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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Klein genug für den Bankrott – Die Schweizer hadern mit den Großbanken Klein genug für den Bankrott – Die Schweizer hadern mit den GroßbankenInternational konkurrenzfähige Unternehmen zu fördern, „Global Player“ zu formen, ist seit Jahren ein Steckenpferd nicht nur der deutschen Politik. Die Finanzkrise scheint überraschend wenig dazu beigetragen zu haben, diesen Trend zu durchbrechen. Während angebliche „systemische Risiken“ Staatshilfe für gefährdete Banken notwendig werden ließen, ist das Fusionsfieber im Bankensektor durch die Krise erst richtig aufgeheizt worden.
Dabei hat gerade die Finanzkrise gezeigt, wie gefährlich Banken werden können, wenn sie „too big to fail“, zu groß zum Scheitern sind. Marode und herabgewirtschaftet werden sie mit Milliarden vom Staat bis zur nächsten Beinahepleite wieder aufgepäppelt.
Dass es vielleicht auch anders geht, zeigt eine aktuelle Diskussion in der Schweiz. Die Schweizerische Nationalbank sieht ein mögliches Modell darin, dass Kreditinstitute in Zukunft „Sollbruchstellen“ besitzen sollen, an denen die einzelnen Bestandteile der Bank voneinander getrennt werden können, um so gesunde und kranke Unternehmensteile nicht bedingungslos aneinander zu ketten. Ein sinnvoller Vorstoß, der hoffentlich auch von den Verantwortlichen in Deutschland aufmerksam verfolgt wird.
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» zurück zu der NachrichtenübersichtDieser Beitrag wurde am 23. 6. 2009 um 14:27 Uhr verfasst und in den Kategorien Finanzkrise eingetragen. Sie können zu diesem Artikel Kommentare verfassen und die Kommentare können per RSS Feed nachverfolgt werden. Keine Kommentare »Verfassen Sie eine Antwort
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