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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: Dresdner BankKategorie: Dresdner Bank
Kategorien: Commerzbank, Dresdner Bank von as am 5. 2 2010 um 17:10 Uhr
Die Übernahme der Dresdner Bank hat sich für die Commerzbank als weitaus schwierigere Aufgabe herausgestellt, als zuerst angenommen. Noch immer sind die Gesamtkosten, die durch die Integration der Dresdner Bank anfallen, nicht komplett überschaubar. Unglücklich für die Commerzbank, dass die Übernahme zeitlich mit der größten Finanzkrise seit Jahrzehnten zusammenfiel, was die Lage des zweitgrößten deutschen Geldinstituts nicht unbedingt vereinfacht hat.
Doch die Dresdner Bank besteht nicht nur aus Ballast, wie sich diese Woche gezeigt hat. In einer spektakulären Versteigerung bei Sotheby’s konnte die Commerzbank am Mittwoch rund 75 Millionen Euro für die Skulptur „L'Homme qui marche I“ des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti erzielen. Die Skulptur stammt aus der Kunstsammlung der Dresdner Bank, die die Commerzbank nach eigenem Bekunden nach und nach veräußern will. Mit den frischen Millionen will die Bank jedoch nicht die Kosten der Übernahme decken, vielmehr soll das Geld gemeinnützigen Projekten und öffentlichen Museen zugute kommen.
In der Welt der Künste sind jedoch nicht nur Dresdner Bank und Commerzbank mit hohen Millionenbeträgen engagiert, das Mäzenatentum gehört vor allem bei den angelsächsischen Banken zum guten Ton. Ihre umfangreichen Kunstsammlungen sind dabei oftmals als Leihgaben in Museen zu bestaunen, so dass sowohl Banken- als auch Kunstwelt von dem Engagement profitieren.Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Dresdner Bank von as am 26. 11 2009 um 15:56 Uhr
Wie das Handelsblatt berichtete, kommen im Rahmen der Übernahme der Dresdner Bank deutliche Mehrkosten auf die Commerzbank zu. Rund 500 Millionen Euro mehr wird die Nummer 2 der deutschen Bankbranche locker machen müssen, womit die gesamten Übernahmekosten nun bei kalkulierten 2,5 Milliarden Euro liegen.
Der Mehraufwand wird vor allem in den beiden Bereichen Immobilien und IT anfallen, soll jedoch laut Unternehmenssprecher in der Zukunft Kosten reduzieren. Die daraus resultierenden Einsparungen sollen bei ebenfalls rund 500 Millionen liegen – allerdings pro Jahr! Ob sich die Einschätzungen der Commerzbank als korrekt erweisen werden, ist jetzt natürlich noch nicht absehbar. Sicher ist jedoch, dass sich die ersten positiven Effekte der Dresdner-Übernahme frühestens 2013, nach dem Abschluss der Konzernintegration, bemerkbar machen werden.Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Dresdner Bank, Finanzkrise von ls am 18. 5 2009 um 16:01 Uhr
Zwei Tage lang wurde auf der Hauptversammlung der Commerzbank debattiert und kritisiert, seit Samstag Abend steht das Ergebnis fest: Der Staat wird mit 25 Prozent plus einer Aktie größter Einzelaktionär der gelben Bank, etwa 18,2 Milliarden Euro lässt der SoFFin dafür springen.
Der Unmut der Aktionäre traf vor allem Martin Blessing, den Chef der CoBa. Das Unternehmen hatte durch die Übernahme der Dresdner Bank und Verluste durch die Finanzkrise 2008 gerade noch einen Mini-Gewinn erwirtschaftet, wird jedoch vorerst nur noch rote Zahlen schreiben. Erst ab 2011 werden laut Blessing wieder Gewinne angestrebt. Immerhin sollen keine weiteren Staatshilfen benötigt werden – es wäre wünschenswert, dass Blessing damit Recht behält. Keine Kommentare » Kategorien: Geschäftsergebnis, Commerzbank, Dresdner Bank von as am 26. 2 2009 um 10:17 Uhr
Obwohl sich die Wege von Dresdner und Allianz bereits getrennt haben, liegt der dunkle Schatten des von der Commerzbank gekauften Kreditinstituts immer noch über der Allianz Gruppe. Deutlich wird das schwere Erbe in den heute veröffentlichten Geschäftszahlen für das Jahr 2008.
Statt eines deutlichen Gewinns in Höhe von 2,4 Milliarden Euro (Allianz Gruppe ohne Dresdner Bank) muss der Versicherungskonzern für vergangenes Jahr einen Verlust von 4 Milliarden Euro verbuchen. Zwar wäre das Jahresergebnis auch ohne die grüne Bank deutlich schlechter als im Rekordjahr 2007 (8 Milliarden Euro Gewinn) ausgefallen, die Verlustzone hätte die Allianz jedoch problemlos vermeiden können.
Das schlechte Ergebnis der Allianz wird heute jedoch von der Bilanz der Royal Bank of Scotland deutlich in den Schatten gestellt – satte 27 Milliarden Euro Minus muss die Bank für das Jahr 2008 ausweisen. Damit stellt die RBS einen neuen Minusrekord in Großbritannien auf; bisher war Vodafone mit 16,8 Milliarden Euro der Spitzenreiter der Insel.Keine Kommentare » Kategorien: Santander, Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank, Postbank von as am 22. 12 2008 um 17:22 Uhr
Die Milliardenverluste der Landesbanken, ein brüsk das Rettungspaket der Bundesregierung zurückweisender Chef der Deutschen Bank und abstürzende Bankaktien – dies sind einige der Bilder des Jahres 2008, die im Gedächtnis bleiben.
Dass 2008 auch das Jahr der großen Bankübernahmen war, ist durch die Flut schlechter Nachrichten in Folge der Finanzkrise jedoch kaum mehr präsent. Das liegt auch daran, dass sich diese Umwälzungen in der Bankenbranche erst in den kommenden Jahren richtig auswirken werden.
Den Anfang machten die Commerzbank und die Dresdner Bank, die in der ersten Septemberwoche ihre Fusion bekanntgaben. Rund 5 Milliarden Euro ist dabei die Dresdner Bank der Commerzbank wert, denn diese Summe erhält der Mutterkonzern der Dresdner Bank, die Allianz. Ergebnis der Fusion beider Institute ist ein neuer deutscher Bankenriese, der nur noch von der Deutschen Bank übertroffen wird.
Die Deutsche Bank war es dann auch, die wenige Wochen nach Bekanntgabe der Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank selbst aktiv wurde und sich 30 Prozent der Postbank sicherte. Obwohl die zeitliche Abfolge den Eindruck entstehen lässt, war der Einstieg bei der Postbank wohl keine Reaktion der Deutschen Bank auf die kurz zuvor verkündete Bankenfusion, sondern vielmehr der Versuch, das Privatkundengeschäft auf dem deutschen Markt zu forcieren. Dennoch wird es sehr interessant sein zu beobachten, wie sich Deutsche Bank und Commerzbank/Dresdner Bank in Zukunft positionieren.
Auch außerhalb Deutschlands gab es bereits vor dem Ausbruch der Finanzkrise interessante Entwicklungen im Bankensektor. Dabei in vielen Fällen im Fokus der Aufmerksamkeit: die Banco Santander. So übernahm das spanische Kreditinstitut im Laufe des Jahres nicht nur die britischen Banken Abbey National sowie Alliance & Lester, auch die US-amerikanischen Sovereign und GE Money sowie die ABN Amro Bank standen dieses Jahr auf dem Einkaufszettel der Santander. Möglich wurde diese Übernahmewelle dadurch, dass die Banco Santander weitaus weniger unter der Subprime-Krise gelitten hat als das Gros der Konkurrenz. Mit gefülltem Geldbeutel und geschwächten Banken bot sich so der Santander die einmalige Gelegenheit, sich in Europa und den USA weiter zu etablieren.
Keine Kommentare » Kategorien: Dresdner Bank, Commerzbank von as am 28. 11 2008 um 10:06 Uhr
Frohe Nachrichten für die Commerzbank: Die Übernahme der Dresdner Bank wird deutlich günstiger als ursprünglich angenommen. Statt knapp 10 Milliarden Euro wird die Commerzbank lediglich rund 5 Milliarden Euro an den Mutterkonzern der Dresdner Bank, die Allianz Gruppe, zahlen müssen.
Die Commerzbank profitiert dreifach von dem reduzierten Kaufpreis: Die Übernahme ist dadurch nicht nur leichter zu schultern, auch kann ein größerer Anteil des Preises bar beglichen werden, wodurch sich der Aktienanteil an der Transaktion verringert. Entsprechend sinkt die Beteiligung der Allianz an dem neu entstehenden Bankenriesen von ursprünglich 30 auf etwas mehr als 18 Prozent. Zusätzlich wird die Abwicklung der Übernahme durch die sinkenden Kosten deutlich beschleunigt, statt einer Schritt-für-Schritt-Übernahme soll die Transaktion bereits im Januar 2009 abgeschlossen sein.
Von einer schnellen Fusion der beiden Banken können alle Beteiligten nur profitieren, wird auf diese Weise doch der notwendige Anpassungsprozess beschleunigt und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit des neu entstehenden Unternehmens gestärkt.Keine Kommentare »
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