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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: November 2009Archiv: November 2009
Kategorien: Kreditkarten von as am 18. 11 2009 um 16:57 Uhr
Ein neuer Datenskandal erschüttert die deutsche Bankenwelt: Mehr als 100.000 Kreditkarten werden von Banken aus ganz Deutschland zurückgezogen, vermutlich wird die Zahl der betroffenen Bankkunden sogar noch deutlich höher ausfallen.
Ausgangspunkt der ganzen Geschichte ist Spanien. Hier kam es wohl bei einem Finanzdienstleister zu einem massiven Diebstahl von Kartendaten. Betroffen sind dabei in erster Linie Spanienurlauber, die in den vergangenen Monaten in dem südwesteuropäischen Land per Kreditkarte gezahlt beziehungsweise Geld abgehoben haben.
Bisher hat sich noch keine allgemeine Regelung herauskristallisiert, der alle deutschen Banken im Umgang mit dem Problem folgen wollen, vielmehr scheint jede Bank eine andere Strategie zu verfolgen. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben bereits eine massive Rückrufaktion gestartet, die Rede ist von 60.000 Kreditkarten, während andere Banken darauf warten, dass sich ihre Kunden bei auffälligen Buchungen melden.
Auch aus diesem Grund scheint es wahrscheinlich, dass die Zahl von 100.000 zurückgerufenen Kreditkarten in den folgenden Tagen noch deutlich nach oben korrigiert wird. Allen Spanienurlaubern sei ausdrücklich empfohlen, in der nächsten Zeit die Buchungen auf ihren Kreditkarten regelmäßig zu überprüfen. Denn meldet sich ein Betroffener nicht rechtzeitig bei seiner Bank, wird er auf den Verlusten sitzen bleiben.Keine Kommentare » Kategorien: SWK Bank, Festgeld, Zinsänderung von as am 18. 11 2009 um 15:20 Uhr
Ab sofort bietet die SWK Bank ihren Kunden höhere Zinsen fürs Festgeld: Statt bisher 2,20 Prozent p.a., gibt es nun 2,55 Prozent Zinsen für das einjährige Festgeld, beim zweijährigen wiederum steigt der Zinssatz von 2,30 Prozent auf 2,80 Prozent.
Der eine oder andere Leser wird sich daran erinnern, dass wir bereits vergangene Woche über eben diese Zinsänderung bei der SWK berichtet haben. Da sich jedoch schnell herausstellte, dass die SWK lediglich einen Testballon startete, haben wir die Meldung wieder zurückgezogen.
Keine Woche nach dieser Aktion kommt es nun tatsächlich zu einer Zinserhöhung beim SWK Festgeld. Mit 2,80 Prozent Zinsen p.a. bietet die SWK zwar ab sofort ein durchaus konkurrenzfähiges Produkt, im Allgemeinen verharren die Festgeldkonditionen jedoch auf einem Niveau, das nur wenige Sparer begeistern dürfte.Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Kredite, norisbank von as am 17. 11 2009 um 14:38 Uhr
Wenn schon nicht die Temperaturen sinken, dann wenigstens die Zinsen. So oder ähnlich müssen die Überlegungen der Marketingabteilung der norisbank geklungen haben, als das „Winterspecial“ für den Festpreiskredit der Direktbank geplant wurde.
Die Sonderkonditionen der Winteraktion sind denkbar einfach: Wer einen Kredit mit einer Laufzeit von 36 beziehungsweise 48 Monaten benötigt, bekommt von der norisbank einen Zinssatz von 5,30 Prozent (normal: 6,90 Prozent) beziehungsweise 5,90 Prozent p.a. (normal: 8,90 Prozent) geboten. Die Kredithöhe darf 5.001 bis 15.000 Euro (Laufzeit: 36 Monate), beziehungsweise 15.001 bis 50.000 Euro (Laufzeit: 48 Monate) betragen.
Die regulären Konditionen des Festpreiskredits bestehen weiterhin, der günstigste Festpreiskredit der norisbank liegt bei 4,90 Prozent (Kreditsumme: 1.000 - 5.000 Euro; Laufzeit: 12 bis 36 Monate). Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Tagesgeld, Festgeld, Bank of Scotland von ls am 16. 11 2009 um 17:26 Uhr
Vergangene Woche wurde noch darüber spekuliert, ob die Zinssenkung beim Tagesgeld der Bank of Scotland Teil einer neuen Strategie oder vielmehr ein Zeichen des Rückzugs ist. Die Antwort hat die Bank of Scotland nun selbst gegeben – von Rückzug kann dabei keine Rede mehr sein.
Erst Anfang 2009 war die Bank of Scotland ins private Kredit- und Anlagegeschäft in Deutschland eingestiegen, das Tagesgeldkonto bot weitgehend konstant hohe Zinsen bei geringem Risiko. Auch dürften die meisten Anleger mittlerweile wissen, dass die Bank of Scotland nichts mit ihrer „royalen“ Namensschwester zu tun hat. Das gute Image will die Bank of Scotland jetzt wohl nutzen, um noch mehr Kunden sich zu überzeugen. Mit dem neuen Festgeldkonto bietet die schottische Bank zukünftig auch Sparern eine Heimat, die ihr Geld langfristig anlegen möchten.
Mit Zinsen von bis zu 3,70 Prozent p.a. für Laufzeiten zwischen zwei und vier Jahren bleibt die Bank of Scotland ihrer Linie treu und sichert sich einen Platz unter den Top-Anbietern in unserem Vergleich. Das Konto eignet sich auch für kleine Summen, da keine Mindesteinlage verlangt ist. Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, Sparkasse von as am 13. 11 2009 um 12:53 Uhr
Die neuesten Zahlen der BayernLB sind kaum dazu geeignet, das verlorene Vertrauen in die Landesbanken wieder aufzubauen. Wie die Landesbank am Dienstag bekannt gab, wird für das laufende Jahr mit einem Verlust von mehr als 1 Milliarde Euro gerechnet, vergangenes Jahr lag das Ergebnis sogar bei einem Minus von 1,7 Milliarden Euro. Schuld seien insbesondere eine hohe Risikovorsorge sowie notwendig gewordene Wertberichtigungen.
Während nach den Querelen mit der HSH Nordbank nun also die BayernLB wieder einmal für Negativschlagzeilen sorgt, schicken sich die Sparkassen laut eines Berichts des Handelsblatts an, zumindest einen Teil des Aufgabenbereichs der Landesbanken zu übernehmen. So planen die Sparkassen, in Zukunft auch Kredite an große Unternehmen zu vergeben, eine Aufgabe, die bisher ausschließlich die Landesbanken übernommen haben. Da Großkredite die Kapazität einzelner Sparkassen übersteigen, wird eine Kooperation verschiedener Institute in Betracht gezogen.Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Finanzkrise von as am 12. 11 2009 um 16:32 Uhr
Ihre Lehren aus der Finanzkrise hat die Commerzbank gezogen – zumindest kann zur Zeit dieser Eindruck entstehen. Anders lässt es sich kaum erklären, dass die Commerzbank ihren Managern diese Woche neue Boni-Regeln vorgesetzt hat.
Geplant ist dabei eine stärkere Orientierung am langfristigen Wohlergehen der Bank, kurzfristige Gewinne sollen also ihre Bedeutung für die Boni verlieren. Auch die Teilauszahlung des Bonus in Form von Aktien, die erst nach drei Jahren wieder veräußert werden können, soll die Risikoneigung des eigenen Personals verringern. Zu riskantes Verhalten soll darüber hinaus grundsätzlich die Höhe der Boni verringern.
Offen bleibt, ob sich das Verhalten der Manager tatsächlich durch die neuen Boni-Regeln ändern wird, oder ob alles beim Alten bleibt.Kommentare (1)
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