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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: EZBKategorie: EZB
Kategorien: EZB, Finanzkrise, Zinsänderung von as am 3. 3 2010 um 17:00 Uhr
Morgen ist es mal wieder soweit: Die Spitze der Europäischen Zentralbank trifft sich, um die Politik der EZB für die kommenden Wochen festzulegen. Als sicher darf gelten, dass eine Erhöhung des Leitzinssatzes dabei nicht zur Debatte steht. Dementsprechend ist nicht damit zu rechnen, dass es in nächster Zeit zu einer deutlichen Veränderung der Zinsen der Geschäftsbanken kommen wird.
Neuesten Umfragen zufolge gehen sogar immer mehr Experten davon aus, dass es in diesem Jahr überhaupt nicht mehr zu einer Zinswende kommen wird, die Euro-Zone sich also bis 2011 mit einem Leitzins von 1,00% zufrieden geben muss. Noch Ende letzten Jahres war es allgemeiner Konsens, dass im zweiten oder dritten Quartal 2010 mit einer Erhöhung der Leitzinsen zu rechnen ist, ein Standpunkt, den heute kaum noch ein Finanzexperte vertritt.
Treten die Vorhersagen ein, werden die Bankkunden also noch für lange Zeit mit niedrigen Anlagezinsen leben müssen. Auf der Habenseite stehen aber zum Beispiel die Baukredite, die zum Teil äußerst günstige Konditionen bieten. So ist auch der Niedrigzins eine Medaille mit zwei Seiten.Keine Kommentare » Kategorien: Börse, EZB, Finanzkrise, Konjunktur von as am 29. 12 2009 um 16:53 Uhr
Die psychologisch wichtige 6000 Punkte-Schwelle scheint der DAX im laufenden Jahr nicht mehr unterschreiten zu wollen. Das Börsenjahr 2009 endet also mit einer positiven Note, die das gesamte Jahr angemessen widergibt.
Seit Anfang März, als der DAX mit weniger als 3.700 Punkten seinen jüngsten Tiefstand erreichte, konnten die Anleger satte Gewinne einfahren, der Deutsche Aktienindex stieg in diesem Zeitraum um über 60 Prozent. Betrachtet man die Entwicklung seit dem Jahresbeginn, bleiben immerhin noch 25 Prozent Wachstum übrig.
Die Aussichten für das neue Jahre sind trotz dieser positiven Entwicklung nicht ungetrübt. Der explosiven Börsenentwicklung konnte die Realwirtschaft nicht einmal ansatzweise folgen und auch die wichtigste Grundlage der positiven Börsenentwicklung – Unmengen billigen Zentralbankgeldes – lässt eine neuerliche Spekulationsblase befürchten. Auch auf den Immobilienmärkten und in den Bilanzen zahlreicher Banken ist noch immer allerlei Unerfreuliches versteckt. Die zunehmenden Zahlungsschwierigkeiten verschiedener Staaten befeuern darüber hinaus die negativen Erwartungen für kommendes Jahr.
Doch auch wenn in diesen Tagen wieder aus allen Ecken konkrete, meist recht positive, Prognosen für den DAX hervorgeholt werden, ist die Entwicklung für das kommende Jahr kaum kalkulierbar. An die Renditen diesen Jahres wird 2010 kaum heranreichen können – an die Tiefen jedoch wohl ebenfalls nicht. Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Konjunktur, Finanzkrise, EZB von as am 6. 11 2009 um 16:43 Uhr
Die Hoffnung auf einen nachhaltigen Aufschwung scheint nicht sehr verbreitet zu sein in den Büros der Zentralbanken. Eine allzu positive Wirtschaftsprognose scheint zumindest den Zinsentscheidungen in der EU, den USA und Großbritannien nicht zugrunde zu liegen. Denn alle drei Zentralbanken lassen die Leitzinsen auch weiterhin unangetastet auf niedrigstem Niveau.
In der Eurozone bleibt der Leitzins bei 1,00%, in den Vereinigten Staaten bei 0,00% bis 0,25% und in Großbritannien bei 0,50%. Immerhin tauchen auf dem europäischen Festland die ersten Anzeichen dafür auf, dass die Zinsstarre nicht zum Dauerzustand werden soll. Ein deutliches Zeichen dafür stellt die Entscheidung der Europäischen Zentralbank dar, den Geschäftsbanken nicht weiter massiv Kredite zur Verfügung zu stellen. Keine Kommentare » Kategorien: Kredite, EZB, Tagesgeld von ls am 3. 9 2009 um 16:37 Uhr
Die Europäische Zentralbank hat in diesen Tagen bekannt gegeben, dass der Leitzins weiterhin auf dem Rekord-Tiefstand von 1,00 Prozent bleiben wird. Experten erwarten, dass die europäischen Währungshüter den Leitzins noch bis mindestens Frühjahr 2010 auf dem niedrigen Stand belassen werden.
Die drastische Leitszinssenkung Anfang des Jahres sollte zur Folge haben, dass durch niedrige Kreditzinsen die Kreditvergabe an Unternehmen und Verbraucher gesteigert und dadurch die Wirtschaft angekurbelt wird. Außer sinkenden Zinsen im Bereich Geldanlage, wie Festgeld und Tagesgeld, haben die Banken allerdings bisher kaum auf die Leitzinssenkung reagiert. Weder im Bereich Dispozinsen, wo die Zinsen teilweise sogar erhöht wurden, noch bei Ratenkrediten spürt der Verbraucher eine signifikante Verbesserung der Konditionen. Es bleibt abzuwarten, ob und wann die Banken anfangen, auch im Kreditbereich an der Zinsschraube zu drehen.
Keine Kommentare » Kategorien: Girokonto, EZB von ls am 28. 8 2009 um 13:07 Uhr
Leitzinsänderungen haben für Verbraucher in der Regel positive und negative Auswirkungen, egal in welche Richtung sich der Leitzins bewegt. Steht der Leitzins niedrig, wie derzeit bei 1,00 Prozent, sollten die Zinsen auf Geldanlagen wie Festgeld und Tagesgeld niedrig sein, die Kreditzinsen dafür ebenso. Die Realität sieht derzeit anders aus, wie die Stiftung Warentest festgestellt hat. Ein Vergleich der Dispozinsen von 57 Banken hat ergeben, dass diese Zinsen keineswegs im selben Maß gesunken sind, wie das bei Sparprodukten der Fall ist.
Der durchschnittliche Zins für eine Kontoüberziehung liegt bei 11,60 Prozent p.a. - nur 0,60 Prozent weniger als im Juni letzten Jahres, wie die Stiftung errechnet hat. Testsieger im negativen Sinne ist die Citibank – wer das Citibank Girokonto überzieht, muss 16,99 Prozent Dispozinsen bezahlen. Auf Platz 2 befindet sich die Santander Consumer Bank: Wer mehr als 1000 Euro im Soll ist, muss 16,98 Prozent für den Dispokredit berappen. Den „Räuberbanken“, wie die Stiftung Warentest titelt, stehen nur wenige Banken mit niedrigen Dispozinssätzen gegenüber, wie zum Beispiel die DKB mit 7,90 Prozent und die DAB Bank mit 6,95 Prozent.
Ein Dispositionskredit ist in den meisten Fällen die teuerste Art, sich Geld von der Bank zu leihen. Daher sollte man darauf achten, ihn wenn nötig nur kurzfristig in Anspruch zu nehmen und das Girokonto so schnell wie möglich wieder auszugleichen. Gelingt das nicht, kann ein Abruf- oder Rahmenkredit der günstigere Weg sein, die Schulden abzustottern. Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, EZB von ls am 24. 6 2009 um 15:16 Uhr
Mit einem derartigen Ansturm hatte keiner gerechnet: 1121 Banken standen sprichwörtlich Schlange, um sich einen Kredit über ein Jahr von der EZB zu sichern. Insgesamt wurde die Rekordsumme von 442 Mrd. Euro in die Finanzmärkte gepumpt, zum Schnäppchen-Zins von 1,00 Prozent.
Für eine ausreichende Liquidität bei den Banken sollte damit gesorgt sein. Bundesbankpräsident Axel Weber mahnt jedoch an, dass die aufgenommenen Gelder von den Banken als Kredite an die Unternehmen weitergeleitet werden müssten, um die Wirtschaft anzukurbeln. Andernfalls müsste der Staat die Banken umgehen und direkt in die Wirtschaft eingreifen. Auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück erwartet von den Banken Kreditvergaben an deutsche Unternehmen in ausreichender Höhe. Ob die Banken sich an den Plan der Regierung und der EZB halten und ob die Wirtschaft damit dauerhaft stabilisiert werden kann, bleibt abzuwarten. Keine Kommentare »
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