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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: November 2009Archiv: November 2009
Kategorien: Commerzbank, Finanzkrise, Kredite von as am 30. 11 2009 um 17:05 Uhr
Als Stütze des Mittelstands will sich die Commerzbank verstanden wissen, hat sie doch – in Person ihres Vorstands Markus Beumer – mittelständischen Unternehmen eine Kreditlinie von insgesamt 130 Milliarden Euro versprochen.
In einem aktuellen Interview betonte Weber die Verantwortung des Kreditinstituts für seine Kunden, die vor allem in Zeiten der Krise wahrgenommen werden müsse. Damit liegt die Commerzbank auf einer Linie mit Kanzlerin Merkel, die unlängst abermals eine verstärkte Kreditvergabe durch die Banken angemahnt hatte. Kommentare (1) von as am 27. 11 2009 um 17:02 Uhr
Wenn Bundesbankchef Axel Weber recht behält, haben die deutschen Banken noch einige Milliardenlöcher in ihren Bilanzen zu stopfen. So sind Webers Einschätzung zufolge noch bis zu 90 Milliarden Euro Abschreibungen notwendig, um die Bilanzen der deutschen Banken zu bereinigen.
Dennoch sieht zumindest die Bundesbank nicht schwarz für Deutschland, attestiert sie der Bundesrepublik doch immerhin, dass sie die Finanzkrise in großen Teilen gut überstanden hat. So ist der deutsche Immobilienmarkt praktisch unbeschadet durch die Krise gekommen, größere Ausfälle als in normalen Zeiten sind nicht zu beklagen. Ähnliches gilt bisher für den gesamten Kreditsektor.Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Dresdner Bank von as am 26. 11 2009 um 15:56 Uhr
Wie das Handelsblatt berichtete, kommen im Rahmen der Übernahme der Dresdner Bank deutliche Mehrkosten auf die Commerzbank zu. Rund 500 Millionen Euro mehr wird die Nummer 2 der deutschen Bankbranche locker machen müssen, womit die gesamten Übernahmekosten nun bei kalkulierten 2,5 Milliarden Euro liegen.
Der Mehraufwand wird vor allem in den beiden Bereichen Immobilien und IT anfallen, soll jedoch laut Unternehmenssprecher in der Zukunft Kosten reduzieren. Die daraus resultierenden Einsparungen sollen bei ebenfalls rund 500 Millionen liegen – allerdings pro Jahr! Ob sich die Einschätzungen der Commerzbank als korrekt erweisen werden, ist jetzt natürlich noch nicht absehbar. Sicher ist jedoch, dass sich die ersten positiven Effekte der Dresdner-Übernahme frühestens 2013, nach dem Abschluss der Konzernintegration, bemerkbar machen werden.Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise von as am 24. 11 2009 um 15:54 Uhr
Nicht nur die Banken, auch die privaten Sicherungssysteme sind durch die Finanzkrise stark in Mitleidenschaft geraten. Während die gesetzliche Einlagensicherung nur in geringem Maße beansprucht wurde, hat die Lehman-Pleite große Löcher in die Kapitalausstattung des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) gerissen.
Zwar hält sich der BdB bedeckt, wenn es um die Rücklagen des Sicherungsfonds geht, Gerüchten zufolge sollen jedoch die Kassen praktisch leer sein. Die ersten ernsthaften Zweifel an der Kapitalausstattung des privaten Sicherungsfonds des BdB kamen Anfang des Jahres auf, als der Fonds auf eine fast 7 Milliarden Euro schwere Bürgschaft des Soffin, des staatlichen Rettungsfonds für Banken, zurückgreifen musste. Zudem wurden die Beiträge der Mitglieder kurzerhand verdoppelt, so dass Banken mittlerweile 0,06 Prozent ihrer Verbindlichkeiten in den Fonds einzahlen müssen.
Dennoch deutet nicht nur Ackermanns Forderung nach einer Neugestaltung der Einlagensicherung auf tiefgreifende Probleme hin, die nicht durch eine einfache Beitragserhöhung zu beseitigen sind. Vor allem die institutionellen Anleger sind es, die den Bänkern Sorge bereiten. So überrascht es auch nicht, dass es Überlegungen gibt, den Umfang der Einlagensicherung zu beschränken. Derzeit liegt die Sicherungshöhe bei 30 Prozent des maßgeblichen Eigenkapitals der jeweiligen Bank, ein Modell, dass in der Regel Multimillionen-Euro-Beträge für jeden Kunden der Bank besichert. Selbst eine deutliche Beschneidung der Sicherheitsgarantien sollte dementsprechend für normale Bankkunden unproblematisch sein – institutionellen Anlegern jedoch würde auf diese Weise das Sicherheitsnetz zerrissen.Keine Kommentare » Kategorien: Sparkasse, Kreditkarten von as am 23. 11 2009 um 16:59 Uhr
Vergangene Woche war noch von 100.000 Fällen die Rede, als es um die Zahl der von deutschen Banken zurückgerufenen Kreditkarten ging. In der Zwischenzeit ist die Zahl auf 300.000 angeschwollen. Die Sparkassen alein haben angeblich den Rückruf von 200.000 Karten veranlasst. Gleichzeitig ist von den ersten Missbrauchsfällen die Rede, hierbei fällt immer wieder der Name der Postbank. Allerdings scheint sich die Zahl der Kartenmissbräuche noch in Grenzen zu halten.
Währenddessen werden auch aus dem europäischen Ausland erste Rückrufe von Kreditkarten gemeldet, betroffen sind dabei – wie in Deutschland – ausschließlich Karten, die in den vergangenen Monaten in Spanien eingesetzt wurden.
Obwohl die Zahl der zurückgerufenen Karten weiter steigt, hat bereits ein verbaler Schlagabtausch um die Bezahlung der Kosten der Aktion begonnen: auf der einen Seite die Banken, auf der anderen die Kreditkartenkonzerne. Die betroffenen Banken sehen Visa und MasterCard in der Pflicht und wollen die beiden Unternehmen an den Kosten des Rückrufs beteiligen, ein Ansinnen, das jedoch bis jetzt mit Hinweis darauf, dass es bisher nicht zu Kartenmissbräuchen gekommen sei, abgelehnt wird. Keine Kommentare » Kategorien: Tagesgeld, Zinsänderung, 1822direkt von as am 20. 11 2009 um 17:27 Uhr
Bis zum 5. März 2010 weitet die 1822direkt, eine Direktbanktochter der Frankfurter Sparkasse, die Bonuszinsaktion für ihr Tagesgeldkonto 1822direkt-CashSkyline aus. Das ist gleichbedeutend mit einer Einlagenverzinsung von 2,75 Prozent p.a. bis zu einer Höhe von 20.000 Euro. Der Zinssatz wird vorerst bis Anfang März kommenden Jahres gewährt, wobei eine Verlängerung – wie gerade geschehen – durchaus möglich ist.
Anleger, die mehr als 20.000 Euro auf dem CashSkyline parken wollen, müssen eine geringere Verzinsung in Kauf nehmen, die Bandbreite reicht von 2,30 Prozent (bis 50.000 Euro) bis zu 0,50 Prozent für alle Einlagen oberhalb von 500.000 Euro. Eine Mindesteinlage verlangt die 1822direkt jedoch nicht.Keine Kommentare »
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