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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: DirektbankenKategorie: Direktbanken
Kategorien: Direktbanken von as am 2. 3 2009 um 13:42 Uhr
Laut einer Meldung des Telekommunikationsverbands BITKOM nutzen mittlerweile 38 Prozent aller Deutschen im Alter von 16 bis 76 die Möglichkeiten des Online Banking. Damit hat sich die Zahl der Bankkunden, die sich online um ihre Finanzangelegenheiten kümmern, innerhalb von 5 Jahren von 13 auf 24 Millionen beinahe verdoppelt.
Wie zu erwarten, nutzen insbesondere junge Menschen Online Banking, und hierbei vor allem junge Männer. Die der Meldung zugrunde liegende Studie bestätigt den allgemeinen Trend, dass immer mehr Menschen die Möglichkeiten des Internet zur Planung und Durchführung ihrer finanziellen Angelegenheiten nutzen. Eine gute, wenn auch wenig überraschende Nachricht für die Direktbanken, die im Internet besonders aggressiv um neue Kunden werben.
Im Vergleich zu den europäischen Staaten liegt Deutschland bei der Nutzung des Online Banking mit 38 Prozent im oberen Mittelfeld (Durchschnitt: 29 Prozent). Besonders internetaffin zeigen sich dabei die Bürger nordischer Staaten, unter denen die Finnen mit einer Nutzung von 72 Prozent die Spitzenposition inne haben.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten, Direktbanken, Sparkasse von as am 29. 1 2009 um 16:51 Uhr
Zu Beginn ein kurzer Abriss des Automatenstreits: Im Spätsommer 2008 kommt es vermehrt zu „technischen Problemen“ bei Sparkassenautomaten, betroffen sind die Kunden von Direktbanken, die mit ihrer Visa Card kostenlos Geld abheben möchten. Schnell stellt sich heraus, dass einige Sparkassen ihre Automaten bewusst gesperrt haben, die Aufregung im Lager der betroffenen Direktbanken ist entsprechend hoch.
Den Gegenschlag führen diese wiederum auf juristischem Weg, fast immer mit Erfolg. Eine Lösung des Streits rückt jedoch nicht näher, zu Beginn des neuen Jahres stehen sich beide Lager immer noch unversöhnlich gegenüber. Auf der einen Seite die Sparkassen, die angeblich zu niedrigen Nutzungsgebühren bemängelnd, auf der anderen Seite die Direktbanken, deren Kunden auf das Geldautomatennetz der Sparkassen angewiesen sind.
Eine weitere beteiligte Partei ist der Kreditkartenkonzern Visa, der von den juristischen Streitereien nicht angetan ist. Dabei ist weniger ein möglicher Umsatzverlust, als viel mehr der potentielle Schaden am Markenimage die Sorge von Visa, schenkt man den Informationen des Handelsblatts Glauben. Als Konsequenz daraus wolle sich der Konzern im neuen Jahr verstärkt darum bemühen, den beiden Streitparteien eine Verhandlungslösung schmackhaft zu machen. Ob das Sparkassen und Direktbanken beeindruckt, steht allerdings noch in den Sternen.Keine Kommentare » Kategorien: Direktbanken von as am 23. 12 2008 um 13:55 Uhr
Um den Schluss gleich vorwegzunehmen: Ein gutes Jahr war 2008 für die Direktbanken nur bedingt, zu schwer wog die Bürde der Finanzkrise. So mussten die meisten Direktbanken sinkende Wachstumsraten hinnehmen, konnten sich aber dennoch gegen den negativen Trend stemmen. Als Ausnahme von der Regel sticht lediglich die isländische Kaupthing hervor, die im Oktober ihre Geschäftstätigkeit komplett eingestellt hat. Bis jetzt ist sie das prominenteste und spektakulärste Opfer der globalen Finanzkrise, zumindest wenn man lediglich den deutschen Markt betrachtet.
Online Broker und Anbieter von Aktiendepots waren die Profiteure der Finanzkrise. Im ersten Halbjahr noch mit unterdurchschnittlichen Umsätzen kämpfend, erwies sich der volatile Aktienmarkt in der zweiten Jahreshälfte für sie als echter Glücksfall. Durch die hektischen Ausschläge der Börsenkurse stieg die Orderzahl und damit auch der Umsatz der Online Broker stark an.
Insgesamt betrachtet konnten sich die Direktbanken in Deutschland weiter als wichtiger Bestandteil der Bankbranche etablieren. Vor allem im Bereich Girokonto, Tagesgeld und Festgeld machen sie mehr denn je den etablierten Filialbanken Kunden abspenstig. Mit kostenlosen Girokonten und hochverzinstem Tages- und Festgeld bieten Direktbanken eine Produktpalette, die die Bedürfnissen der meisten Kunden befriedigt. Darüber hinaus ist bei mehreren Direktbanken die Tendenz zu erkennen, weitere Produkte anzubieten und somit mehr und mehr die Rolle einer Vollbank zu übernehmen.
Wie ernst die Konkurrenz mittlerweile selbst von den Sparkassen genommen wird, zeigt sich exemplarisch am Bankautomatenstreit. Um Direktbank-Kunden den Zugang zu ihren Konten zu erschweren, verweigerten rund 40 Sparkassen ihnen die Nutzung der hauseigenen Geldautomaten. Der Grund für diese Aktion ist darin zu finden, dass mehrere Direktbanken ihren Kunden kostenloses Geldabheben per Visa Karte ermöglichen.
Das trifft gerade bei den Sparkassen, die besonders unter den Direktbanken zu leiden haben, auf wenig Gegenliebe. Die Retourkutsche mit den Automaten läuft allerdings schlechter als geplant, liegen doch bereits acht Gerichtsentscheidungen vor, die den Sparkassen diese Vorgehen untersagen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich Rechtsstreit und wirtschaftliche Situation der Direktbanken im kommenden Jahr entwickeln. Klar ist lediglich, dass die Herausforderungen nicht geringer werden.
Keine Kommentare » Kategorien: Direktbanken, Sparkasse von ls am 11. 12 2008 um 17:45 Uhr
Seit Monaten dauert der Streit zwischen Sparkassen und Direktbanken um die Sperrung der Geldautomaten für VISA-Kunden von Fremdinstituten nunmehr an. Derzeit steht es 4:1 für die klagenden Direktbanken – laut WELT online hat das Heilbronner Landesgericht eine einstweilige Verfügung gegen die Sparkasse Heilbronn bestätigt, da diese durch die Automatensperre gezielt Mitbewerber behindern würde.
Seitens der Sparkasse werden derweil bereits weitere Pläne geschmiedet, um das Geldautomatennetz nicht mehr teilen zu müssen. Der sauberste Schnitt wäre dabei eine Kündigung des Rahmenvertrags mit VISA – doch dann dürfte die Sparkasse selbst keine VISA Karten mehr ausgeben. Eine andere mögliche Vorgehensweise wäre es, das Abheben mit VISA Karte nur noch an bestimmten Geldautomaten an ungünstigen Standorten zuzulassen.
Das Hauptargument der Sparkassen bleiben weiterhin die Gebühren – die Instandhaltung des Geldautomatennetzes sei teurer, als die Pauschalgebühren für VISA-Kunden von fremden Banken decken könnten. Die Direktbanken kontern hierauf mit einer Berechnung, die die Kosten einer Abhebung auf einen weit geringeren Betrag schätzt, als die Sparkassen pro Vorgang von den Instituten erhalten. Ein weiteres Argument der Sparkassen lautet, dass einige Direktbanken sich an den Abhebungen ihrer Kunden bei der Sparkasse bereichern würden, da sie von den Kunden höhere Gebühren verlangen, als sie selbst an die Sparkasse abtreten müssen. Dem entgegen stehen jedoch viele Direktbanken wie zum Beispiel die DKB, die ihren Kunden kostenfreie Abhebungen weltweit bieten.
Ob Sparkassen oder Direktbanken im Recht sind, wird wohl weiterhin vor Gericht geklärt werden müssen – eine einheitliche Lösung ist noch nicht in Sicht.
Keine Kommentare » Kategorien: Sparkasse, ING-DiBa, Girokonto, Volkswagen Bank, Citibank, Santander, Direktbanken von as am 26. 9 2008 um 16:55 Uhr
Im Streit um die Nutzung der Sparkassen-Geldautomaten durch Direktbankkunden gibt es jetzt die erste gerichtliche Entscheidung. Das Landgericht Verden hat eine einstweilige Verfügung erlassen, die die Sparkasse Nienburg dazu verpflichtet, ihre Bankautomaten den Direktbankkunden und ihren VISA Karten wieder zu öffnen. Damit können die Kunden der ING-DiBa, der Volkswagen Bank, der Citibank und der Santander im niedersächsischen Landkreis Nienburg/Weser vorerst wieder kostenlos Geld an den Automaten der Sparkasse abheben.
Auslöser des Rechtsstreits war die Entscheidung von rund 50 Sparkassen, die Nutzung der institutseigenen Geldautomaten durch die Kunden der Direktbanken zu verhindern. Mit der kostenlosen Geldverfügung als Hauptargument für ihre Girokonten, zeigten sich ING-DiBa und Co. erwartungsgemäß wenig begeistert von der Entwicklung. Da keine gütliche Einigung erreicht wurde, folgt nun der juristische Part, der mit der Entscheidung des Landgerichts Verden seinen ersten, aber sicher nicht letzten Akt gesehen hat.Keine Kommentare »
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