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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: Mai 2010Archiv: Mai 2010
Kategorien: Finanzkrise von as am 31. 5 2010 um 16:19 Uhr
Eigentlich ist das Milliarden-Minus, mit dem der Bankenrettungsfonds Soffin das Jahr 2009 abschließt, weder eine überraschende, noch eine besonders beunruhigende Nachricht. Die rund 4,3 Milliarden Euro Verlust zeigen doch eigentlich, dass der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung - kurz Soffin - seine Arbeit getan hat, nämlich Banken zu retten.
Die Details, die hinter den 4,3 Milliarden Euro Verlust stehen, sind jedoch weniger beruhigend: Zwar konnte der Soffin einen operativen Überschuss von beinahe einer halben Milliarde Euro einfahren, die Abwertung von Beteiligungen hat das Plus jedoch leicht wieder auffressen können. So musste alleine die Beteiligung des Soffin an der maladen Hypo Real Estate und deren Tochter Deutsche Pfandbriefbank um mehr als 4,5 Milliarden im Wert korrigiert werden. Ob die Verluste tatsächlich auch realisiert werden müssen (und vielleicht auch noch im Wert steigen), wird allerdings von der Entwicklung der Restrukturierung der HRE abhängen und ist heute noch nicht absehbar.Keine Kommentare » Kategorien: ING-DiBa von as am 27. 5 2010 um 17:04 Uhr
Auch vergangenes Jahr konnte sich Deutschlands größte Direktbank, die ING-DiBa, wieder die Titel der „besten“ und der „beliebtesten Bank Deutschlands“ im alljährlichen Bankentest des Finanzmagazins €uro sichern.
Das Magazin €uro wählt dabei einmal im Jahr die „beste Bank Deutschlands“, die relevanten Kriterien sind dabei unter anderem die Produktkonditionen der Banken, die Qualität des Services und die Sicherheit des Online Bankings. Der Titel „beliebteste Bank Deutschlands“ wiederum wird von den rund 100.000 Lesern des Magazins vergeben. Nicht nur im vergangenen Jahr konnte dabei die Direktbank ING-DiBa mehrere Auszeichnungen erringen, vielmehr gehört sie bereits zum Kreis der „üblichen Verdächtigen“.
Die Leistungen und Produkte der ING-DiBa werden sicherlich zu recht ausgezeichnet, doch sollte man vor allem beim „Publikumspreis“ bedenken, dass die ING-DiBa einen nicht unwesentlichen Vorteil daraus zieht, dass sie die größte und aktivste Direktbank der Republik ist, eine kleinere Bank also von Haus schlechte Chancen hat, zur „beliebtesten Bank“ gewählt zu werden.Keine Kommentare » Kategorien: Verbraucherschutz von as am 26. 5 2010 um 17:08 Uhr
Wie wir bereits vor kurzem berichtet haben, existiert bei der ec-Karten-/girocard-Zahlung per Unterschrift seit längerem ein Datenschutzproblem. Verbraucherschützer haben bekannt gemacht, dass mehrere Supermärkte die ec-Kartendaten ihrer Kunden weitergeben. Dies geschieht zwar im Einverständnis, in der Regel aber ohne das Wissen der betroffenen Kunden. Wie das möglich ist? Per Unterschrift legitimiert der Kunde nicht nur die Belastung der Karte, gleichzeitig wird auch die Nutzung und Weitergabe der Daten erlaubt. Was sie da genau unterschreiben, ist den meisten Kunden dabei aber natürlich nicht bewusst.
Nun wird auch der REWE-Gruppe vorgeworfen, dass ihre Märkte die sensiblen Daten ihrer Kunden für mehr als nur die Begleichung der Einkäufe nutzen. Der Vorwurf der Daten- und Verbraucherschützer geht vor allem dahin, dass den Kunden keine Kopie der Einwilligung ausgehändigt wird, der Kunde also mehr oder weniger bewusst im Dunkeln gehalten wird. Interessant – und amüsant – ist dabei vor allem die Begründung des Konzerns, warum keine Kopien erstellt werden: der Umweltschutz! Schön, dass auch in den PR-Abteilungen großer Konzerne noch Menschen mit Humor arbeiten... Ein anderer Kritikpunkt ist die Formulierung der Einwilligung, die nach Meinung der Datenschützer nicht gesetzeskonform ist. Ob die Kritik fruchtet, steht dabei noch offen – bisher gab es keine Aussagen von REWE, die in Richtung einer Korrektur deuten würden.
Update: Aufgrund der Kritik stellt REWE das Zahlungssystem von Unterschrift auf Geheimnummer um.Keine Kommentare » Kategorien: Bank of Scotland, DKB, Festgeld, Zinsänderung, Dispokredit von as am 25. 5 2010 um 16:51 Uhr
Auf dem Feld der Dispositionskredite, kurz Dispo, gibt es selten etwas Neues, Zinsen und Konditionen weisen im Allgemeinen eine bemerkenswerte Konstanz auf. Auch die Deutsche Kreditbank (DKB) will ihre Zinsen unangetastet lassen, verspricht dafür aber allen Neukunden vom Start weg einen Dispokreditrahmen von bis zu 1.000 Euro. Die Höhe des Rahmens dürfte dabei natürlich noch von der Kreditwürdigkeit des neuen DKB-Cash-Kunden abhängig sein, dennoch kann man von einem für viele potentielle Neukunden durchaus interessanten Angebot sprechen.
Die Bank of Scotland, derzeit sowohl im Tagesgeld- als auch im Festgeld-Bereich auf einer Top-Position, meldet heute leider eine Zinssenkung: Bei den vierjährigen und fünfjährigen Laufzeiten wird der Zinssatz jeweils um 0,1 Prozentpunkte abgesenkt, wodurch die neuen Zinsen bei 3,10 Prozent p.a. (vier Jahre) und 3,80 Prozent (5 Jahre) liegen. Keine Kommentare » Kategorien: Credit Europe Bank, DAB bank, Festgeld, Zinsänderung von as am 21. 5 2010 um 16:52 Uhr
Auch wenn Jubelstürme sicherlich unangebracht sind, darf man sich aufgrund zweier Zinserhöhungen an einem Tag zumindest verwundert die Augen reiben: Sowohl die niederländische Credit Europe Bank, als auch die DAB Bank haben heute die Zinsen ihrer Festgeldkonten angehoben.
Bei der DAB Bank bewegt sich die Zinsänderung allerdings in einem Bereich, der kaum als interessant bezeichnet werden kann: Während die Verzinsung der kürzeren Laufzeiten unangetastet bleibt, steigt der Zinssatz des einjährigen Festgelds von 0,40 Prozent p.a. auf 0,45 Prozent.
Die Credit Europe Bank wiederum lässt die langfristigen Zinssätze unberührt und ändert lediglich die Verzinsung des dreimonatigen (von 1,50 auf 1,80 Prozent) und des sechsmonatigen (von 1,50 auf 2,00 Prozent) Festgelds. Damit steht die Credit Europe Bank bei kurzen Laufzeiten unangefochten auf Platz 1 unseres Festgeld-Rankings. Nüchtern betrachtet ist das Angebot sicher für all jene reizvoll, die ihre Guthaben kurzfristig (fest) anlegen möchten, generell ist jedoch Festgeld eher uninteressant, da in der näheren Zukunft tendenziell mit steigenden Zinsen beziehungsweise einer steigender Inflation zu rechnen ist.Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank von as am 20. 5 2010 um 17:06 Uhr
Nur wenige Stunden sind vergangen, seitdem die Führungsriege der Commerzbank ihre Pläne zur Erhöhung der Bezüge aufgrund massiver Kritik aus der Politik vorerst hinten anstellen musste, schon werden Pläne laut, die Ursachen der Abhängigkeit - und damit das Hindernis für den Gehaltsanstieg – aus dem Weg zu räumen.
Noch im vergangenen Jahr musste die Commerzbank, Deutschlands zweitgrößte Bank, Staatshilfen in Höhe von 18 Milliarden Euro in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund befinden sich auch heute noch 25% der Commerzbank in Staatsbesitz, ein Umstand, der Berlin gewisse Mitspracherechte gewährt.
So gilt eine Deckelung der Managergehälter in Höhe von 500.000 Euro, ein Wert, den die Commerzbank diese Woche gerne um rund 50% angehoben hätte. Nach massiven Protesten scheinen sich die Verantwortlichen jedoch eines Besseren besonnen zu haben. Dabei wird allerdings nicht auf die geplante Gehaltserhöhung verzichtet, sie wird nur verschoben. Immerhin gibt es nun eine starke Motivation, die Staatshilfen unverzüglich zurückzuzahlen. Keine Kommentare »
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