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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: EinlagensicherungKategorie: Einlagensicherung
Kategorien: Einlagensicherung von as am 15. 5 2009 um 14:02 Uhr
In einer Sitzung des deutschen Bundestags wurde am Donnerstag beschlossen, die gesetzliche Einlagensicherung deutlich auszuweiten. Die Einlagensicherung, die aktuell 90% der Einlagen, maximal aber 20.000 Euro, pro Kunde sichert, wird in zwei Schritten auf eine 100%ige Sicherung, die bis maximal 100.000 Euro gilt, erweitert.
Mit diesem Schritt setzt Deutschland nun eine EU-Richtlinie um, die die Sicherheit von Geldanlagen in der EU vereinheitlichen soll. Ab dem 1. Juli diesen Jahres wird in Deutschland eine 100%ige Einlagensicherung bis zu einer Höhe von 50.000 Euro eingeführt, ein halbes Jahr darauf wird der Betrag um weitere 50.000 Euro auf insgesamt 100.000 Euro aufgestockt.
Damit wird die Bundesrepublik mit Nachbarstaaten wie Italien und den Niederlanden gleichziehen, die die EU-Richtlinie bereits in nationales Recht umgesetzt haben. Ein weiterer Vorteil für die Bankkunden wird sein, dass sie ihr Geld im Falle einer Bankpleite in Zukunft innerhalb von 30 Tagen, und nicht wie bisher 3 Monaten, ausgezahlt bekommen.Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Tagesgeld, ING-DiBa, Einlagensicherung, Bank of Scotland von ls am 27. 3 2009 um 14:24 Uhr
Zinsänderungen zu Anfang eines Monats sind natürlich keine Seltenheit. Dass nach den wiederholten Leitzinssenkungen durch die EZB viele Banken gerade den 01. April als Tag der Zinsanpassung ausgewählt haben, löst bei dem ein oder anderen vielleicht trotzdem Kopfschütteln aus. Auf den Arm nehmen möchten die Banken Interessenten und Kunden sicherlich nicht. Doch auch ING-DiBa und Bank of Scotland haben angekündigt, die Tagesgeldzinsen an diesem Tag nach unten zu korrigieren.
Für das Extra-Konto der ING-DiBa gilt ab kommenden Mittwoch: Neukunden erhalten bis auf Weiteres aufs Tagesgeld 1,50 Prozent p.a. Die Zinssenkung beträgt damit 0,75 Prozent. Für Bestandskunden gilt noch bis zum 30.04.2009 der garantierte Zinssatz von 4,00 Prozent auf neues Geld, danach müssen auch sie sich mit dem neuen Zinssatz zufrieden geben oder nach besseren Alternativen suchen.
Eine Alternative könnte das Tagesgeld der Bank of Scotland darstellen. Ab dem 01. April erhalten Kunden des Instituts (das im Übrigen nicht mit der Royal Bank of Scotland verwechselt werden darf) auf Einlagen auf dem Tagesgeldkonto 3,80 Prozent p.a. Dieser Zinssatz liegt immer noch deutlich über dem derzeitigen Durchschnittsniveau. Die Bank of Scotland ist dem staatlichen britischen Einlagensicherungsfonds angeschlossen und sichert private Einlagen bis zu einer Höhe von 50.000 britischen Pfund pro Kunde zu 100 Prozent.
Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Festgeld, Wüstenrot, Einlagensicherung, SWK Bank von ls am 25. 3 2009 um 12:21 Uhr
Diese Woche hat sicher Chancen auf den Titel „Woche der Zinssenkungen“, denn im Bereich Festgeld und Tagesgeld passiert derzeit nichts anderes. Überall purzeln die Zinsen, und mit SWK Bank und Wüstenrot haben heute zwei weitere Banken schlechte Nachrichten für Anleger.
Bei der SWK Bank gibt es gleich zwei Neuerungen. Die Zinssätze des Festgeldkontos werden nach unten angepasst, Sparer erhalten damit ab sofort zwischen 2,25 Prozent p.a. (Laufzeit 3 Monate) und 2,75 Prozent (Laufzeit 12 Monate) aufs Festgeld. Außerdem liegt die Maximalgrenze für Einlagen auf das Festgeldkonto seit heute bei 100.000 Euro.
Die neuen Zinssätze des Top Termingeld flex der Wüstenrot gelten ab morgen, dem 26.03.2009. Festgeld-Anleger erhalten dann für Einlagen ab 5.000 Euro 1,88 Prozent und für Beträge ab 25.000 Euro 2,02 Prozent. Die Laufzeit des Top Termingeld flex beträgt ein Jahr, wobei nicht gekündigte Beträge automatisch wieder angelegt werden. Wer vorzeitig auf das Guthaben zugreifen muss, erhält für den benötigten Betrag den aktuellen Rückfallzins, der derzeit bei 1,25 Prozent liegt.
Abschließend der unverzichtbare Hinweis zur Einlagensicherung: Wüstenrot ist Mitglied im Bundesverband deutscher Banken und sichert durch den Fonds des Verbands die Einlagen ihrer Kunden bis weit über eine Million Euro hinaus. Bei der SWK Bank sind die Einlagen jedoch nur bis zur gesetzlich vorgeschriebenen Grenze von 90 Prozent bis 20.000 Euro abgesichert. Alles wissenswerte zum Thema und eine Übersicht der Banken finden Sie in unserem Servicebereich Einlagensicherung.
Keine Kommentare » Kategorien: Credit Europe Bank, Einlagensicherung von as am 13. 3 2009 um 10:47 Uhr
Im Zuge der Finanzkrise hatte das niederländische Finanzministerium im vergangenen Oktober die Einlagensicherung für Privatanleger von 50.000 Euro auf 100.000 Euro erhöht. Die Regelung wurde vorerst auf ein Jahr begrenzt und sollte im Oktober 2009 auslaufen.
Einer Neuregelung der europäischen Einlagensicherung vorgreifend, hat das niederländische Finanzministerium am vergangenen Dienstag die befristete Regelung verlängert. Damit gilt der Einlagenschutz in Höhe von 100 Prozent der Anlagesumme, bis zu einer Höhe von 100.000 Euro, ab sofort unbegrenzt.
Eine freudige Nachricht nicht nur für die Bürger der Niederlande, sondern auch für zahlreiche deutsche Sparer, die ihr Geld bei einer niederländischen Bank angelegt haben. Verglichen mit dem gesetzlichen Einlagenschutz in Deutschland (90 Prozent bis 20.000 Euro) bieten unsere Nachbarn im Norden damit ab sofort einen zeitlich unbegrenzten gesetzlichen Schutz, der weitaus großzügiger angelegt ist.Keine Kommentare » Kategorien: Tagesgeld, Festgeld, Finanzkrise, Einlagensicherung, Aktiendepot von as am 30. 1 2009 um 12:13 Uhr
Oder anders gesagt: das Portfolio diversifizieren. Bereits in wirtschaftlich guten Zeiten eine Säule jeder guten Geldanlage, gewinnt die Risikominimierung durch Aufteilen des Vermögens während einer Rezession besonders an Bedeutung.
Eine möglichst breite Streuung des eigenen Vermögens auf verschiedene Anlageklassen, vom Tagesgeld über Anleihen, Fonds, Aktien, bis hin zu Immobilien, garantiert maximale Sicherheit, ein Totalverlust des Kapitals ist praktisch ausgeschlossen. Wohingegen ein Anleger, der lediglich Aktien aus einer Branche kauft, alles Geld bei einer Bank anlegt oder Staatsanleihen einer einzigen Nation kauft, eine äußerst riskante Anlagestrategie verfolgt.
Auch derjenige, der sein Geld grundsätzlich nicht in riskantere oder komplexere Anlageformen wie Aktien und Immobilien investiert, kann durch eine kluge Streuung sein Verlustrisiko minimieren. Anstatt zum Beispiel 30.000 Euro auf einem Tages- oder Festgeldkonto einer Bank anzulegen, kann es sich bezahlt machen, die Summe auf zwei oder drei Banken aufzuteilen. Zwar sind die Einlagen bei den meisten in Deutschland aktiven Banken in einer Höhe von weit über einer Million Euro pro Anleger besichert, die Entschädigung kann sich jedoch durchaus hinziehen, was derzeit am Beispiel der Kaupthing Bank zu sehen ist.
Tipp: Niemals alles auf ein Pferd setzen!Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Tagesgeld, Einlagensicherung, Bank of Scotland von as am 28. 1 2009 um 14:26 Uhr
Bisher war die Royal Bank of Scotland (RBS) das einzige in Deutschland aktive Kreditinstitut, das aus dem Land der Dudelsäcke und der karierten Röcke stammt – das ändert sich jetzt. Mit der Bank of Scotland, königlich wie die Konkurrenz der RBS gibt sie sich nicht, betritt eine weitgehend unbekannte Bank erstmals den deutschen Privatkundensektor. Und wie viele andere Banken auch, nutzt sie das allseits beliebte Tagesgeld, um das Eis zu brechen und Neukunden anzulocken.
Mit einem Zinssatz von 4,5% p.a. positioniert sich die Bank of Scotland dann auch gleich an der Spitze des Anbieterfelds. Ein äußerst interessantes Angebot, wäre da nicht ein kleiner Haken.
Zwar ist die Bank of Scotland eine äußerst traditionsreiche Geschäftsbank, allerdings hat sie keine eigenständige Tochter in Deutschland. Für deutsche Kunden bedeutet das, dass ihre Einlagen von der britischen Einlagensicherung abgedeckt sind, das deutsche Sicherungssystem also nicht greift. Die abgesicherte Summe liegt dabei sogar deutlich über der in Deutschland üblichen (50.000 zu 20.000 Euro), die Einlagen werden jedoch in britischem Pfund besichert. Im Falle des Falles verkompliziert sich entsprechend die Entschädigung der Anleger - ein Punkt, den man beachten sollte.Keine Kommentare »
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