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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: April 2010Archiv: April 2010
Kategorien: Bank of Scotland, Festgeld, Tagesgeld, TARGOBANK, Zinsänderung von as am 30. 4 2010 um 16:05 Uhr
Wenige Tage sind vergangen, seit die Bank of Scotland ihr Festgeldangebot um eine neue Laufzeit bereichert hat, nun folgt eine Zinsänderung. Zwar bleibt die Verzinsung des neuen fünfjährigen Festgelds weiterhin bei 3,90 Prozent p.a., beim vierjährigen jedoch wird der Zins von 3,50 auf 3,30 Prozent gesenkt. Der neue Zinssatz gilt ab sofort.
Bis zum 1. Mai – und damit nur noch wenige Stunden – gilt das alte Konditionsmodell der TARGOBANK. Für die meisten Kunden der Bank dürfte die Zinsanpassung beim TARGOBANK Tagesgeld allerdings nichts ändern, denn bis zu einer Einlagenhöhe von 50.000 Euro bleibt der bisher gültige Zinssatz von 1,00 Prozent p.a. weiter bestehen. Lediglich Sparer, die eine darüber hinaus gehende Summe auf ihrem Tagesgeldkonto parken wollen, müssen sich in Zukunft mit einer Verzinsung von nur noch 0,50 Prozent zufrieden geben. Da das Tagesgeldkonto der TARGOBANK aktuell nicht zu den Topkonten im Bereich Tagesgeld zählt, dürfte die Zahl der „Betroffenen“ gering sein.Keine Kommentare » Kategorien: Deutsche Bank, Finanzkrise, Geschäftsergebnis von as am 29. 4 2010 um 16:55 Uhr
Freude in Frankfurt: Für das erste Quartal 2010 kann Josef Ackermann das zweitbeste Quartalsergebnis der Unternehmensgeschichte der Deutschen Bank vermelden: 1,8 Milliarden Euro Plus nach Steuern. Ohne Steuerabzug wächst der Gewinn sogar noch einmal um eine weitere Milliarde. Als wären die reinen Zahlen nicht schon beeindruckend genug, darf nicht vergessen werden, dass sich die Deutsche Bank (und mit ihr das gesamte Finanzsystem) noch immer in einer der größten Krisen aller Zeiten befindet.
Doch gerade die Krise ist es, die die außergewöhnlichen Gewinne erst ermöglicht: Allein das Investmentbanking-Geschäft der Deutschen Bank hat in den ersten drei Monaten des Jahres einen Gewinn von rund 2,7 Milliarden Euro (vor Steuern) verbuchen können, gleichzeitig konnte die Risikovorsorge bereits wieder deutlich zurück gefahren werden. Während Unsicherheiten und Schwankungen der Märkte den Investmentbänkern die Möglichkeit in die Hand gegeben haben, hohe Gewinne einzufahren, läuft das „normale“ Bankgeschäft der Deutschen Bank bestenfalls durchschnittlich – nennenswerte Überschüsse wurden in diesem Sektor nicht erzielt. Einmal mehr zeigt sich die Dominanz des Investmentbankings in den Bilanzen der Finanzinstitute.
P.S.: Wenn Sie Sich am 30.04. (also am kommenden Freitag) zufällig in Frankfurt aufhalten, sollten Sie Ausschau nach den Mitarbeitern der NIBC Direct halten: Die niederländische Bank verschenkt zum traditionellen Königinnentag in der Frankfurter Innenstadt und im Bankenviertel 1.000 Blumensträuße.
Bleibt nur noch zu sagen: Hup Holland! Hup koningin!Keine Kommentare » Kategorien: Geldautomaten, Verbraucherschutz von as am 28. 4 2010 um 17:03 Uhr
In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" präsentiert Jörg Ziercke, seines Zeichens Präsident des Bundeskriminalamts, die neuesten Zahlen aus dem Bereich der Kreditkartenkriminalität. Der BKA-Präsident weist darin zum einen auf die steigende Zahl an manipulierten Geldautomaten hin, zum anderen betont er die durch den Datenhandel im Internet ausgehenden Gefahren.
Doch werfen wir erst einmal einen Blick auf die Zahlen selbst: So wurden laut BKA im Jahr 2009 mehr als 100.000 Deutsche Opfer von Kriminellen, die insgesamt 960 Geldautomaten manipulierten, um an PIN und Kartendaten zu gelangen. Der entstandene Schaden beläuft sich dabei auf rund 40 Millionen Euro.
Wenn man die Gesamtzahl der in Deutschland aufgestellten Geldautomaten hinzuzieht, rund 55.500, ergibt sich daraus ein Anteil von 1,7 Prozent manipulierten Automaten (über das Jahr verteilt). Im Schnitt "nutzen" mehr als 100 Bankkunden einen manipulierten Geldautomaten, bevor die Manipulation auffliegt, wobei der Schaden pro Kopf etwas weniger als 400 Euro beträgt. Da die Banken die Schäden in der Regel ersetzen, bleiben die Kunden allerdings nicht auf diesen Beträgen sitzen. Ärger und Aufwand gehen mit einem Karten(daten)diebstahl natürlich trotzdem immer einher.
Gemessen am jährlichen Gesamtumsatz der ec- und Kreditkarten ist der Schaden von 40 Millionen Euro fast als lächerlich gering zu bezeichnen. Dennoch zeigt vor allem die hohe Zahl an Betrugsopfern, die auf jeden einzelnen manipuliertem Automaten kommen, an welcher Stelle die Banken ansetzen können: Neben Maßnahmen zum Erschweren der Automatenmanipulation, sollten sie sich darum bemühen, manipulierte Geräte schneller zu entdecken und aus dem Verkehr zu ziehen. Einen anderen Weg stellen zusätzliche Sicherheitsmerkmale auf den Karten selbst dar, die das Kopieren der Daten erschweren beziehungsweise völlig verhindern.Kommentare (1) Kategorien: Kreditkarten, Sicherheit, Verbraucherschutz von as am 27. 4 2010 um 15:46 Uhr
Obwohl die Bundesbürger mehr und mehr Einkäufe im Internet statt in der Fußgängerzone erledigen, bleibt der Zahlungsverkehr von dieser Verschiebung seltsam unberührt. Laut einer Studie des E-Commerce-Center Handel (hier zu finden) werden rund zwei Drittel aller Einkäufe auch weiterhin mit den traditionellen Zahlungsmethoden Vorkasse, Rechnung, Lastschrift und Nachnahme bezahlt. Neue Zahlungsarten wie Paypal, Click-and-Buy und Giropay machen noch weniger als ein Fünftel des Umsatzes aus, haben jedoch bereits die Zahlung per Kreditkarte auf die Plätze verwiesen.
Die immer noch sehr breite Nutzung von Vorkasse, Nachnahme und Co. liegt allerdings nicht am deutschen Sinn für Tradition, denn gerade die Vorkasse, mit rund einem Drittel des Umsatzes die wichtigste Zahlungsmethode, ist bei den Kunden alles andere als beliebt. Mangelnde Alternativen und Vorsicht gegenüber neuen Anbietern wie Paypal und Giropay lassen die Dominanz der alten Zahlungsarten nur langsam abschmelzen.
Letztlich dürften beide Seiten, Händler und Kunde, davon profitieren, wenn sich schnell neue und sichere Zahlungsmethoden durchsetzen. Bis dahin dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen.Keine Kommentare » Kategorien: Geldautomaten, Sparkasse von as am 26. 4 2010 um 15:14 Uhr
Nachdem es im Laufe der vergangenen Woche so aussah, als ob das Bundeskartellamt eine Begrenzung der Gebühren für die Nutzung von Geldautomaten auf maximal 5 Euro nicht akzeptieren würde, stehen nun für diese - vor allem von den Sparkassen favorisierte - Lösung alle Ampeln auf grün.
Nachdem die Sparkassen sich in einer wochenlangen Diskussion gegen die Privatbanken durchsetzen konnten und die Obergrenze von 5 Euro (gegenüber 2 Euro, wie es die meisten Privatbanken forderten) vom Bundesverband deutscher Banken als Ziel ausgegeben wurde, kam Kritik von den obersten Wettbewerbswächtern Deutschlands auf. Doch obwohl eine 2 Euro-Lösung nach eigenen Angaben noch immer favorisiert wird, hat mittlerweile auch das Bundeskartellamt seine Zustimmung zu der 5 Euro-Variante gegeben.
Noch steht die Selbstverpflichtung der Banken zwar nicht endgültig fest, da nun aber keine relevanten Hindernisse mehr existieren, sollten die Bankkunden nicht mehr allzu lang auf eine Umsetzung warten müssen.Keine Kommentare » Kategorien: Bank of Scotland, Festgeld, Zinsänderung von as am 23. 4 2010 um 16:37 Uhr
Das Beispiel der SWK Bank, die am Anfang der Woche bei ihrem Festgeldkonto eine kurze Laufzeit (drei Monate) durch eine lange Laufzeit (4 Jahre) ersetzte, scheint Schule zu machen: Die Bank of Scotland streicht mit sofortiger Wirkung das dreijährige Festgeld aus ihrem Programm und bietet dafür ab heute eine fünfjährige Anlage.
3,90 Prozent Zinsen p.a. bietet die schottische Großbank ihren Kunden, wenn diese ihr Geld für 5 Jahre anzulegen bereit sind. Eine Mindestanlage existiert dabei nicht, theoretisch können bereits Beträge ab 1 Euro als Festgeld angelegt werden. Weitere Zinssätze der Bank of Scotland betragen 3,50 Prozent (4 Jahre) und 2,75 Prozent (2 Jahre). Die Einlagensicherung beträgt dabei 50.000 Pfund, das gesetzliche Minimum in Großbritannien.Keine Kommentare »
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