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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: Dezember 2008Archiv: Dezember 2008
Kategorien: Mercedes-Benz Bank, Festgeld, Zinsänderung, 1822direkt von ls am 15. 12 2008 um 12:23 Uhr
Wie angekündigt, hat die Mercedes-Benz Bank heute gute Nachrichten für alle Festgeld-Interessenten: Die Autobank erhöht kurz vor Weihnachten noch einmal ihre Zinsen und setzt sich damit noch weiter vom Feld der Anbieter ab. Anleger erhalten ab dem 15.12.2008 auf das Mercedes-Benz Bank Festgeld 5,00 Prozent p.a. für Laufzeiten von 3 bis 9 Monaten, bei 12 Monaten liegt der Zinssatz gar bei 5,40 Prozent. Die Mindesteinlage beträgt 2.500 Euro.
Andere Banken erreichen dagegen die 5-Prozent-Grenze im Festgeldbereich schon seit einiger Zeit nicht mehr und entfernen sich teilweise immer weiter – wie die 1822direkt, die weiterhin an der „ein kleiner Schritt nach dem anderen“-Strategie festhält. Aktuell liegt der höchste Zinssatz auf das 1822direkt-anlagekonto bei 3,30 Prozent für 6 bis 12 Monate, andere Laufzeiten werden mit 3,00 Prozent verzinst.
Sowohl 1822direkt als auch Mercedes-Benz sichern die Einlagen ihrer Kunden über den gesetzlich vorgeschriebenen Betrag hinaus. Als Tochter der Frankfurter Sparkasse garantiert die 1822direkt Einlagensicherheit zu 100 Prozent, die Mercedes-Benz Bank sichert als Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands der deutschen Banken Einlagen bis weit über 1 Mio. Euro.
Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, Einlagensicherung, Kaupthing von as am 12. 12 2008 um 10:22 Uhr
Einer Meldung der „Financial Times Deutschland“ zufolge hat ein Drittel der deutschen Kaupthing-Kunden noch keine Ansprüche an den isländischen Einlagensicherungsfonds gestellt. Zwar haben sich damit bereits rund 20.000 Geschädigte die Auszahlung ihrer Einlagen durch den isländischen Staat gesichert, den restlichen 10.000 bleibt jedoch weniger als drei Wochen Zeit, ihren ausgefüllten Antrag nach Island zu schicken.
Genau am 31.12.2008 endet die Frist für die deutschen Kaupthing-Kunden, bis zu der die Anträge auf Entschädigung in Island eingetroffen sein müssen. Anträge, die nach dem Stichtag auf der Insel im Nordatlantik eintreffen, werden nur noch in Ausnahmefällen bearbeitet. Daher sollten sich alle Kaupthing-Kunden, die weitere Unannehmlichkeiten vermeiden wollen, mit der Ausfüllung des Antrags sputen. Das englischsprachige Antragsformular findet sich auf der Website des isländischen Einlagensicherungsfonds tryggingarsjodur.is (um von Isländisch auf Englisch zu wechseln auf den runden Union Jack rechts oben klicken).
Insgesamt sind rund 30.000 deutsche Anleger mit 300 Millionen Euro Einlagen von der Pleite der isländischen Kaupthing Bank betroffen. Seitdem die BaFin im Oktober den Zugriff auf die Konten der deutschen Tochter der Kaupthing gesperrt hat, können die Anleger nicht mehr über ihr Geld verfügen und warten nun auf eine Entschädigung durch den isländischen Einlagensicherungsfonds, der Einlagen bis zu einer Höhe von 20.887 Euro abdeckt.Kommentare (2) Kategorien: Direktbanken, Sparkasse von ls am 11. 12 2008 um 17:45 Uhr
Seit Monaten dauert der Streit zwischen Sparkassen und Direktbanken um die Sperrung der Geldautomaten für VISA-Kunden von Fremdinstituten nunmehr an. Derzeit steht es 4:1 für die klagenden Direktbanken – laut WELT online hat das Heilbronner Landesgericht eine einstweilige Verfügung gegen die Sparkasse Heilbronn bestätigt, da diese durch die Automatensperre gezielt Mitbewerber behindern würde.
Seitens der Sparkasse werden derweil bereits weitere Pläne geschmiedet, um das Geldautomatennetz nicht mehr teilen zu müssen. Der sauberste Schnitt wäre dabei eine Kündigung des Rahmenvertrags mit VISA – doch dann dürfte die Sparkasse selbst keine VISA Karten mehr ausgeben. Eine andere mögliche Vorgehensweise wäre es, das Abheben mit VISA Karte nur noch an bestimmten Geldautomaten an ungünstigen Standorten zuzulassen.
Das Hauptargument der Sparkassen bleiben weiterhin die Gebühren – die Instandhaltung des Geldautomatennetzes sei teurer, als die Pauschalgebühren für VISA-Kunden von fremden Banken decken könnten. Die Direktbanken kontern hierauf mit einer Berechnung, die die Kosten einer Abhebung auf einen weit geringeren Betrag schätzt, als die Sparkassen pro Vorgang von den Instituten erhalten. Ein weiteres Argument der Sparkassen lautet, dass einige Direktbanken sich an den Abhebungen ihrer Kunden bei der Sparkasse bereichern würden, da sie von den Kunden höhere Gebühren verlangen, als sie selbst an die Sparkasse abtreten müssen. Dem entgegen stehen jedoch viele Direktbanken wie zum Beispiel die DKB, die ihren Kunden kostenfreie Abhebungen weltweit bieten.
Ob Sparkassen oder Direktbanken im Recht sind, wird wohl weiterhin vor Gericht geklärt werden müssen – eine einheitliche Lösung ist noch nicht in Sicht.
Keine Kommentare » Kategorien: Tagesgeld, Festgeld, Mercedes-Benz Bank, BMW Bank, Tipp der Woche von as am 10. 12 2008 um 14:31 Uhr
Die Finanzkrise hält die Weltwirtschaft fest in ihrem Griff, weltweit senken die Notenbanken die Leitzinsen und der Aktienmarkt verhält sich völlig irrational.
In der aktuellen Lage findet man kaum eine Möglichkeit, sein Geld sicher und zugleich rentabel anzulegen. Zwar bewegen sich die Aktienkurse auf einem niedrigen Niveau, aber das galt auch schon, als der DAX noch über 6.000 Punkten lag und nicht bei 4.800. Gleichzeitig mit den Aktienkursen sanken allerdings auch die Zinsen solch sicherer Geldanlagen wie Staatsanleihen und Festgeldkonten.
In der Konsequenz nimmt auch die Attraktivität von Tagesgeld und Festgeld, zweier Finanzprodukte, deren Zinssätze sich noch vor 3 Monaten langsam Richtung 6 Prozent bewegten, ab. Heute liegt der Durchschnitt der Angebote knapp 2 Prozentpunkte darunter. Dennoch bieten sich im Festgeldbereich immer noch Möglichkeiten, Geld langfristig profitabel anzulegen.
Vor allem die Autobanken Mercedes-Benz Bank und BMW Bank bieten ihren Kunden weiterhin attraktive Zinssätze von über 5 Prozent bei einer einjährigen Laufzeit. Zwar zeigen beide Banken bisher keine Anzeichen, ihre Festgeldzinsen senken zu wollen, aber wer auf Nummer sicher gehen will, sollte dennoch nicht zu lange damit warten, sein Geld neu anzulegen.Keine Kommentare » Kategorien: BMW Bank, Mercedes-Benz Bank, Finanzkrise, Festgeld, Volkswagen Bank von as am 9. 12 2008 um 14:51 Uhr
Nachdem bereits seit einigen Wochen bekannt ist, dass die deutschen Autobanken dringend liquide Mittel benötigen, hat die Volkswagen Bank zusammen mit Volkswagen Financial Services den Schritt gewagt und Staatshilfe beantragt. Laut "Financial Times Deutschland" will sich VW allerdings nicht über die Details der Anfrage äußern.
Im Gegensatz zur VW Bank, die in den vergangenen Monaten weder mit aggressiv gepreisten Finanzprodukten auf dem Markt aktiv wurde, noch ihr bestehendes Produktportfolio verstärkt vermarktet hat, haben die beiden anderen großen Autobanken – BMW und Mercedes – ihre Aktivitäten auf dem Privatkundensektor in den letzten Wochen deutlich intensiviert.
Gerade im derzeit besonders interessanten Festgeldbereich – interessant für die Kunden, weil sie ihr Geld vor allem sicher anlegen wollen, interessant für die Banken, weil sie in Ruhe mit dem Geld ihrer Kunden arbeiten wollen – bieten beide Autobanken, sowohl die BMW Bank als auch die Mercedes-Benz Bank, mit hoch verzinsten Festgeldkonten sehr attraktive Produkte an.Keine Kommentare » Kategorien: BMW Bank, Mercedes-Benz Bank, Festgeld, Zinsänderung, 1822direkt von ls am 8. 12 2008 um 16:27 Uhr
Die 1822direkt hat zum 4. Dezember abermals die Festgeldzinsen nach unten korrigiert und verlässt damit das Mittelfeld der Festgeldanbieter. Aktuell bietet die Tochter der Frankfurter Sparkasse auf das 1822direkt-anlagekonto zwischen 3,00 Prozent Zinsen p.a. bei langen Laufzeiten ab 2 Jahren und 3,50 Prozent für 9 und 12 Monate. Kürzere Laufzeiten werden mit 3,30 Prozent verzinst. Die Mindesteinlage beträgt wie gehabt 5.000 Euro.
Im Bereich Festgeld gibt es derzeit nur wenige, die sich gegen den Abwärtstrend wehren und so der Konkurrenz „davonfahren“ - die deutschen Autobanken. Kunden der Mercedes-Benz Bank und der BMW Bank erhalten aufs Festgeld Zinsen bis 5,20 beziehungsweise 5,40 Prozent. Die Mercedes-Benz Bank hat zum 15. Dezember außerdem eine weitere Zinserhöhung angekündigt, um sich langfristig auf den obersten Plätzen der Festgeldanbieter zu etablieren.
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