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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: CommerzbankKategorie: Commerzbank
Kategorien: Commerzbank von as am 20. 5 2010 um 17:06 Uhr
Nur wenige Stunden sind vergangen, seitdem die Führungsriege der Commerzbank ihre Pläne zur Erhöhung der Bezüge aufgrund massiver Kritik aus der Politik vorerst hinten anstellen musste, schon werden Pläne laut, die Ursachen der Abhängigkeit - und damit das Hindernis für den Gehaltsanstieg – aus dem Weg zu räumen.
Noch im vergangenen Jahr musste die Commerzbank, Deutschlands zweitgrößte Bank, Staatshilfen in Höhe von 18 Milliarden Euro in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund befinden sich auch heute noch 25% der Commerzbank in Staatsbesitz, ein Umstand, der Berlin gewisse Mitspracherechte gewährt.
So gilt eine Deckelung der Managergehälter in Höhe von 500.000 Euro, ein Wert, den die Commerzbank diese Woche gerne um rund 50% angehoben hätte. Nach massiven Protesten scheinen sich die Verantwortlichen jedoch eines Besseren besonnen zu haben. Dabei wird allerdings nicht auf die geplante Gehaltserhöhung verzichtet, sie wird nur verschoben. Immerhin gibt es nun eine starke Motivation, die Staatshilfen unverzüglich zurückzuzahlen. Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Geschäftsergebnis von as am 7. 5 2010 um 15:42 Uhr
Es scheinen bessere Zeiten anzubrechen für die Commerzbank, die von den Folgen der Finanzkrise schwer mitgenommen wurde. Noch immer befindet sich ein Viertel der zweitgrößten Bank Deutschlands in Staatsbesitz, zudem müssen weiterhin die Lasten der Dresdner-Bank-Integration getragen werden.
Mit einem Gewinn von über 770 Millionen Euro im ersten Quartal konnte die Commerzbank sogar die Analysten überraschen, die ein deutlich schlechteres Abschneiden der Bank erwartet hatten. Mitverantwortlich für das gute Ergebnis ist, wie bei der Deutschen Bank, das Investmentbanking. Doch auch auf der Ausgabenseite kann sich die Commerzbank heute deutlich besser präsentieren, als noch vor einem Jahr. So konnten nicht nur die Rückstellungen reduziert werden, auch die Kosten der Integration der Dresdner Bank sanken leicht.
Alles in allem gute Aussichten für die Commerzbank, die – nebenbei gesagt – allerdings auch mit Krediten in Höhe von mehreren Milliarden Euro in Griechenland engagiert ist und deren Zukunftsaussichten somit auch stark von den EU-Hilfen abhängen.Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Finanzkrise, Sparkasse von as am 22. 3 2010 um 10:34 Uhr
Aus der Finanzkrise ist die Commerzbank alles andere als gestärkt hervorgegangen: Um ihre Kreditwürdigkeit sicherzustellen, stellte der deutsche Staat der Großbank im vergangenen Jahr beinahe 20 Milliarden Euro staatlicher Hilfen und Sicherheiten zur Verfügung. Auch heute noch hängt die Bank am Geldtopf des Staates, eine baldige Rückzahlung steht wohl nicht an.
Genau diese ausgeprägten Finanzhilfen des Bundes sind es, die der Commerzbank den Zorn der Sparkassen, allen voran des Vorsitzenden des Sparkassen- und Giroverbands Haasis, eingebracht haben. Haasis kritisiert vor allem, dass die Commerzbank die staatlichen Hilfsmittel dazu nutzen würde, Neukunden mit überdurchschnittlich guten Angeboten anzulocken. Der faire Wettbewerb sei durch die reichlich vorhandenen Staatsmittel verzerrt.
Dies ist nicht das erste Mal, das aus den Reihen der Sparkassen Kritik an der offensiven Produktpolitik der Commerzbank geäußert wird. Doch schon im vergangenen Jahr blieb die Kritik ohne Konsequenzen und auch 2010 deutet wenig darauf hin, dass Politik oder Bankenaufsicht aktiv wird.Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Dresdner Bank von as am 5. 2 2010 um 17:10 Uhr
Die Übernahme der Dresdner Bank hat sich für die Commerzbank als weitaus schwierigere Aufgabe herausgestellt, als zuerst angenommen. Noch immer sind die Gesamtkosten, die durch die Integration der Dresdner Bank anfallen, nicht komplett überschaubar. Unglücklich für die Commerzbank, dass die Übernahme zeitlich mit der größten Finanzkrise seit Jahrzehnten zusammenfiel, was die Lage des zweitgrößten deutschen Geldinstituts nicht unbedingt vereinfacht hat.
Doch die Dresdner Bank besteht nicht nur aus Ballast, wie sich diese Woche gezeigt hat. In einer spektakulären Versteigerung bei Sotheby’s konnte die Commerzbank am Mittwoch rund 75 Millionen Euro für die Skulptur „L'Homme qui marche I“ des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti erzielen. Die Skulptur stammt aus der Kunstsammlung der Dresdner Bank, die die Commerzbank nach eigenem Bekunden nach und nach veräußern will. Mit den frischen Millionen will die Bank jedoch nicht die Kosten der Übernahme decken, vielmehr soll das Geld gemeinnützigen Projekten und öffentlichen Museen zugute kommen.
In der Welt der Künste sind jedoch nicht nur Dresdner Bank und Commerzbank mit hohen Millionenbeträgen engagiert, das Mäzenatentum gehört vor allem bei den angelsächsischen Banken zum guten Ton. Ihre umfangreichen Kunstsammlungen sind dabei oftmals als Leihgaben in Museen zu bestaunen, so dass sowohl Banken- als auch Kunstwelt von dem Engagement profitieren.Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Finanzkrise, Kredite von as am 30. 11 2009 um 17:05 Uhr
Als Stütze des Mittelstands will sich die Commerzbank verstanden wissen, hat sie doch – in Person ihres Vorstands Markus Beumer – mittelständischen Unternehmen eine Kreditlinie von insgesamt 130 Milliarden Euro versprochen.
In einem aktuellen Interview betonte Weber die Verantwortung des Kreditinstituts für seine Kunden, die vor allem in Zeiten der Krise wahrgenommen werden müsse. Damit liegt die Commerzbank auf einer Linie mit Kanzlerin Merkel, die unlängst abermals eine verstärkte Kreditvergabe durch die Banken angemahnt hatte. Kommentare (1) Kategorien: Commerzbank, Dresdner Bank von as am 26. 11 2009 um 15:56 Uhr
Wie das Handelsblatt berichtete, kommen im Rahmen der Übernahme der Dresdner Bank deutliche Mehrkosten auf die Commerzbank zu. Rund 500 Millionen Euro mehr wird die Nummer 2 der deutschen Bankbranche locker machen müssen, womit die gesamten Übernahmekosten nun bei kalkulierten 2,5 Milliarden Euro liegen.
Der Mehraufwand wird vor allem in den beiden Bereichen Immobilien und IT anfallen, soll jedoch laut Unternehmenssprecher in der Zukunft Kosten reduzieren. Die daraus resultierenden Einsparungen sollen bei ebenfalls rund 500 Millionen liegen – allerdings pro Jahr! Ob sich die Einschätzungen der Commerzbank als korrekt erweisen werden, ist jetzt natürlich noch nicht absehbar. Sicher ist jedoch, dass sich die ersten positiven Effekte der Dresdner-Übernahme frühestens 2013, nach dem Abschluss der Konzernintegration, bemerkbar machen werden.Keine Kommentare »
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