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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Niederländische ING mit Milliardenverlust im letzten Quartal Niederländische ING mit Milliardenverlust im letzten QuartalÜber 12 Monate betrachtet scheint die ING das Krisenjahr 2008 mit einem blauen Auge überstanden zu haben, das vierte Quartal vermittelt jedoch einen anderen Eindruck: 3,3 Milliarden Euro Verluste stehen für die Monate Oktober bis Dezember in der Bilanz.
Für 2008 bietet die Bilanz der ING mit rund 400 Millionen Euro Verlust zwar generell wenig Erfreuliches für Aktionäre und Kunden, diese Zahl wird jedoch von den tiefroten 3,3 Milliarden Euro aus dem letzten Quartal deutlich in den Schatten gestellt. Ursache hierfür sind Milliarden-Abschreibungen auf "toxic assets", beinahe wertlose Papiere und Forderungen.
Aufgrund des schlechten Geschäftsergebnisses will die ING nun auf Hilfen des niederländischen Staats zurückgreifen. Diese sollen in Form einer Bürgschaft für die besagten Papiere gewährt werden, wodurch sich die ING wiederum eine deutliche Stärkung der Eigenkapitaldecke erwartet. Gleichzeitig sollen Sparmaßnahmen den Bank- und Versicherungskonzern krisenfest machen. Teil der Maßnahmen wird eine Reihe von Entlassungen sein, derzeit ist von 7.000 Stellenstreichungen die Rede.
Deutsche Kunden der ING-Tochter ING-DiBa müssen sich aufgrund der roten Zahlen des Mutterkonzerns jedoch keine Sorgen machen, ist die ING-DiBa doch rechtlich unabhängig und befindet sich unter dem Schutz des deutschen Einlagensicherungssystems.
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» zurück zu der NachrichtenübersichtDieser Beitrag wurde am 26. 1. 2009 um 15:56 Uhr verfasst und in den Kategorien Einlagensicherung | Finanzkrise | ING | ING-DiBa | Geschäftsergebnis eingetragen. Sie können zu diesem Artikel Kommentare verfassen und die Kommentare können per RSS Feed nachverfolgt werden. Keine Kommentare »Verfassen Sie eine Antwort
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