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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: Deutsche BankKategorie: Deutsche Bank
Kategorien: Deutsche Bank, Finanzkrise, Geschäftsergebnis von as am 29. 4 2010 um 16:55 Uhr
Freude in Frankfurt: Für das erste Quartal 2010 kann Josef Ackermann das zweitbeste Quartalsergebnis der Unternehmensgeschichte der Deutschen Bank vermelden: 1,8 Milliarden Euro Plus nach Steuern. Ohne Steuerabzug wächst der Gewinn sogar noch einmal um eine weitere Milliarde. Als wären die reinen Zahlen nicht schon beeindruckend genug, darf nicht vergessen werden, dass sich die Deutsche Bank (und mit ihr das gesamte Finanzsystem) noch immer in einer der größten Krisen aller Zeiten befindet.
Doch gerade die Krise ist es, die die außergewöhnlichen Gewinne erst ermöglicht: Allein das Investmentbanking-Geschäft der Deutschen Bank hat in den ersten drei Monaten des Jahres einen Gewinn von rund 2,7 Milliarden Euro (vor Steuern) verbuchen können, gleichzeitig konnte die Risikovorsorge bereits wieder deutlich zurück gefahren werden. Während Unsicherheiten und Schwankungen der Märkte den Investmentbänkern die Möglichkeit in die Hand gegeben haben, hohe Gewinne einzufahren, läuft das „normale“ Bankgeschäft der Deutschen Bank bestenfalls durchschnittlich – nennenswerte Überschüsse wurden in diesem Sektor nicht erzielt. Einmal mehr zeigt sich die Dominanz des Investmentbankings in den Bilanzen der Finanzinstitute.
P.S.: Wenn Sie Sich am 30.04. (also am kommenden Freitag) zufällig in Frankfurt aufhalten, sollten Sie Ausschau nach den Mitarbeitern der NIBC Direct halten: Die niederländische Bank verschenkt zum traditionellen Königinnentag in der Frankfurter Innenstadt und im Bankenviertel 1.000 Blumensträuße.
Bleibt nur noch zu sagen: Hup Holland! Hup koningin!Keine Kommentare » Kategorien: Deutsche Bank, Geschäftsergebnis von as am 5. 3 2010 um 17:06 Uhr
Späte Überraschung: In den Abendstunden des 4. März wertete die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit der Deutschen Bank deutlich ab, das aktuelle Rating der größten deutschen Geschäftsbank liegt damit bei Aa3/C+, zwei Stufen unterhalb vom früheren Aa1/B. Während der Eurokurs nach der Veröffentlichung der Meldung sogleich leicht nachgab, zeigte sich die Aktie der Deutschen Bank von der Nachricht unbeeindruckt.
Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch Moody's führe auch nicht zu Problemen bei der Refinanzierung, so ein Sprecher der Deutschen Bank. In Expertenkreisen galt der Schritt sogar als überfällig, da Moody's als einzige der großen Ratingagenturen die Deutsche Bank noch derart hoch eingestuft hatte.
Der Grund der Herabstufung liegt dabei in der aktuellen Geschäftspolitik der Großbank, die übermäßig stark auf den Bereich Investment-Banking ausgerichtet ist. Ein Großteil der Gewinne der vergangenen Monate kam aus diesem Sektor, die klassischen Felder Privatkunden und Geschäftskunden hingegen zeigten sich wenig lukrativ. Diese Schieflage des Geschäfts wird (nicht nur) von Moody's als potentiell riskant betrachtet, so dass die Abwertung als logische Folge der Unternehmenspolitik betrachtet werden kann.Keine Kommentare » Kategorien: Deutsche Bank, Geldautomaten, Postbank von as am 28. 12 2009 um 17:04 Uhr
Nach Bargeld an der Tankstelle (Shell) und im Baumarkt (OBI) erweitert die Postbank ihr Geldautomatennetz nun in kurzer Zeit bereits zum dritten Mal. Vor allem regelmäßig reisende Kunden der Postbank werden in Zukunft an deutlich mehr Geldautomaten kostenlos Bargeld abheben können.
Möglich wird dies durch eine Kooperation der Postbank mit der Deutschen Bank, die der Postbank ihr Automatennetz im Ausland zur Verfügung stellt. Dadurch können deren Kunden in Zukunft unter anderem in Italien, Spanien und Portugal mit der ec-Karte kostenlos Geld abheben.Keine Kommentare » Kategorien: Deutsche Bank, Postbank, Geldautomaten von as am 21. 12 2009 um 16:25 Uhr
Und täglich grüßt das Murmeltier... schon wieder gibt es Neues aus dem Bereich der Bank-Tankstellen-Joint Ventures. Ab sofort dürfen auch die Kunden der Deutschen Bank an allen Shell-Tankstellen, die bereits mit der Postbank zusammenarbeiten, kostenlos Geld abheben.
Möglich macht dies eine Kooperation der beiden Banken, die allerdings niemanden überraschen sollte: Seit Anfang diesen Jahres ist die Deutsche Bank, ihres Zeichens größtes Kreditinstitut Deutschlands, Mehrheitsaktionär bei der Bank in Gelb.
Aktuell ist die Zusammenarbeit mit Shell noch auf rund 500 Tankstellen beschränkt, doch schon im kommenden Jahr sollen 1.300 Tankstellen den Bargeldservice anbieten. Werden die ehrgeizigen Pläne der Postbank umgesetzt, wird es in wenigen Jahren an mehr als 8.000 Shell-Stationen Bargeld geben - zusätzlich zum Benzin, versteht sich.Keine Kommentare » Kategorien: Deutsche Bank, Finanzkrise, ING-DiBa von as am 3. 12 2009 um 17:53 Uhr
Ein Interview mit dem „Stern“ nahm der Vorstandsvorsitzende der größten Direktbank Deutschlands, der ING-DiBa, zum Anlass, Klartext zum Thema riskante Anlageformen zu reden. Vor allem „kreative“ Anleihen – mit denen noch immer nach Kräften gehandelt wird – sind Ben Tellings ein Dorn im Auge.
Auch der Platzhirsch in Deutschland, die Deutsche Bank, bekommt sein Fett weg. So wird eine Eigenkapitalrendite von 25% von Ben Tellings als gefährliche Zielvorgabe betrachtet, die nicht mit legalen Mittel zu erreichen sei. Doch nicht nur die Banken, auch den Staat nimmt der ING-DiBa-Chef in die Pflicht. Er müsse notfalls die Banken und ihre Produkte kontrollieren, um so die Privatanleger vor Verlusten zu bewahren.
Nach der Commerzbank ist nun die ING-DiBa bereits die zweite große deutsche Bank, die sich deutlich für eine stärkere Regelung des Marktes und eine steigende Verantwortung der einzelnen Institute ausspricht. Auch Josef Ackermann, seines Zeichens Chef der Deutschen Bank, hatte inmitten der Finanzkrise Ähnliches verlauten lassen, scheint jedoch mittlerweile seine Meinung wieder geändert zu haben.Keine Kommentare » Kategorien: Deutsche Bank, Finanzkrise von as am 1. 12 2009 um 16:02 Uhr
Weltweit sind laut Forum für Finanzstabilität (ein Gremium der G20-Staaten) genau 24 Banken und sechs Versicherungskonzerne systemrelevant, darunter auch zwei deutsche Institute.
In der von der Financial Times veröffentlichten Liste tauchen unter anderem so illustre Namen wie Goldman Sachs, Morgan Stanley und die Royal Bank of Scotland auf. Die Euro-Zone ist dabei unter anderem mit der ING, der Santander und der Unicredit vertreten. Von den deutschen Banken gilt dabei nur die Deutsche Bank als systemrelevant, dazu stößt allerdings noch die Allianz als Vertreter der Versicherungsbranche.
Ob sich das Thema Systemrelevanz in einer derartigen Liste zusammenfassen lässt, ist allerdings fraglich. Denn obwohl die systemrelevanten Banken und Versicherungen vielleicht die wichtigsten Stützpfeiler des globalen Finanzmarkts sind, so würden sie selbst doch aller Wahrscheinlichkeit nach den Kollaps eines oder mehrerer Kreditinstitute aus der zweiten Reihe nur schwer angeschlagen oder überhaupt nicht überleben... entsprechend müssten zahlreiche weitere Banken und Versicherungen als systemrelevant gelten.Keine Kommentare »
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