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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kategorie: American ExpressKategorie: American Express
Kategorien: Kreditkarten, Mastercard, Visa, American Express von ls am 4. 8 2010 um 16:31 Uhr
Die Umsatzzahlen des Kreditkarten-Anbieters Mastercard sehen auf den ersten Blick gut aus: Im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 konnte der Umsatz um 7 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar gesteigert werden. Der Gewinn wurde durch Einsparungen in der Verwaltung sogar um ein Drittel auf 458 Millionen Dollar erhöht.
Dass die Anleger trotzdem von den Quartalszahlen enttäuscht sind und die Mastercard-Aktie Punkte verliert, liegt an den deutlich besseren Zahlen der Konkurrenz: VISA und American Express konnten den Umsatz um mehr als 20 Prozent steigern. Dass sich die Kreditkartenanbieter insgesamt vergleichsweise schnell von den Folgen der Finanzkrise erholen, liegt auch am stetig zunehmenden wetlweiten Zahlungsverkehr und den satten Gebühren, die für diesen anfallen. Keine Kommentare » Kategorien: American Express, Visa, Mastercard, Kreditkarten von as am 24. 7 2009 um 16:49 Uhr
Der Umstand, dass der Gewinn von American Express im vergangenen Quartal etwas über 100 Millionen Dollar betrug, kann kaum die Tatsache verschleiern, dass der Gewinn in den vergangenen drei Monate um mehr als 80% gesunken ist. Ursache für diesen drastischen Absturz ist die wachsende Zahl an American Express-Kunden, die ihre Kreditkartenschulden nicht länger tilgen können.
Angaben des Kreditinstituts zufolge muss derzeit jeder zehnte Dollar abgeschrieben werden, der einem Kunden als Kredit gewährt wurde. Im Gegensatz dazu müssen die beiden Kreditkartenriesen MasterCard und Visa nicht mit einem derartig schlechten Geschäftsergebnis rechnen, da sie lediglich das System und ihren Namen zur Verfügung stellen, die Kredite selbst jedoch von den (die Kreditkarten) herausgebenden Banken vergeben werden. Entsprechend gering sind die Auswirkungen der erhöhten Zahlungsunfähigkeit US-amerikanischer Kreditkartennutzer auf die beiden Unternehmen.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten, Mastercard, Visa, American Express, Finanzkrise, Geschäftsergebnis von as am 18. 3 2009 um 12:27 Uhr
Die neuesten Zahlen von Amex (American Express) sprechen eine deutliche Sprache: Die Ausfallrate bei Krediten stieg von 8,3 Prozent im Januar auf 8,7 Prozent im Februar. Ende vergangenen Jahres lag die Ausfallrate sogar noch bei nur 7,5 Prozent; normal ist eine Rate von 5 bis 6 Prozent.
Die höhere Ausfallwahrscheinlichkeit ist eine direkte Konsequenz der sich zunehmend verschlechternden wirtschaftlichen Situation vieler Amerikaner. Die steigenden Arbeitslosenzahlen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bringen zusehends mehr Kunden der drei großen Kreditkartenanbieter Visa, MasterCard und Amex in die Lage, ihre auflaufenden Schulden nicht mehr rechtzeitig begleichen zu können. Eine Situation, die auch für Amex und Co. problematisch wird.
Während die American Express-Aktie nach der Bekanntgabe der schlechten Zahlen gleich einen 3-Prozent-Sprung nach unten machte, müssen sich auch die beiden weltweit führenden Kreditkartenanbieter Visa und MasterCard Sorgen um die Zahlungsfähigkeit ihrer Kundschaft machen. So wird mittlerweile nicht nur die Kreditkartenvergabe deutlich restriktiver gehandhabt, auch ungewöhnliche Mittel zur Bereinigung der Risikopositionen werden immer beliebter. Amex bietet Problemkunden sogar eine Prämie, wenn sie denn ihre Schulden begleichen und ihren Vertrag kündigen.Keine Kommentare » Kategorien: Geschäftsergebnis, Finanzkrise, American Express, Visa, Mastercard, Kreditkarten von as am 27. 1 2009 um 13:27 Uhr
Nun treffen die Auswirkungen der Finanzkrise auch die Kreditkartenanbieter: Im letzten Quartal des vergangenen Jahres brach der Gewinn von American Express um fast 80% auf 131 Millionen Euro ein. Im Vergleich zu anderen Banken steht American Express allerdings trotz des Einbruchs im letzten Quartal immer noch gut da, kann sogar für das gesamte Jahr 2008 einen deutlichen Gewinn von knapp 2 Milliarden Euro verbuchen. Dennoch sind die Aussichten nicht gerade rosig.
Denn im letzten Quartal 2008 ist das eingetreten, was den Kreditkartenunternehmen bereits Monate zuvor prognostiziert wurde: Die Umsätze brechen ein und die Kreditausfälle nehmen zu. Beides logische Folgen der Hypothekenkrise. Auf der einen Seite können immer mehr Kreditkartenbesitzer die monatlichen Raten nicht mehr bezahlen, es kommt also vermehrt zu Zahlungsausfällen. Auf der anderen Seite können (und wollen) immer mehr US-Amerikaner Waren nicht länger auf Pump kaufen, die Kreditkartennutzung nimmt also ab. Beide Entwicklungen zehren am Umsatz von American Express.
Die beiden größten Konkurrenten, Visa und Mastercard, blieben bislang von ähnlichen Horrormeldungen verschont, werden aber mit Sicherheit auch einen kräftigen Umsatzrückgang verkraften müssen. Insgesamt scheint die Kreditkartenbranche jedoch mit einem blauen Auge davonzukommen. Der Grund hierfür liegt in ihrer Ausrichtung auf Privatkunden, ein Geschäftszweig der, verglichen mit dem Investment Banking, berechenbar ist und auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht zu Totalausfällen neigt.Keine Kommentare »
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