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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: DirektbankenKategorie: Direktbanken
Kategorien: Direktbanken, Geldautomaten, ING-DiBa von as am 21. 6 2010 um 17:27 Uhr
Nachdem sich seit einiger Zeit nichts Neues zum Thema Begrenzung der Gebühren beim Geldabheben ergeben hat – noch immer wartet man gespannt auf die endgültige Festlegung auf maximal 5 Euro pro Abhebung, gibt es überraschend Neuigkeiten von einer anderen Gebühren-Front.
Denn neben den Gebühren, die ein Bankkunde beim Abheben zahlen muss (und zwar an seine eigene Bank), verlangen die Banken untereinander Gebühren, die mit den weitergegebenen Gebühren in der Regel nicht deckungsgleich sind. Um diese Kosten kämpfen Direktbanken und Sparkassen seit über einem Jahr in einer ganzen Reihe von Rechtsstreitigkeiten, die bisher im Großen und Ganzen unentschieden ausgingen.
Jetzt, nachdem das Oberlandesgericht München ein Urteil eines Landgerichts aufgehoben hat, dürfen sich die Direktbanken freuen, dass die Sparkassen ihre Geldautomaten aufgrund einer marktbeherrschenden Stellungen nicht für Direktbankkunden sperren dürfen. Bei aller Freude werden ING-DiBa und Co. sich allerdings bewusst sein, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht – und noch viele Urteile dieser Art benötigt werden, um bundesweit alle Geldautomaten der Sparkassen für Direktbank-Kunden zu öffnen.Keine Kommentare » Kategorien: Geldautomaten, Direktbanken, Sparkasse von as am 26. 3 2010 um 14:47 Uhr
Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge haben sich die Banken und Sparkassen bereits auf eine einheitliche Obergrenze von 5 Euro für Abhebungen an Geldautomaten geeinigt. Die Regelung soll vorerst für eineinhalb Jahre gültig sein.
Angestoßen wurde die Debatte über die Höhe der Automatengebühren von dem seit einiger Zeit schwelenden Streit zwischen den Sparkassenverbänden und einigen Direktbanken. Um die Rechtmäßigkeit der Gebühren zu überprüfen, schaltete sich zuletzt auch das Bundeskartellamt ein.
Aktuell betragen die Gebühren bis zu 10 Euro pro Transaktion, der Durchschnitt liegt bei rund 5,50 Euro. Sollte es also tatsächlich zu einer verbindlichen Verpflichtung auf eine Obergrenze von 5 Euro kommen, würden die durchschnittlichen Kosten für Geldverfügungen an Automaten von Fremdinstituten – die Automaten der eigenen Bank sind in der Regel kostenlos – deutlich sinken.
Mit einer Begrenzung auf 5 Euro blieben die Banken und Sparkassen aber dennoch deutlich unter den Forderungen zahlreicher Verbraucherschützer, die die effektiven Kosten einer Transaktion im Bereich von 60 Cent ansiedeln.
Quelle: Gebühren an Bankautomaten - Fünf Euro - maximalKeine Kommentare » Kategorien: Direktbanken, Kreditkarten, Sparkasse, Verbraucherschutz von as am 15. 3 2010 um 13:49 Uhr
Wie am Wochenende bekannt wurde, nimmt das Bundeskartellamt die Automatengebühren zahlreicher Privatbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen etwas genauer unter die Lupe. Bundesweit hat das Kartellamt mehr als 280 Institute angeschrieben, um ihre Aussagen zu den Gebührensätzen zu erfahren.
Dabei steht der Vorwurf im Raum, dass die Banken viel zu hohe Gebühren, die in keinem Verhältnis zu den eigentlichen Kosten stehen, für das Abheben am Automaten verlangen. Aktuell liegen die durchschnittlichen Gebühren bei deutlich über 5 Euro pro Abhebung, einzelne Banken verlangen sogar bis zu 10 Euro.
Konkret liegt der Verdacht des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung, der Wettbewerbsbeschränkung und der verbotenen Diskriminierung vor. Bis Ende März will das Bundeskartellamt entscheiden, ob ein formelles Verfahren gegen die betroffenen Banken eingeleitet wird.
Aktiv wurde das Kartellamt aufgrund zahlreicher Beschwerden von Banken und Privatpersonen. Dass die Konkurrenz Beschwerde einreicht, sollte nicht überraschen: Schon seit über einem Jahr schwelt der Konflikt zwischen Direktbanken und Sparkassen, in der Zwischenzeit haben sich die beiden Konfliktparteien des öfteren vor Gericht getroffen, um über die Rechtmäßigkeit der Sperrung der Sparkassenautomaten für die Kunden der Direktbanken entscheiden zu lassen.
Die Maßnahme des Bundeskartellamts läutet also nur eine neue Runde ein.Keine Kommentare » Kategorien: Direktbanken von as am 2. 3 2009 um 13:42 Uhr
Laut einer Meldung des Telekommunikationsverbands BITKOM nutzen mittlerweile 38 Prozent aller Deutschen im Alter von 16 bis 76 die Möglichkeiten des Online Banking. Damit hat sich die Zahl der Bankkunden, die sich online um ihre Finanzangelegenheiten kümmern, innerhalb von 5 Jahren von 13 auf 24 Millionen beinahe verdoppelt.
Wie zu erwarten, nutzen insbesondere junge Menschen Online Banking, und hierbei vor allem junge Männer. Die der Meldung zugrunde liegende Studie bestätigt den allgemeinen Trend, dass immer mehr Menschen die Möglichkeiten des Internet zur Planung und Durchführung ihrer finanziellen Angelegenheiten nutzen. Eine gute, wenn auch wenig überraschende Nachricht für die Direktbanken, die im Internet besonders aggressiv um neue Kunden werben.
Im Vergleich zu den europäischen Staaten liegt Deutschland bei der Nutzung des Online Banking mit 38 Prozent im oberen Mittelfeld (Durchschnitt: 29 Prozent). Besonders internetaffin zeigen sich dabei die Bürger nordischer Staaten, unter denen die Finnen mit einer Nutzung von 72 Prozent die Spitzenposition inne haben.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten, Direktbanken, Sparkasse von as am 29. 1 2009 um 16:51 Uhr
Zu Beginn ein kurzer Abriss des Automatenstreits: Im Spätsommer 2008 kommt es vermehrt zu „technischen Problemen“ bei Sparkassenautomaten, betroffen sind die Kunden von Direktbanken, die mit ihrer Visa Card kostenlos Geld abheben möchten. Schnell stellt sich heraus, dass einige Sparkassen ihre Automaten bewusst gesperrt haben, die Aufregung im Lager der betroffenen Direktbanken ist entsprechend hoch.
Den Gegenschlag führen diese wiederum auf juristischem Weg, fast immer mit Erfolg. Eine Lösung des Streits rückt jedoch nicht näher, zu Beginn des neuen Jahres stehen sich beide Lager immer noch unversöhnlich gegenüber. Auf der einen Seite die Sparkassen, die angeblich zu niedrigen Nutzungsgebühren bemängelnd, auf der anderen Seite die Direktbanken, deren Kunden auf das Geldautomatennetz der Sparkassen angewiesen sind.
Eine weitere beteiligte Partei ist der Kreditkartenkonzern Visa, der von den juristischen Streitereien nicht angetan ist. Dabei ist weniger ein möglicher Umsatzverlust, als viel mehr der potentielle Schaden am Markenimage die Sorge von Visa, schenkt man den Informationen des Handelsblatts Glauben. Als Konsequenz daraus wolle sich der Konzern im neuen Jahr verstärkt darum bemühen, den beiden Streitparteien eine Verhandlungslösung schmackhaft zu machen. Ob das Sparkassen und Direktbanken beeindruckt, steht allerdings noch in den Sternen.Keine Kommentare » Kategorien: Direktbanken von as am 23. 12 2008 um 13:55 Uhr
Um den Schluss gleich vorwegzunehmen: Ein gutes Jahr war 2008 für die Direktbanken nur bedingt, zu schwer wog die Bürde der Finanzkrise. So mussten die meisten Direktbanken sinkende Wachstumsraten hinnehmen, konnten sich aber dennoch gegen den negativen Trend stemmen. Als Ausnahme von der Regel sticht lediglich die isländische Kaupthing hervor, die im Oktober ihre Geschäftstätigkeit komplett eingestellt hat. Bis jetzt ist sie das prominenteste und spektakulärste Opfer der globalen Finanzkrise, zumindest wenn man lediglich den deutschen Markt betrachtet.
Online Broker und Anbieter von Aktiendepots waren die Profiteure der Finanzkrise. Im ersten Halbjahr noch mit unterdurchschnittlichen Umsätzen kämpfend, erwies sich der volatile Aktienmarkt in der zweiten Jahreshälfte für sie als echter Glücksfall. Durch die hektischen Ausschläge der Börsenkurse stieg die Orderzahl und damit auch der Umsatz der Online Broker stark an.
Insgesamt betrachtet konnten sich die Direktbanken in Deutschland weiter als wichtiger Bestandteil der Bankbranche etablieren. Vor allem im Bereich Girokonto, Tagesgeld und Festgeld machen sie mehr denn je den etablierten Filialbanken Kunden abspenstig. Mit kostenlosen Girokonten und hochverzinstem Tages- und Festgeld bieten Direktbanken eine Produktpalette, die die Bedürfnissen der meisten Kunden befriedigt. Darüber hinaus ist bei mehreren Direktbanken die Tendenz zu erkennen, weitere Produkte anzubieten und somit mehr und mehr die Rolle einer Vollbank zu übernehmen.
Wie ernst die Konkurrenz mittlerweile selbst von den Sparkassen genommen wird, zeigt sich exemplarisch am Bankautomatenstreit. Um Direktbank-Kunden den Zugang zu ihren Konten zu erschweren, verweigerten rund 40 Sparkassen ihnen die Nutzung der hauseigenen Geldautomaten. Der Grund für diese Aktion ist darin zu finden, dass mehrere Direktbanken ihren Kunden kostenloses Geldabheben per Visa Karte ermöglichen.
Das trifft gerade bei den Sparkassen, die besonders unter den Direktbanken zu leiden haben, auf wenig Gegenliebe. Die Retourkutsche mit den Automaten läuft allerdings schlechter als geplant, liegen doch bereits acht Gerichtsentscheidungen vor, die den Sparkassen diese Vorgehen untersagen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich Rechtsstreit und wirtschaftliche Situation der Direktbanken im kommenden Jahr entwickeln. Klar ist lediglich, dass die Herausforderungen nicht geringer werden.
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