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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Abkommen auf dem Totenbett: EU-Parlament beerdigt SWIFT Abkommen auf dem Totenbett: EU-Parlament beerdigt SWIFTWie erwartet, hat das EU-Parlament das bereits am 1. Februar in Kraft getretene SWIFT-Abkommen abgelehnt. Knapp zwei Drittel der Abgeordneten sprachen sich dabei gegen die Weitergabe von Bankdaten an die USA aus und stellen sich damit gegen die Entscheidung des EU-Ministerrats, der das Abkommen bereits gebilligt hatte.
In erster Linie ein Zeichen dafür, dass den Vereinigten Staaten kein unbeschränkter Zugriff auf sensible Daten gewährt wird, beschneidet der Entschluss des EU-Parlaments konkret die Möglichkeiten der US-Geheimdienste, Einsicht in die Bankdaten der europäischen Bürger zu nehmen.
Zwar werden die USA in der Praxis wohl weiterhin Zugriff auf die Bankdaten von Terrorverdächtigen bekommen, die Ablehnung hat jedoch Symbolcharakter. Es bleibt zu hoffen, dass die Entscheidung des EU-Parlaments keine Eintagsfliege ist.
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» zurück zu der NachrichtenübersichtDieser Beitrag wurde am 11. 2. 2010 um 17:03 Uhr verfasst und in den Kategorien Europäische Union | Verbraucherschutz eingetragen. Sie können zu diesem Artikel Kommentare verfassen und die Kommentare können per RSS Feed nachverfolgt werden. Keine Kommentare »Verfassen Sie eine Antwort
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