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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Sparkassen kämpfen mit "technischen Problemen" Sparkassen kämpfen mit "technischen Problemen"Bei gleich 47 Sparkassen stoßen Fremdkunden neuerdings auf „technische Probleme“, wenn sie wie gewohnt Geld am Automaten abheben möchten. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, handelt es sich hierbei jedoch keineswegs um eine Häufung von Zufällen, sondern schlicht um Kalkül. Die Geldautomaten wurden für die Visa-Karten einiger Banken gesperrt, was der Anfang eines Boykotts gegen die günstigen Girokonten von Direktbanken sein könnte.
Die DKB beispielsweise konnte durch die günstigen Konditionen ihres Girokontos DKB-Cash bereits 1,4 Millionen Kunden gewinnen, die bisher an allen Automaten weltweit kostenlos Geld abheben konnten. Der Verdacht liegt nahe, dass die Macht über das Automaten-Netz von den Sparkassen als Druckmittel gegen die Konkurrenz eingesetzt wird. Die Sparkassen selbst begründen die Sperrung damit, dass das Automaten-Netz von ihren Kunden finanziert werde und deshalb nicht jedem zur Verfügung stehen müsse – doch die ING-DiBa hält dagegen, dass dies kaum eine Frage des Geldes sein könne, da bei Abhebungen durch einen Fremdkunden von dessen Bank eine Gebühr von 1,74 Euro entrichtet werde. Die betroffenen Banken, darunter auch die Citibank und möglicherweise die Postbank, hoffen derzeit noch auf eine gütliche Einigung, schließen aber den Rechtsweg nicht aus. Es bleibt abzuwarten, wie die Sparkassen ihre „technischen Probleme“ lösen.
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» zurück zu der NachrichtenübersichtDieser Beitrag wurde am 12. 9. 2008 um 14:23 Uhr verfasst und in den Kategorien DKB | Sparkasse | ING-DiBa | Girokonto | Citibank eingetragen. Sie können zu diesem Artikel Kommentare verfassen und die Kommentare können per RSS Feed nachverfolgt werden. Keine Kommentare »Verfassen Sie eine Antwort
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