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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Kaupthing-Kunden: Kein Geld vom isländischen Staat Kaupthing-Kunden: Kein Geld vom isländischen StaatWährend die Kaupthing Bank den Kunden ihrer deutschen Tochter in den vergangenen Wochen Hoffnung machte, dass die isländische Bank die Verluste der Sparer bald begleichen werde, hat der Staatspräsident des kleinen Inselstaats nun jegliche Verantwortung seiner Regierung für die Einlagen deutscher Sparer abgelehnt.
Wie Olafur Grimsson gegenüber der „Financial Times Deutschland“ erklärte, sei Island weder dazu verpflichtet, noch in der Lage, die verlorenen Einlagen ausländischer Anleger zu ersetzen. Die Verantwortung für die Finanzkrise und damit auch den Crash des isländischen Bankensystems sieht der Staatspräsident Islands beim europäischen Bankensystem, nicht bei seinem Land.
Ob sich die Verweigerungshaltung des Oberhaupts aller Isländer auch auf die Bereitschaft der Kaupthing Bank, ihre deutschen Kunden zu entschädigen, auswirkt, ist noch unklar. Grundsätzlich steht zuerst einmal Kaupthing selbst in der Pflicht, seine Anleger zu entschädigen. Wenn alles nach Plan läuft, müssen die Sparer sich also überhaupt nicht an den isländischen Staat wenden – womit auch Staatspräsident Grimsson gedient sein dürfte.
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» zurück zu der NachrichtenübersichtDieser Beitrag wurde am 10. 2. 2009 um 09:59 Uhr verfasst und in den Kategorien Finanzkrise | Kaupthing eingetragen. Sie können zu diesem Artikel Kommentare verfassen und die Kommentare können per RSS Feed nachverfolgt werden. 6 Kommentare zu diesem Artikel:
Bilf66 Am 12. 2. 2009 um 11:22 Uhr Kaupthing zahlt Der Bericht ist so alt die das gestrige Frühstück!!! Bereits zwei Stunden nach der überinterpretierten Meldung hats sowohl die kaupthing selbst wie auch die isländische Übergangsregierung erklärt, dass alle Verpflichtungen deutschen Sparern gegenüber erfüllt, sprich bezahlt werden. Redaktion Am 12. 2. 2009 um 12:39 Uhr @Bilf66 Sehr geehrter Leser, vielen Dank für Ihren Kommentar. Unser Beitrag zum Fall Kaupthing wurde bereits am Morgen des 10. Februar online gestellt, als der FTD-Artikel und die Äußerungen Grimssons aktuell diskutiert wurden. Dass Nachrichten nach einigen Stunden oder Tagen veraltet sind, liegt in der Natur der Sache - die Zinssätze von heute können morgen auch wieder ganz anders aussehen. Mit freundlichen Grüßen, die Redaktion Tom Am 12. 2. 2009 um 12:51 Uhr Kaupthing zahlt Liebe Redaktion, vielleicht hift es ja ein Datum und die Uhrzeit vor oder nach dem Artikeltext zu positionieren?
Gruß
Tom Redaktion Am 12. 2. 2009 um 13:06 Uhr @Tom Hallo Tom, in der Übersicht sehen Sie das Datum und die Uhrzeit direkt unter der Überschrift; in der Einzelanzeige der Artikel stehen diese Angaben direkt oberhalb der Kommentare, unterhalb des Links -zurück zu der Nachrichtenübersicht-. Mit freundlichen Grüßen, die Redaktion Christian Am 12. 2. 2009 um 14:53 Uhr Google Alert Die User werden durch einen aktuellen Google Alert "Kaupthing", wie ihn mit Sicherheit viele Kunden haben, auf diese Seite direkt verlinkt. Sie gehen daher davon aus aktuelle Nachrichten zu bekommen. Den Umweg über die Hauptseite nimmt daher keiner. Ein aktuelles Datum direkt bei dem Artikel oder Recherchen, warum ihr Bericht jetzt erst in der Google-News Suche auftaucht wären vielleicht sinnvoll.
Das hätte die Irritationen verhindert. Viele Grüße! Redaktion Am 12. 2. 2009 um 15:43 Uhr @Christian Hallo Christian, vielen Dank für die Hinweise. Wir haben bereits beschlossen, das Veröffentlichungsdatum eines Artikels vor allem in der Einzelansicht deutlicher zu platzieren. Mit freundlichen Grüßen, die Redaktion Verfassen Sie eine Antwort
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