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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: BörseKategorie: Börse
Kategorien: Börse, Finanzkrise von as am 25. 2 2009 um 15:09 Uhr
Während der DAX im vergangenen Jahr nur eine Richtung kannte und es sich mittlerweile unterhalb der psychologisch wichtigen 4.000 Punkte-Grenze bequem gemacht hat, hätten die Geschäfte der Deutschen Börse kaum besser laufen können.
Mehr als 1,5 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern können die Betreiber der Frankfurter Börse für das vergangene Geschäftsjahr vorweisen. Dabei sollte aber nicht übersehen werden, dass das herausragende Ergebnis der hektischen Aktivität der Händler im turbulenten Börsenjahr 2008 zu verdanken ist. Eine Fortsetzung der Entwicklung im laufenden Jahr ist aufgrund der stagnierenden Entwicklung an den Börsen nicht zu erwarten.Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, Börse, Geschäftsergebnis von as am 19. 1 2009 um 17:07 Uhr
Mit einem rekordverdächtig schlechten Ergebnis, um genau zu sein. Die britische Großbank hat heute einen Verlust von bis zu 31 Milliarden Euro für das Jahr 2008 bekannt geben müssen. Ein Großteil der Verluste resultiert aus der kostspieligen Übernahme der niederländischen AMB Amro Bank.
Eine Folge der zahlreichen Abschreibungen, die das Kreditinstitut tätigen musste, ist ein latenter Kapitalmangel, der durch weitere Kapitalaufnahme gedeckt werden soll. Zum Einen erhöht die RBS ihr Kapital durch die Ausgabe neuer Stammaktien, zum Anderen baut die britische Regierung ihre Beteiligung auf 70 Prozent aus.
Erste Reaktionen auf das Rekordergebnis der RBS an den Börsen erfolgten bereits: Die Aktie des Unternehmens sackte um rund 30 Prozent ab.Keine Kommentare » Kategorien: Postbank, Börse, Finanzkrise, Deutsche Bank von as am 13. 1 2009 um 16:54 Uhr
Laut Informationen des Handelsblatt bemüht sich Josef Ackermann derzeit, die Kosten der Postbank-Übernahme zu drücken. Ursache hierfür dürfte die starke Diskrepanz zwischen dem Preis, den die Deutsche Bank pro Aktie der Postbank bezahlen muss, und der aktuellen Börsennotierung der Post-Tochter sein: 57 Euro zu 14 Euro.
Aus der Perspektive des derzeitigen Börsenkurses sieht die Teilübernahme (30 Prozent sollen im ersten Schritt den Eigentümer wechseln) der gelben Bank verständlicherweise eher wie ein schlechtes Geschäfts aus. Ursache der großen Preisdifferenz ist die Finanzkrise, die Finanzwerte weltweit abstürzen ließ. Doch nicht nur der Wertverlust der Postbank selbst wird die Deutsche Bank dazu nötigen, noch einmal nachzuverhandeln. Genau wie die Postbank ist auch Deutschlands größtes Kreditinstitut in den vergangenen Monaten etwas unter die Räder gekommen, so dass aktuell weitaus weniger Mittel zur freien Verfügung stehen dürften, als zum Zeitpunkt des Deals.
Schon aus diesem Grund wäre es nicht nur verständlich, sondern sogar äußerst vernünftig, wenn die Deutsche Bank die Kosten für die Postbank-Teilübernahme reduzierte. Ein zweiter Fall Commerzbank kann sich weder der deutsche Staat, noch die Führung der Deutschen Bank leisten.Keine Kommentare » Kategorien: Abgeltungssteuer, Aktiendepot, Börse von as am 19. 11 2008 um 10:36 Uhr
Im ersten Halbjahr noch Lieblingskind der Deutschen wenn es darum ging, sich Sorgen um die eigenen Finanzen zu machen, hat die Finanzkrise der Abgeltungssteuer in den vergangenen Monaten locker den Rang abgelaufen. Dennoch sollte man jetzt, wo sich das Jahr dem Ende zuneigt, langsam wieder an die zum 01.01.2009 in Kraft tretende Steuer denken.
Vor allem für Aktienbesitzer lohnt es sich, noch vor Jahresende etwas Zeit in die Finanzplanung zu investieren. Alle Wertpapiere, die bis zum 31.12. diesen Jahres gekauft werden, fallen noch unter die alte steuerliche Regelung, dass Kursgewinne steuerfrei sind, wenn die Aktie für mindestens 12 Monate im Depot liegt. Wessen Depot sowieso entrümpelt werden muss, sollte das frei werdende Kapital also möglichst noch in diesem Jahr reinvestieren.
Um Probleme mit dem FIFO-Prinzip bei der Besteuerung von Wertpapieren zu umgehen, lohnt sich zudem ein zweites Aktiendepot. Bei Veränderungen im Depot geht der Fiskus immer davon aus, dass die Wertpapiere, die zuerst geordert wurden, auch wieder als erstes veräußert werden: First In – First Out. Und hier liegt auch das Problem. Kursgewinne von im kommenden Jahr gekauften Aktien und Wertpapieren unterliegen immer der Abgeltungssteuer, ältere Papiere jedoch nur dann, wenn sie kürzer als ein Jahr im Depot liegen. Wenn alte und neue Aktien eines Unternehmens im selben Depot liegen, werden immer die älteren Aktien zuerst veräußert. Wegen der Steuerbefreiung der Spekulationsgewinne will man aber gerade die älteren Aktien möglichst lange im Portfolio halten.
Abhilfe verspricht ein zweites Depotkonto, in dem ausschließlich Wertpapiere landen, die ab dem 1. Januar 2009 angeschafft werden. Mit dem "doppelten Depot" entgeht man geschickt der FIFO-Regel und kann die Steuerbefreiung maximal ausschöpfen.Kommentare (1) Kategorien: Hypo Real Estate, Deutsche Bank, Finanzkrise, Commerzbank, Börse, Konjunktur, Postbank von as am 30. 10 2008 um 09:50 Uhr
Der Süddeutschen Zeitung vorliegenden Informationen zufolge planen führende deutsche Privatbanken, das staatliche Hilfspaket in Anspruch zu nehmen. Demnach wollen Commerzbank, Dresdner Bank und Postbank in einer konzertierten Aktion staatliche Bürgschaften beantragen. Ebenfalls beteiligt sein soll die Deutsche Bank, deren Chef Josef Ackermann unlängst verkündet hatte, dass er sich schämen müsse, würde er das Hilfspaket der Bundesregierung annehmen.
Der Grund für ein koordiniertes Vorgehen der führenden Privatbanken gründet auf der Angst um eine Abstrafung durch die Aktienmärkte. Die Annahme staatlicher Hilfen ist gleichbedeutend mit einem Eingeständnis eigener Schwäche – der umgehende Absturz des Aktienkurses wäre die logische Folge. Ein kollektives Eingeständnis der prekären Situation soll jedoch, so ist anzunehmen, die negativen Auswirkungen an der Börse minimieren.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat mit der Hypo Real Estate lediglich eine private Bank das Hilfsangebot aus Berlin angenommen. Im Lager der Landesbanken traf das Paket auf wesentlich mehr Zuspruch, haben doch bereits die Bayern LB, die West LB und die HSH Nordbank den Griff in die Töpfe voller Staatsgeld getan.Keine Kommentare » Kategorien: Börse von as am 15. 9 2008 um 11:48 Uhr
Nachdem die Aktien des Unternehmens bereits in der Vorwoche unter dem Druck des schlechten Geschäftsergebnisses einbrachen, hat die US-Investmentbank Lehman Brothers am Montagmorgen Insolvenz angemeldet. Wie letzte Woche bekannt wurde, musste Lehman Brothers im 3. Quartal Verluste in Höhe von 3,9 Milliarden Dollar hinnehmen, deutlich mehr als befürchtet. Schon im 2. Quartal standen 2,8 Milliarden Dollar auf der Soll-Seite.
Ende vergangener Woche hatte sich die Leitung der Investmentbank dazu entschlossen, Traditions-Unternehmen zum Verkauf anzubieten – ein Käufer, der das schwer angeschlagene Institut übernehmen will, wurde jedoch nicht gefunden. Eine Finanzspritze durch den amerikanischen Staat wird es diesmal ebenfalls nicht geben. Damit wird Lehman Brothers nach Bear Sterns zur zweiten US-Investmentbank, die in der Folge der aktuellen Finanzkrise bankrott geht.
Die Bank of America, zuletzt noch als Interessent für eine Übernahme von Lehman Brothers gehandelt, hat in der Nacht von Sonntag auf Montag angekündigt, die Investmentbank Merrill Lynch, ein direkter Konkurrent von Lehman Brothers, für 50 Milliarden Dollar zu übernehmen.
Als Zeichen der Finanzbranche, dass Krisen auch ohne Eingriffe des Staats überstanden werden können, muss die Ankündigung von zehn international führenden Banken verstanden werden, einen Rettungsfonds in Höhe von 70 Milliarden Dollar aufzulegen. Der Fonds soll in Schieflage geratenen Banken dabei helfen, kurz- bis mittelfristige Liquiditätsengpässe zu überstehen. Jede der zehn teilnehmenden Banken zahlt dabei sieben Milliarden Dollar in den Fonds ein.Keine Kommentare »
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