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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: BörseKategorie: Börse
Kategorien: Börse, EZB, Finanzkrise, Konjunktur von as am 29. 12 2009 um 16:53 Uhr
Die psychologisch wichtige 6000 Punkte-Schwelle scheint der DAX im laufenden Jahr nicht mehr unterschreiten zu wollen. Das Börsenjahr 2009 endet also mit einer positiven Note, die das gesamte Jahr angemessen widergibt.
Seit Anfang März, als der DAX mit weniger als 3.700 Punkten seinen jüngsten Tiefstand erreichte, konnten die Anleger satte Gewinne einfahren, der Deutsche Aktienindex stieg in diesem Zeitraum um über 60 Prozent. Betrachtet man die Entwicklung seit dem Jahresbeginn, bleiben immerhin noch 25 Prozent Wachstum übrig.
Die Aussichten für das neue Jahre sind trotz dieser positiven Entwicklung nicht ungetrübt. Der explosiven Börsenentwicklung konnte die Realwirtschaft nicht einmal ansatzweise folgen und auch die wichtigste Grundlage der positiven Börsenentwicklung – Unmengen billigen Zentralbankgeldes – lässt eine neuerliche Spekulationsblase befürchten. Auch auf den Immobilienmärkten und in den Bilanzen zahlreicher Banken ist noch immer allerlei Unerfreuliches versteckt. Die zunehmenden Zahlungsschwierigkeiten verschiedener Staaten befeuern darüber hinaus die negativen Erwartungen für kommendes Jahr.
Doch auch wenn in diesen Tagen wieder aus allen Ecken konkrete, meist recht positive, Prognosen für den DAX hervorgeholt werden, ist die Entwicklung für das kommende Jahr kaum kalkulierbar. An die Renditen diesen Jahres wird 2010 kaum heranreichen können – an die Tiefen jedoch wohl ebenfalls nicht. Keine Kommentare » Kategorien: Börse, Zinsänderung von as am 17. 8 2009 um 15:17 Uhr
Bier ist bekanntermaßen des Deutschen liebstes Getränk. Beinahe 100 Millionen Hektoliter des Getränks werden Jahr für Jahr ihrem Zweck zugeführt. Und besonders beliebt ist der Gerstensaft natürlich immer dann, wenn er in Form des Freibiers kein Geld kostet.
Vermutlich um eine ähnlich überschwängliche Begeisterung unter den eigenen Kunden auszulösen, hat die OnVista Bank bei ihrem Depotkonto die sogenannten FreeBuys eingeführt. Ein FreeBuy ermöglicht eine kostenlose Order (Fremdspesen fallen zusätzlich an), Verkäufe sind jedoch stets kostenpflichtig. Effektiv bedeutet das, dass durch einen FreeBuy die Hälfte der sonst üblichen OnVista-Gebühren (5,99 bis 39,- Euro) eingespart werden können.
Die FreeBuys werden den Kunden natürlich nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung gestellt (Neukunden bekommen 10 FreeBuys), vielmehr sind sie von der Höhe der Einlagen auf dem (unverzinsten) Verrechnungskonto abhängig. Je höher die Summe desto mehr FreeBuys erhält der Kunde (grob gibt es einen FreeBuy pro 1.000 Euro). Zudem verfallen die FreeBuys nach einem Monat.
Als Fazit lässt sich sagen, dass die FreeBuys auf jeden Fall ein interessanter Marketing-Schachzug sind, ob sich diese jedoch auch für die Kunden lohnen, ist weniger eindeutig. Anstatt einige tausend Euro auf dem Verrechnungskonto des Depots zu lagern, kann man sein Geld auch auf ein Tagesgeldkonto legen. Je nach Zinshöhe ist das das bessere Geschäft.Keine Kommentare » Kategorien: Sparkasse, Börse von ls am 4. 8 2009 um 17:29 Uhr
Der Sparkassen Broker hat nach eigenen Worten „eiskalt kalkuliert“ und eine Sonderaktion für Kunden und Neukunden gestartet. Die Gebühren für das Handeln von Aktien und ETFs über XETRA betragen bis zum 28. August 4,95 Euro pro Order, und zwar unabhängig vom Ordervolumen. Bei einem Ordervolumen von 10.000 Euro spart man so im Aktionszeitraum zum Beispiel 25,- Euro. Hinzu kommen weiterhin das Handelsplatzentgelt und gegebenenfalls fremde Spesen, die Kosten fürs Traden per Telefon belaufen sich im Aktionszeitraum auf 14,90 Euro (Orderkosten plus 9,95 Euro).
Zusätzlich läuft noch bis Ende des Jahres die Neukundenaktion des sbroker: Wer bis zum 31.12.2009 ein Depot bei der Sparkasse eröffnet, erhält für jeden abgerechneten Trade an in- und ausländischen Börsen sowie im Direkthandel eine Gutschrift über 5,00 Euro.
Keine Kommentare » Kategorien: Geschäftsergebnis, Börse, Finanzkrise, Mastercard, Kreditkarten von as am 16. 4 2009 um 14:30 Uhr
„Kreditausfälle in den USA auf Rekordwert“ - so titelten heute zahlreiche Zeitungen. Schuld sind die neuesten Zahlen von MasterCard, die für einen neuen Negativrekord bei den Kreditausfällen des Kreditkartenriesen stehen. Allerdings ist der Anstieg der Ausfälle weniger dramatisch, als man nach der Lektüre der Überschriften meinen könnte: Die Zahl der nicht beglichenen Rechnungen stieg lediglich von 8,6 auf 8,8 Prozent, kein guter, aber letztendlich ein wenig dramatischer Wert.
Da MasterCard zeitgleich eine leichte Verbesserung bei einer Kennzahl, die als Indikator für die zukünftige Entwicklung der Kreditausfälle gilt, feststellen konnte, zog der Kurs des Kreditkartenunternehmens auch prompt an. Mit einer Kursrallye von mehr als 10 Prozent belohnten die Börsen die gebesserten Zukunftsaussichten von MasterCard. Wie nachhaltig diese Einschätzung ist, wird sich allerdings noch (auf dem Börsenparkett) zeigen müssen.Keine Kommentare » Kategorien: Postbank, Börse von as am 9. 3 2009 um 15:36 Uhr
Am 23. Februar ist es soweit. Nur noch zwei Wochen kann sich die Bank in Gelb im (derzeit recht matten) Glanz des Deutschen Aktienindex sonnen, dann heißt es Abschied nehmen. Die Ursache für den Ausschluss aus den Top-30 der deutschen Aktiengesellschaften ist die geringe Marktkapitalisierung der Bank, die nicht den Standards der Deutschen Börse entspricht.
Dank der erst vor kurzem geschaffenen „Fast-Exit-Regel“ ist es dem Börsenbetreiber möglich, Unternehmen, die die Standards bezüglich der Marktkapitalisierung nicht (mehr) erfüllen, schnell aus dem Index zu entfernen. Neben der Postbank trifft es noch den Chiphersteller Infineon, der ebenfalls in 14 Tagen den DAX verlässt. Infineon wird in Zukunft im TecDAX, die Postbank im MDAX zu finden sein.Keine Kommentare » Kategorien: Börse, Finanzkrise von as am 25. 2 2009 um 15:09 Uhr
Während der DAX im vergangenen Jahr nur eine Richtung kannte und es sich mittlerweile unterhalb der psychologisch wichtigen 4.000 Punkte-Grenze bequem gemacht hat, hätten die Geschäfte der Deutschen Börse kaum besser laufen können.
Mehr als 1,5 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern können die Betreiber der Frankfurter Börse für das vergangene Geschäftsjahr vorweisen. Dabei sollte aber nicht übersehen werden, dass das herausragende Ergebnis der hektischen Aktivität der Händler im turbulenten Börsenjahr 2008 zu verdanken ist. Eine Fortsetzung der Entwicklung im laufenden Jahr ist aufgrund der stagnierenden Entwicklung an den Börsen nicht zu erwarten.Keine Kommentare »
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