direktbanknews.de - täglich aktuell
ein Service von direktbankvergleich.de
Bookmarken bei
Newsletter abonnieren
Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: März 2010Archiv: März 2010
Kategorien: Festgeld, TARGOBANK, Zinsänderung von as am 23. 3 2010 um 13:37 Uhr
So oder ähnlich könnte das Motto der TARGOBANK lauten, wenn es um die Zinsänderungen beim Festgeldkonto geht: Am Mittwoch wird der Citibank-Nachfolger eine Anpassung der langfristigen Festgeldzinsen (2 Jahre und länger) vornehmen, bei der man sich durchaus fragen kann, ob derartig kleine Zinsschritte überhaupt sinnvoll sind.
Nicht nur, dass die Zinsen der kurzen Laufzeiten (1 Woche bis 1 Jahr) überhaupt nicht angetastet werden, auch bei den Laufzeiten bis zu 6 Jahren sinkt der jährliche Zinssatz lediglich um 0,05 Prozentpunkte (Ausnahme: bei 4 Jahren beträgt die Differenz 0,10 Prozentpunkte).
Im Ergebnis bietet die TARGOBANK ab Mittwoch maximal 3,20 Prozent Zinsen p.a. (bei einer Laufzeit von 6 Jahren), bei der klassischen Laufzeit von 1 Jahr beträgt der Zins nur noch 1,00 Prozent. Damit liegt die TARGOBANK deutlich unter den besten Angeboten unseres Festgeld-Vergleichs.Keine Kommentare » Kategorien: Commerzbank, Finanzkrise, Sparkasse von as am 22. 3 2010 um 10:34 Uhr
Aus der Finanzkrise ist die Commerzbank alles andere als gestärkt hervorgegangen: Um ihre Kreditwürdigkeit sicherzustellen, stellte der deutsche Staat der Großbank im vergangenen Jahr beinahe 20 Milliarden Euro staatlicher Hilfen und Sicherheiten zur Verfügung. Auch heute noch hängt die Bank am Geldtopf des Staates, eine baldige Rückzahlung steht wohl nicht an.
Genau diese ausgeprägten Finanzhilfen des Bundes sind es, die der Commerzbank den Zorn der Sparkassen, allen voran des Vorsitzenden des Sparkassen- und Giroverbands Haasis, eingebracht haben. Haasis kritisiert vor allem, dass die Commerzbank die staatlichen Hilfsmittel dazu nutzen würde, Neukunden mit überdurchschnittlich guten Angeboten anzulocken. Der faire Wettbewerb sei durch die reichlich vorhandenen Staatsmittel verzerrt.
Dies ist nicht das erste Mal, das aus den Reihen der Sparkassen Kritik an der offensiven Produktpolitik der Commerzbank geäußert wird. Doch schon im vergangenen Jahr blieb die Kritik ohne Konsequenzen und auch 2010 deutet wenig darauf hin, dass Politik oder Bankenaufsicht aktiv wird.Keine Kommentare » Kategorien: Festgeld, ING-DiBa, Zinsänderung von as am 18. 3 2010 um 14:28 Uhr
Keine 10 Tage sind vergangen, seitdem die ING-DiBa die Verzinsung ihres 6-monatigen Festgelds deutlich angehoben hat. Der Sprung von 1,50 auf 2,00 Prozent p.a. wird jedoch bereits in der kommenden Woche wieder rückgängig gemacht werden, so dass die Zinssätze zu Beginn und Ende des Monats auf dem gleichen Niveau liegen.
Ab dem kommenden Donnerstag, dem 24. März, führt die ING-DiBa beim 6-monatigen Festgeld wieder die alte Zinsstaffel ein, die bereits für die 12-monatige Anlagedauer gilt. Bei einer Einlagesumme von 10.000 bis 25.000 Euro sinkt der Zinssatz von aktuell 2,00 Prozent auf 1,50 Prozent, bei Anlagesummen bis 50.000 Euro auf 1,60 Prozent und bei allen Beträgen, die darüber hinaus gehen, auf 1,70 Prozent.
Wer Interesse daran hat, mindestens 10.000 Euro für ein halbes Jahr bei Deutschlands größter Direktbank anzulegen, sollte sich also beeilen und noch vor dem 24. März ein Festgeldkonto beantragen.Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise von as am 17. 3 2010 um 17:05 Uhr
4 Promille betrug im vergangenen Monat die Inflation, ein Wert, der eigentlich höchstens Ängste vor einer Deflation schüren sollte. Doch die Hauptsorge der deutschen Anleger ist – wie könnte es auch anders sein – eine mögliche Geldentwertung.
Historisch begründet werden kann die in Deutschland besonders stark ausgeprägte Angst der Anleger vor einer Inflation durch die Erfahrung aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise, die zugleich das Ende der ersten deutschen Demokratie, der Weimarer Republik, einleitete. Doch liegt der Schwarze Freitag nun bereits über 80 Jahre zurück und eine rasante Geldentwertung gab es auch immer wieder in anderen Staaten.
Die Inflationsangst ist wohl wie eine besondere deutsche Phobie, die sich nicht nur in aktuellen Umfragen niederschlägt. Auch das Interesse an inflationsgeschützten Wertpapieren ist derzeit ausgeprägt wie selten zuvor. Der Immobilienmarkt, über Jahre hinweg ein Hort der Ruhe, scheint ebenfalls langsam aber sicher warmzulaufen, schichten doch immer mehr Bürger einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens in Wohneigentum um – mit all den bekannten Konsequenzen.
Dass China erst kürzlich einen deutlichen Anstieg der Inflationsrate auf 2,70 Prozent vermeldete, trug auch nicht gerade zur Beruhigung der Gemüter bei. Dabei gibt es aktuell noch keinerlei Anzeichen dafür, dass sich auch im Euro-Raum ein Zeit steigender Güterpreise anbahnt. Zwar lässt die Geldtheorie keine Zweifel daran, dass eine deutliche Ausweitung der Geldmittel durch die Europäische Zentralbank zwangsläufig inflationäre Tendenzen zur Folge hat, doch die Realität hält sich bekanntlich nicht immer an die Vorgaben der Theorie.Keine Kommentare » Kategorien: Abrufkredit, Aktiendepot, Girokonto, ING-DiBa, Kredite, Zinsänderung von as am 16. 3 2010 um 14:49 Uhr
Ab sofort bietet die größte Direktbank Deutschlands, die ING-DiBa, allen Neukunden einen Startbonus. Das Angebot gilt für fast alle Produkte der Bank, Tagesgeld und Festgeld sind die Ausnahmen von der Regel und sind von den Startboni ausgenommen.
Während die Girokonten (50 Euro) und Depots (25 Euro) bereits seit geraumer Zeit von der Direktbank ING-DiBa mit Hilfe eines Startbonus vermarktet werden, galt dies bislang jedoch nicht für die Produkte aus dem Kreditbereich. Seit dem 15.03.2010 gilt allerdings auch hier die Regelung, dass alle Kreditnehmer, ob sie nun einen Baukredit, einen Ratenkredit, einen Autokredit oder einen Abrufkredit benötigen, nach Abschluss des Vertrags eine Gutschrift in Höhe von 25 Euro erhalten.Keine Kommentare » Kategorien: Direktbanken, Kreditkarten, Sparkasse, Verbraucherschutz von as am 15. 3 2010 um 13:49 Uhr
Wie am Wochenende bekannt wurde, nimmt das Bundeskartellamt die Automatengebühren zahlreicher Privatbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen etwas genauer unter die Lupe. Bundesweit hat das Kartellamt mehr als 280 Institute angeschrieben, um ihre Aussagen zu den Gebührensätzen zu erfahren.
Dabei steht der Vorwurf im Raum, dass die Banken viel zu hohe Gebühren, die in keinem Verhältnis zu den eigentlichen Kosten stehen, für das Abheben am Automaten verlangen. Aktuell liegen die durchschnittlichen Gebühren bei deutlich über 5 Euro pro Abhebung, einzelne Banken verlangen sogar bis zu 10 Euro.
Konkret liegt der Verdacht des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung, der Wettbewerbsbeschränkung und der verbotenen Diskriminierung vor. Bis Ende März will das Bundeskartellamt entscheiden, ob ein formelles Verfahren gegen die betroffenen Banken eingeleitet wird.
Aktiv wurde das Kartellamt aufgrund zahlreicher Beschwerden von Banken und Privatpersonen. Dass die Konkurrenz Beschwerde einreicht, sollte nicht überraschen: Schon seit über einem Jahr schwelt der Konflikt zwischen Direktbanken und Sparkassen, in der Zwischenzeit haben sich die beiden Konfliktparteien des öfteren vor Gericht getroffen, um über die Rechtmäßigkeit der Sperrung der Sparkassenautomaten für die Kunden der Direktbanken entscheiden zu lassen.
Die Maßnahme des Bundeskartellamts läutet also nur eine neue Runde ein.Keine Kommentare »
|
 |
|