird.
Neuesten Umfragen zufolge gehen sogar immer mehr Experten davon aus, dass es in diesem Jahr überhaupt nicht mehr zu einer Zinswende kommen wird, die Euro-Zone sich also bis 2011 mit einem Leitzins von 1,00% zufrieden geben muss. Noch Ende letzten Jahres war es allgemeiner Konsens, dass im zweiten oder dritten Quartal 2010 mit einer Erhöhung der Leitzinsen zu rechnen ist, ein Standpunkt, den heute kaum noch ein Finanzexperte vertritt.
Treten die Vorhersagen ein, werden die Bankkunden also noch für lange Zeit mit niedrigen Anlagezinsen leben müssen. Auf der Habenseite stehen aber zum Beispiel die Baukredite, die zum Teil äußerst günstige Konditionen bieten. So ist auch der Niedrigzins eine Medaille mit zwei Seiten.Keine Kommentare » Kategorien: Börse, EZB, Finanzkrise, Konjunktur von as am 29. 12 2009 um 16:53 Uhr
Die psychologisch wichtige 6000 Punkte-Schwelle scheint der DAX im laufenden Jahr nicht mehr unterschreiten zu wollen. Das Börsenjahr 2009 endet also mit einer positiven Note, die das gesamte Jahr angemessen widergibt.
Seit Anfang März, als der DAX mit weniger als 3.700 Punkten seinen jüngsten Tiefstand erreichte, konnten die Anleger satte Gewinne einfahren, der Deutsche Aktienindex stieg in diesem Zeitraum um über 60 Prozent. Betrachtet man die Entwicklung seit dem Jahresbeginn, bleiben immerhin noch 25 Prozent Wachstum übrig.
Die Aussichten für das neue Jahre sind trotz dieser positiven Entwicklung nicht ungetrübt. Der explosiven Börsenentwicklung konnte die Realwirtschaft nicht einmal ansatzweise folgen und auch die wichtigste Grundlage der positiven Börsenentwicklung – Unmengen billigen Zentralbankgeldes – lässt eine neuerliche Spekulationsblase befürchten. Auch auf den Immobilienmärkten und in den Bilanzen zahlreicher Banken ist noch immer allerlei Unerfreuliches versteckt. Die zunehmenden Zahlungsschwierigkeiten verschiedener Staaten befeuern darüber hinaus die negativen Erwartungen für kommendes Jahr.
Doch auch wenn in diesen Tagen wieder aus allen Ecken konkrete, meist recht positive, Prognosen für den DAX hervorgeholt werden, ist die Entwicklung für das kommende Jahr kaum kalkulierbar. An die Renditen diesen Jahres wird 2010 kaum heranreichen können – an die Tiefen jedoch wohl ebenfalls nicht. Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Konjunktur, Finanzkrise, EZB von as am 6. 11 2009 um 16:43 Uhr
Die Hoffnung auf einen nachhaltigen Aufschwung scheint nicht sehr verbreitet zu sein in den Büros der Zentralbanken. Eine allzu positive Wirtschaftsprognose scheint zumindest den Zinsentscheidungen in der EU, den USA und Großbritannien nicht zugrunde zu liegen. Denn alle drei Zentralbanken lassen die Leitzinsen auch weiterhin unangetastet auf niedrigstem Niveau.
In der Eurozone bleibt der Leitzins bei 1,00%, in den Vereinigten Staaten bei 0,00% bis 0,25% und in Großbritannien bei 0,50%. Immerhin tauchen auf dem europäischen Festland die ersten Anzeichen dafür auf, dass die Zinsstarre nicht zum Dauerzustand werden soll. Ein deutliches Zeichen dafür stellt die Entscheidung der Europäischen Zentralbank dar, den Geschäftsbanken nicht weiter massiv Kredite zur Verfügung zu stellen. Keine Kommentare » Kategorien: Kredite, EZB, Tagesgeld von ls am 3. 9 2009 um 16:37 Uhr
Die Europäische Zentralbank hat in diesen Tagen bekannt gegeben, dass der Leitzins weiterhin auf dem Rekord-Tiefstand von 1,00 Prozent bleiben wird. Experten erwarten, dass die europäischen Währungshüter den Leitzins noch bis mindestens Frühjahr 2010 auf dem niedrigen Stand belassen werden.
Die drastische Leitszinssenkung Anfang des Jahres sollte zur Folge haben, dass durch niedrige Kreditzinsen die Kreditvergabe an Unternehmen und Verbraucher gesteigert und dadurch die Wirtschaft angekurbelt wird. Außer sinkenden Zinsen im Bereich Geldanlage, wie Festgeld und Tagesgeld, haben die Banken allerdings bisher kaum auf die Leitzinssenkung reagiert. Weder im Bereich Dispozinsen, wo die Zinsen teilweise sogar erhöht wurden, noch bei Ratenkrediten spürt der Verbraucher eine signifikante Verbesserung der Konditionen. Es bleibt abzuwarten, ob und wann die Banken anfangen, auch im Kreditbereich an der Zinsschraube zu drehen.
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