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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: Juni 2009Archiv: Juni 2009
Kategorien: Zinsänderung, Credit Europe Bank, Kredite von as am 30. 6 2009 um 13:55 Uhr
Mit der Credit Europe Bank hat sich nach easyCredit nun bereits das zweite Kreditinstitut dazu durchgerungen, seinen Kredit bis Ende Juli zu vergünstigten Konditionen anzubieten. 4,95 Prozent statt wie bisher 5,49 Prozent Zinsen p.a., so das ab Mittwoch, dem 1. Juli, geltende Ratenkredit-Angebot der Credit Europe.
Die 4,95 Prozent sind allerdings nur der „Einstiegszinssatz“. Einstiegszinssatz deshalb, weil die Höhe des Zinses von der Bonität des Kreditnehmers abhängig ist. Das heißt, der individuelle Zinssatz kann deutlich über den genannten 4,95 Prozent liegen. Keine Kommentare » Kategorien: 1822direkt, Zinsänderung, Tagesgeld, Festgeld, Santander von as am 29. 6 2009 um 13:58 Uhr
Große Bewegungen im Bereich von Fest- und Tagesgeld sind zur Zeit zwar Mangelware und werden es wohl auch noch für einige Zeit bleiben, kleinere Änderungen stehen aber dennoch auf der Tagesordnung.
So senkt die Santander Consumer Bank den Zinssatz ihres Geld-Management-Kontos (Tagesgeld) von 2,50 Prozent p.a. auf nunmehr 2,25 Prozent. Die Zweite im Bunde ist die 1822direkt, eine Tochter der Frankfurter Sparkasse. Im Gegensatz zur Santander senkt sie jedoch nicht nur ihre Zinsen, sie erhöht sie auch. Genauer gesagt senkt die 1822direkt die kurzfristigen Zinsen (z.B. von 1,20 auf 1,10 Prozent p.a. bei einer Laufzeit von einem Jahr) für das 1822direkt anlagekonto (Festgeld), während gleichzeitig die langfristigen Zinsen erhöht werden (z.B. von 2,40 auf 2,70 Prozent p.a. bei einer Laufzeit von fünf Jahren).Keine Kommentare » Kategorien: Citibank, Volkswagen Bank, ING-DiBa, Sparkasse von as am 26. 6 2009 um 16:56 Uhr
In einer Fortsetzung der in der Zwischenzeit etwas eingeschlafenen Auseinandersetzung zwischen Sparkassen und Direktbanken, Brennpunkt des Disputs ist die Nutzung von Sparkassen-Geldautomaten durch Direktbankkunden, drohen die Direktbanken unter Führung der ING-DiBa nun mit dem Gang zum Bundesgerichtshof. Die Chance dazu bietet sich dem Direktbanken-Trio ING-DiBa, VW Bank und Citibank dank eines am Landgericht München anhängigen Verfahrens, dass bei einer eventuellen Revision bzw. Berufung an das BGH weitergegeben würde.
Nicht nur die Direktbanken scheinen diese Option positiv zu bewerten, auch im Sinne ihrer Kunden wäre ein Richterspruch von oberster Stelle wünschenswert. Denn sie sind es, auf deren Rücken der Streit um Gebühren und Automaten bereits seit Monaten ausgetragen wird. Zwar sind einige gesperrte Bankautomaten für den Großteil der Direktbankkunden kein Beinbruch, ein Automat einer anderen Bank findet sich doch meist, aber ärgerlich und zeitraubend ist die Automatensperrung mit Sicherheit. Deshalb ist es an der Zeit, den Kleinkrieg zu beenden. Notfalls auch mit Hilfe der Richter des BGH.Keine Kommentare » von as am 25. 6 2009 um 13:59 Uhr
Gute Nachrichten für all jene, die Angst davor haben, bei der Beratung von ihrer Bank übervorteilt zu werden: Ein jetzt veröffentlichtes Urteil des Bundesgerichtshofs verpflichtet alle Banken dazu, ihre Kunden bei der Vermittlung von Geldanlagen über eine etwaige Provision zu informieren.
Zwar gab es bereits Urteile, die die Offenlegungspflicht der Banken betont haben, das neuerliche Urteil gewinnt aber vor allem dadurch an Bedeutung, dass das BGH die Beweispflicht auf Seiten der Banken sieht. Bisher musste der Anleger beweisen, nicht über die Provisionierung informiert worden zu sein, mit dem Urteil geht diese Pflicht auf das Kreditinstitut über. Eine offensichtliche Verbesserung der Position der Anleger, die vor Gericht oftmals keine Beweise für eine mangelhafte Unterrichtung durch die Bank vorlegen können.Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, EZB von ls am 24. 6 2009 um 15:16 Uhr
Mit einem derartigen Ansturm hatte keiner gerechnet: 1121 Banken standen sprichwörtlich Schlange, um sich einen Kredit über ein Jahr von der EZB zu sichern. Insgesamt wurde die Rekordsumme von 442 Mrd. Euro in die Finanzmärkte gepumpt, zum Schnäppchen-Zins von 1,00 Prozent.
Für eine ausreichende Liquidität bei den Banken sollte damit gesorgt sein. Bundesbankpräsident Axel Weber mahnt jedoch an, dass die aufgenommenen Gelder von den Banken als Kredite an die Unternehmen weitergeleitet werden müssten, um die Wirtschaft anzukurbeln. Andernfalls müsste der Staat die Banken umgehen und direkt in die Wirtschaft eingreifen. Auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück erwartet von den Banken Kreditvergaben an deutsche Unternehmen in ausreichender Höhe. Ob die Banken sich an den Plan der Regierung und der EZB halten und ob die Wirtschaft damit dauerhaft stabilisiert werden kann, bleibt abzuwarten. Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise von as am 23. 6 2009 um 14:27 Uhr
International konkurrenzfähige Unternehmen zu fördern, „Global Player“ zu formen, ist seit Jahren ein Steckenpferd nicht nur der deutschen Politik. Die Finanzkrise scheint überraschend wenig dazu beigetragen zu haben, diesen Trend zu durchbrechen. Während angebliche „systemische Risiken“ Staatshilfe für gefährdete Banken notwendig werden ließen, ist das Fusionsfieber im Bankensektor durch die Krise erst richtig aufgeheizt worden.
Dabei hat gerade die Finanzkrise gezeigt, wie gefährlich Banken werden können, wenn sie „too big to fail“, zu groß zum Scheitern sind. Marode und herabgewirtschaftet werden sie mit Milliarden vom Staat bis zur nächsten Beinahepleite wieder aufgepäppelt.
Dass es vielleicht auch anders geht, zeigt eine aktuelle Diskussion in der Schweiz. Die Schweizerische Nationalbank sieht ein mögliches Modell darin, dass Kreditinstitute in Zukunft „Sollbruchstellen“ besitzen sollen, an denen die einzelnen Bestandteile der Bank voneinander getrennt werden können, um so gesunde und kranke Unternehmensteile nicht bedingungslos aneinander zu ketten. Ein sinnvoller Vorstoß, der hoffentlich auch von den Verantwortlichen in Deutschland aufmerksam verfolgt wird.Keine Kommentare »
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