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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: CommerzbankKategorie: Commerzbank
Kategorien: Commerzbank, Finanzkrise von as am 12. 11 2009 um 16:32 Uhr
Ihre Lehren aus der Finanzkrise hat die Commerzbank gezogen – zumindest kann zur Zeit dieser Eindruck entstehen. Anders lässt es sich kaum erklären, dass die Commerzbank ihren Managern diese Woche neue Boni-Regeln vorgesetzt hat.
Geplant ist dabei eine stärkere Orientierung am langfristigen Wohlergehen der Bank, kurzfristige Gewinne sollen also ihre Bedeutung für die Boni verlieren. Auch die Teilauszahlung des Bonus in Form von Aktien, die erst nach drei Jahren wieder veräußert werden können, soll die Risikoneigung des eigenen Personals verringern. Zu riskantes Verhalten soll darüber hinaus grundsätzlich die Höhe der Boni verringern.
Offen bleibt, ob sich das Verhalten der Manager tatsächlich durch die neuen Boni-Regeln ändern wird, oder ob alles beim Alten bleibt.Kommentare (1) Kategorien: Geschäftsergebnis, Commerzbank von as am 3. 11 2009 um 16:39 Uhr
Eigentlich hat die Commerzbank Gutes zu vermelden: Im vergangenen Quartal konnte die Großbank im operativen Geschäft einen Gewinn von immerhin 120 Millionen Euro verbuchen. Dass den Meldungen über das Geschäftsergebnis dennoch mehr als nur ein negativer Unterton anhängt, ist unmittelbar mit den Altlasten der Bank verbunden.
So fielen Abschreibungen im dreistelligen Millionenbereich für die ehemalige Unternehmenstochter Eurohypo an, die Kosten der Übernahme der Dresdner Bank drückten das Geschäftsergebnis noch weiter ins Minus. Alles in allem liegt der Fehlbetrag im dritten Quartal bei über 1 Milliarde Euro, eine negative Überraschung, die auch prompt an der Börse abgestraft wurde.Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Dresdner Bank, Finanzkrise von ls am 18. 5 2009 um 16:01 Uhr
Zwei Tage lang wurde auf der Hauptversammlung der Commerzbank debattiert und kritisiert, seit Samstag Abend steht das Ergebnis fest: Der Staat wird mit 25 Prozent plus einer Aktie größter Einzelaktionär der gelben Bank, etwa 18,2 Milliarden Euro lässt der SoFFin dafür springen.
Der Unmut der Aktionäre traf vor allem Martin Blessing, den Chef der CoBa. Das Unternehmen hatte durch die Übernahme der Dresdner Bank und Verluste durch die Finanzkrise 2008 gerade noch einen Mini-Gewinn erwirtschaftet, wird jedoch vorerst nur noch rote Zahlen schreiben. Erst ab 2011 werden laut Blessing wieder Gewinne angestrebt. Immerhin sollen keine weiteren Staatshilfen benötigt werden – es wäre wünschenswert, dass Blessing damit Recht behält. Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank von as am 13. 5 2009 um 11:23 Uhr
45% der Bilanzsumme – um diesen Wert soll das Geschäft der Commerzbank in den kommenden Jahren schrumpfen. Den größten Brocken macht dabei der Verkauf der Tochter Eurohypo aus. Doch nicht nur im Immobilienbereich will sich Deutschlands zweitgrößte Bank deutlich verschlanken.
Die Konzentration auf das Kerngeschäft mit Privatkunden und mittelständischen Unternehmen dient aber nicht nur einer strategischen Verschlankung des Kreditinstituts, sie ist auch den Auflagen der EU-Kommission geschuldet. Im Zuge der staatlichen Finanzspritzen in Höhe von rund 16,4 Milliarden Euro hat die Kommission der CoBa drastische Maßnahmen auferlegt, um Wettbewerbsvorteile durch das reichlich fließende Staatsgeld zu verhindern. Unter anderem wurden der Commerzbank ein Verkauf der Eurohypo, ein Verzicht auf Akquisitionen in den kommenden Jahren sowie ein Verbot, bessere Konditionen als die Mitbewerber zu bieten, zur Auflage gemacht. Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Finanzkrise von as am 14. 4 2009 um 12:58 Uhr
Mit dem Kauf der Dresdner Bank vor Kurzem noch auf Expansionskurs, muss sich die Commerzbank jetzt auf Betreiben der EU-Kommission um ihre Verschlankung kümmern. Wie die niederländische ING, hat auch die Commerzbank massiv staatliche Hilfe in Anspruch genommen und muss nun EU-Auflagen erfüllen, will sie nicht die finanzielle Unterstützung durch den deutschen Staat riskieren.
Als mögliche Kandidaten für einen Verkauf werden immer wieder das Immobiliengeschäft, sowie der Osteuropa-Bereich der Commerzbank genannt. Laut Informationen des Handelsblatt ist eine Trennung von einem oder beiden Bereichen sehr wahrscheinlich. Der Widerstand des CoBa-Vorstands scheint sich in Grenzen zu halten – kein Wunder, befindet sich der Immobilienfinanzierer Eurohypo doch seit einiger Zeit in den roten Zahlen.Keine Kommentare » Kategorien: Geschäftsergebnis, Commerzbank, Dresdner Bank von as am 26. 2 2009 um 10:17 Uhr
Obwohl sich die Wege von Dresdner und Allianz bereits getrennt haben, liegt der dunkle Schatten des von der Commerzbank gekauften Kreditinstituts immer noch über der Allianz Gruppe. Deutlich wird das schwere Erbe in den heute veröffentlichten Geschäftszahlen für das Jahr 2008.
Statt eines deutlichen Gewinns in Höhe von 2,4 Milliarden Euro (Allianz Gruppe ohne Dresdner Bank) muss der Versicherungskonzern für vergangenes Jahr einen Verlust von 4 Milliarden Euro verbuchen. Zwar wäre das Jahresergebnis auch ohne die grüne Bank deutlich schlechter als im Rekordjahr 2007 (8 Milliarden Euro Gewinn) ausgefallen, die Verlustzone hätte die Allianz jedoch problemlos vermeiden können.
Das schlechte Ergebnis der Allianz wird heute jedoch von der Bilanz der Royal Bank of Scotland deutlich in den Schatten gestellt – satte 27 Milliarden Euro Minus muss die Bank für das Jahr 2008 ausweisen. Damit stellt die RBS einen neuen Minusrekord in Großbritannien auf; bisher war Vodafone mit 16,8 Milliarden Euro der Spitzenreiter der Insel.Keine Kommentare »
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