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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: März 2010Archiv: März 2010
Kategorien: Finanzkrise, Sparkasse von as am 31. 3 2010 um 15:24 Uhr
Noch immer wird in Politik und Wirtschaft heiß über die Ausgestaltung der Bankenabgabe diskutiert, doch langsam sind bereits erste Konturen auszumachen. So soll aufgrund des Drucks von Seiten der Sparkassen sowohl das Volumen der Abgabe auf eine Milliarde Euro begrenzt werden, als auch die Hauptlast den Privatbanken zufallen.
Im Lager der öffentlichen Banken regt sich zudem Kritik, dass die Sonderabgabe auf Banken beschränkt bleiben soll, Marktteilnehmer wie Hedgefonds also völlig außen vor blieben. Auch die Privatbanken, die laut eines Entwurfs des Finanzministeriums rund zwei Drittel der Abgabe schultern sollen, zeigen sich erwartungsgemäß wenig erfreut und verweisen auf die hohen Verluste der Landesbanken, die in besonderem Maße auf Staatshilfe angewiesen waren und immer noch sind.
Dass die geplante Bankenabgabe überhaupt in der Lage sein wird, das Verhalten der Kreditinstitute in gewünschte Bahnen zu lenken, darf aufgrund der relativ geringen Belastung bezweifelt werden. Auch als zusätzliche Einnahmequelle des Staats kann man die Abgabe bei einer geplanten Höhe von einer Milliarde Euro plus/minus ein paar hundert Millionen getrost als Tropfen auf den heißen Stein bezeichnen.Keine Kommentare » Kategorien: Kredite, Cortal Consors, smava von as am 30. 3 2010 um 11:31 Uhr
Wie die Direktbank heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, bietet Cortal Consors in Zukunft neben ihren klassischen Produkten, wie den Depotkonten, Festgeldanlagen und Tagesgeldkonten, die Möglichkeit, Geld über die Kreditplattform smava direkt an Kreditnehmer zu verleihen.
Das Konzept von smava bringt potentielle Kreditnehmer und – das ist das besondere am smava-Kredit – private Anleger als Kreditgeber an einen Tisch. Dabei soll sich das Geschäft für beide Seiten lohnen: Die Kreditgeber bekommen für ihre Einlagen eine deutlich über dem Marktniveau liegende Verzinsung, nach Angaben von smava lag sie im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 7,3 Prozent, die Kreditnehmer wiederum profitieren von günstigen Konditionen, die den Angeboten der Banken meist überlegen sind.
Die Kooperation zwischen Cortal Consors und smava sollte zwar nicht zu hoch gehängt werden, dennoch ist es interessant zu sehen, dass ein Vertreter des klassischen Bankgewerbes (wenn es auch eine Direktbank ist) mit smava, das unter die Kategorie Social Banking fällt, kooperiert. Auf kurz oder lang wird sich die Bankbranche den Neuerung nicht verschließen können, so dass dies nicht die letzte Zusammenarbeit ihrer Art gewesen sein dürfte.Keine Kommentare » von as am 29. 3 2010 um 13:41 Uhr
Zuerst zum Festgeld und damit zur SWK Bank. Eine gute und eine schlechte Nachricht hat die Bank aus Bingen am Rhein diese Woche für alle Festgeldanleger in petto: Zum einen erhöht sich die Mindesteinlage von 5.000 auf 10.000 Euro, zum anderen führt die SWK eine dreijährige Laufzeit ein. Das neue Festgeld wird mit jährlich 3,00 Prozent Zinsen vergütet, womit sich die SWK Bank eine Top-Platzierung in unserem Festgeldvergleich sichert.
Die Bank of Scotland wiederum bewirbt ihr Tagesgeldkonto ab sofort mit einer „neuen alten“ Aktion: Nach kurzer Auszeit gibt es wieder für alle Neukunden der schottischen Bank ein Startguthaben in Höhe von 20 Euro. Mit einem Zinssatz von 2,10 Prozent p.a. steht die Bank of Scotland auf der Pole Position unseres Tagesgeldrechners, nur die comdirect bietet einen ähnlich hohen Zins (allerdings nur bis zu einer Einlagenhöhe von 5.000 Euro).Keine Kommentare » Kategorien: Geldautomaten, Direktbanken, Sparkasse von as am 26. 3 2010 um 14:47 Uhr
Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge haben sich die Banken und Sparkassen bereits auf eine einheitliche Obergrenze von 5 Euro für Abhebungen an Geldautomaten geeinigt. Die Regelung soll vorerst für eineinhalb Jahre gültig sein.
Angestoßen wurde die Debatte über die Höhe der Automatengebühren von dem seit einiger Zeit schwelenden Streit zwischen den Sparkassenverbänden und einigen Direktbanken. Um die Rechtmäßigkeit der Gebühren zu überprüfen, schaltete sich zuletzt auch das Bundeskartellamt ein.
Aktuell betragen die Gebühren bis zu 10 Euro pro Transaktion, der Durchschnitt liegt bei rund 5,50 Euro. Sollte es also tatsächlich zu einer verbindlichen Verpflichtung auf eine Obergrenze von 5 Euro kommen, würden die durchschnittlichen Kosten für Geldverfügungen an Automaten von Fremdinstituten – die Automaten der eigenen Bank sind in der Regel kostenlos – deutlich sinken.
Mit einer Begrenzung auf 5 Euro blieben die Banken und Sparkassen aber dennoch deutlich unter den Forderungen zahlreicher Verbraucherschützer, die die effektiven Kosten einer Transaktion im Bereich von 60 Cent ansiedeln.
Quelle: Gebühren an Bankautomaten - Fünf Euro - maximalKeine Kommentare » Kategorien: Tagesgeld von as am 25. 3 2010 um 17:21 Uhr
Das neue Tagesgeldkonto der Cosmos Direkt ist nicht der erste Schritt eines Versicherungsunternehmens in den Bereich der genuinen Bankprodukte. Ganz im Gegenteil, schon seit einiger Zeit entdecken immer mehr Unternehmen aus der Versicherungsbranche kurzfristige Geldanlage wie Fest- und Tagesgeld als neues Geschäftsfeld.
Mit einer jährlichen Verzinsung von 2,10 Prozent kann sich die Cosmos Direkt sogar mit den Topanbietern aus dem Tagesgeldbereich messen, und auch andere Versicherer bieten konkurrenzfähige Tages- und Festgeldangebote. Dabei vermeiden die sie allerdings stets nach Kräften, als Bank wahrgenommen zu werden. Die Bemühungen der Versicherungsbranche, nicht mit den normalen Finanzinstituten in einen Topf geworfen zu werden, erfolgen natürlich nicht ohne Grund: Nur ungern würden die Versicherer vorhandene beziehungsweise geplante Regelungen und Vorschriften, die den Banken auferlegt sind, erfüllen (Bankenabgabe et al.).
Allen Abgrenzungsversuchen zum Trotz kann eine deutliche Konvergenz der beiden Branchen - Banken und Versicherungen - konstatiert werden. Es bleibt zu hoffen, dass die verschärfte Konkurrenzsituation den Anlegern und Sparern einen Vorteil bringt - und nicht nur den etablierten Banken Schaden zufügt.Keine Kommentare » Kategorien: Geldautomaten von as am 24. 3 2010 um 17:06 Uhr
Gerüchten zufolge ist die aktuelle Diskussion um die Automatengebühren – in Verbindung mit der kürzliche angelaufenen Untersuchung durch das Bundeskartellamt – bei den Finanzinstituten wohl doch auf offene Ohren gestoßen.
Egal ob aus Angst vor staatlichen Maßnahmen, einem negativen Image bei den Kunden oder aus Selbsterkenntnis, es scheint Bewegung in die Automatengebühren zu kommen. Angeblich planen Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken dabei eine bundesweite Vereinheitlichung der Automatengebühren, die zum Teil enormen Unterschiede von Bank zu Bank würden damit der Vergangenheit angehören.
Da bisher jedoch noch keine Prognosen über die Höhe der Einheitsgebühr bekannt wurden, besteht die Gefahr, dass nur die Auswüchse der Automatengebühren beseitigt werden, die durchschnittlichen Kosten jedoch konstant bleiben oder gar steigen werden. Es bleibt also zu hoffen, dass die neuen Gebühren – so sie denn Realität werden – nicht zu reiner Kosmetik verkommen.Keine Kommentare »
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