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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Schlechte Noten für Ackermann – Moody's stuft die Deutsche Bank herab Schlechte Noten für Ackermann – Moody's stuft die Deutsche Bank herabSpäte Überraschung: In den Abendstunden des 4. März wertete die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit der Deutschen Bank deutlich ab, das aktuelle Rating der größten deutschen Geschäftsbank liegt damit bei Aa3/C+, zwei Stufen unterhalb vom früheren Aa1/B. Während der Eurokurs nach der Veröffentlichung der Meldung sogleich leicht nachgab, zeigte sich die Aktie der Deutschen Bank von der Nachricht unbeeindruckt.
Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch Moody's führe auch nicht zu Problemen bei der Refinanzierung, so ein Sprecher der Deutschen Bank. In Expertenkreisen galt der Schritt sogar als überfällig, da Moody's als einzige der großen Ratingagenturen die Deutsche Bank noch derart hoch eingestuft hatte.
Der Grund der Herabstufung liegt dabei in der aktuellen Geschäftspolitik der Großbank, die übermäßig stark auf den Bereich Investment-Banking ausgerichtet ist. Ein Großteil der Gewinne der vergangenen Monate kam aus diesem Sektor, die klassischen Felder Privatkunden und Geschäftskunden hingegen zeigten sich wenig lukrativ. Diese Schieflage des Geschäfts wird (nicht nur) von Moody's als potentiell riskant betrachtet, so dass die Abwertung als logische Folge der Unternehmenspolitik betrachtet werden kann.
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» zurück zu der NachrichtenübersichtDieser Beitrag wurde am 5. 3. 2010 um 17:06 Uhr verfasst und in den Kategorien Deutsche Bank | Geschäftsergebnis eingetragen. Sie können zu diesem Artikel Kommentare verfassen und die Kommentare können per RSS Feed nachverfolgt werden. Keine Kommentare »Verfassen Sie eine Antwort
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