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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: März 2009Archiv: März 2009
Kategorien: Finanzkrise, Hypo Real Estate von as am 31. 3 2009 um 14:59 Uhr
Nachdem die schwer angeschlagene Hypo Real Estate einen Bedarf von weiteren 10 Milliarden Euro angemeldet hat, stand gestern nun auch der erste Schritt der Verstaatlichung auf dem Programm: Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung SoFFin übernahm 8,7 Prozent der Aktien der HRE.
Gekostet hat der Einstieg lediglich 60 Millionen Euro – ein lächerlich gering wirkender Betrag, wenn man die bereits gewährten Staatsgarantien in Höhe von weit über 100 Milliarden Euro als Maßstab nimmt. Jetzt warten und hoffen die Beteiligten – mit Ausnahme der Investoren – auf eine schnelle Abwicklung der Verstaatlichung der HRE. Mit einem positiven Beschluss des Bundesrats wird bereits für die laufende Woche gerechnet.
Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Tagesgeld, ING-DiBa, Einlagensicherung, Bank of Scotland von ls am 27. 3 2009 um 14:24 Uhr
Zinsänderungen zu Anfang eines Monats sind natürlich keine Seltenheit. Dass nach den wiederholten Leitzinssenkungen durch die EZB viele Banken gerade den 01. April als Tag der Zinsanpassung ausgewählt haben, löst bei dem ein oder anderen vielleicht trotzdem Kopfschütteln aus. Auf den Arm nehmen möchten die Banken Interessenten und Kunden sicherlich nicht. Doch auch ING-DiBa und Bank of Scotland haben angekündigt, die Tagesgeldzinsen an diesem Tag nach unten zu korrigieren.
Für das Extra-Konto der ING-DiBa gilt ab kommenden Mittwoch: Neukunden erhalten bis auf Weiteres aufs Tagesgeld 1,50 Prozent p.a. Die Zinssenkung beträgt damit 0,75 Prozent. Für Bestandskunden gilt noch bis zum 30.04.2009 der garantierte Zinssatz von 4,00 Prozent auf neues Geld, danach müssen auch sie sich mit dem neuen Zinssatz zufrieden geben oder nach besseren Alternativen suchen.
Eine Alternative könnte das Tagesgeld der Bank of Scotland darstellen. Ab dem 01. April erhalten Kunden des Instituts (das im Übrigen nicht mit der Royal Bank of Scotland verwechselt werden darf) auf Einlagen auf dem Tagesgeldkonto 3,80 Prozent p.a. Dieser Zinssatz liegt immer noch deutlich über dem derzeitigen Durchschnittsniveau. Die Bank of Scotland ist dem staatlichen britischen Einlagensicherungsfonds angeschlossen und sichert private Einlagen bis zu einer Höhe von 50.000 britischen Pfund pro Kunde zu 100 Prozent.
Keine Kommentare » Kategorien: Zinsänderung, Festgeld, Wüstenrot, Einlagensicherung, SWK Bank von ls am 25. 3 2009 um 12:21 Uhr
Diese Woche hat sicher Chancen auf den Titel „Woche der Zinssenkungen“, denn im Bereich Festgeld und Tagesgeld passiert derzeit nichts anderes. Überall purzeln die Zinsen, und mit SWK Bank und Wüstenrot haben heute zwei weitere Banken schlechte Nachrichten für Anleger.
Bei der SWK Bank gibt es gleich zwei Neuerungen. Die Zinssätze des Festgeldkontos werden nach unten angepasst, Sparer erhalten damit ab sofort zwischen 2,25 Prozent p.a. (Laufzeit 3 Monate) und 2,75 Prozent (Laufzeit 12 Monate) aufs Festgeld. Außerdem liegt die Maximalgrenze für Einlagen auf das Festgeldkonto seit heute bei 100.000 Euro.
Die neuen Zinssätze des Top Termingeld flex der Wüstenrot gelten ab morgen, dem 26.03.2009. Festgeld-Anleger erhalten dann für Einlagen ab 5.000 Euro 1,88 Prozent und für Beträge ab 25.000 Euro 2,02 Prozent. Die Laufzeit des Top Termingeld flex beträgt ein Jahr, wobei nicht gekündigte Beträge automatisch wieder angelegt werden. Wer vorzeitig auf das Guthaben zugreifen muss, erhält für den benötigten Betrag den aktuellen Rückfallzins, der derzeit bei 1,25 Prozent liegt.
Abschließend der unverzichtbare Hinweis zur Einlagensicherung: Wüstenrot ist Mitglied im Bundesverband deutscher Banken und sichert durch den Fonds des Verbands die Einlagen ihrer Kunden bis weit über eine Million Euro hinaus. Bei der SWK Bank sind die Einlagen jedoch nur bis zur gesetzlich vorgeschriebenen Grenze von 90 Prozent bis 20.000 Euro abgesichert. Alles wissenswerte zum Thema und eine Übersicht der Banken finden Sie in unserem Servicebereich Einlagensicherung.
Keine Kommentare » Kategorien: DKB, Girokonto, Tagesgeld, Zinsänderung von ls am 24. 3 2009 um 13:50 Uhr
Über eineinhalb Jahre hielt die Deutsche Kreditbank, kurz DKB, den Zinssatz des Girokontos DKB-Cash konstant bei 3,80 Prozent, doch auch dieser Zinssatz gehört nun bald der Vergangenheit an. Wie die DKB angekündigt hat, wird zum 01. April 2009 erstmals seit 2007 eine Zinssenkung stattfinden. Kunden erhalten ab diesem Tag 1,25 Prozentpunkte weniger für das zum DKB-Cash gehörige DKB-VISA-Card-Guthabenkonto, also 2,55 Prozent p.a.
Die DKB reagiert damit zwar mit einem vergleichsweise drastischen Zinsschritt auf die Lage am Finanzmarkt und das Wettbewerbsumfeld, dafür jedoch wesentlich später als viele andere Banken. Das deutet darauf hin, dass der neue Zins längere Zeit konstant bleiben wird. Mit 2,55 Prozent liegt der Zinssatz außerdem noch knapp über dem derzeitigen Tagesgeld-Durchschnitt.
Kommentare (2) Kategorien: Festgeld, Zinsänderung, 1822direkt von ls am 24. 3 2009 um 12:07 Uhr
Wie nicht anders zu erwarten war, reagiert mit der 1822direkt ein weiterer Festgeld-Anbieter auf die Leitzinssenkung durch die EZB und korrigiert die Zinssätze nach unten. Wie man es von der Direktbank gewohnt ist, fällt die Zinssenkung zwar gering aus (bis zu zwei Zehntel-Prozentpunkte), viel Spielraum lässt der magere Durchschnittszins von 1,60 Prozent jedoch ohnehin nicht mehr.
Beim Festgeld der 1822direkt gilt weiterhin: Längere Laufzeiten bedeuten höhere Zinsen. Den höchstmöglichen Zinssatz von 2,50 Prozent p.a. für Einlagen auf dem 1822direkt-anlagekonto erhalten Sparer bei einer Laufzeit von 60 Monaten. Für die wohl beliebteste Anlagedauer von 12 Monaten bietet die 1822direkt 1,50 Prozent. Die Mindestanlagedauer beträgt 3 Monate – der dazugehörige Zinssatz von 1,20 Prozent dürfte jedoch kaum jemanden zu einer Festgeld-Anlage bewegen.
Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, WestLB, Sparkasse von ls am 23. 3 2009 um 17:03 Uhr
Die Westdeutsche Landesbank kann laut einem Bericht des FOCUS auf die dringend benötigte Finanzspritze des Landes und der Sparkassenverbände in Höhe von 5 Milliarden Euro hoffen. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes habe signalisiert, die Beihilfe zur Rettung der WestLB zu genehmigen, allerdings unter der Bedingung, dass das Unternehmen in einem „geregelten Bieterverfahren“ verkauft wird.
In Ermangelung eines Interessenten, der das Gesamtinstitut erwerben möchte, wird die WestLB bis 2013 in Einzelteilen verkauft. Laut dem FOCUS-Artikel sind für die WestLB-Töchter Weberbank und Ready Bank bereits Käufer gefunden. Die Landesbank Hessen-Thüringen habe außerdem an der Westdeutschen Immobilienbank in Mainz und der Übernahme des Verbund- und Mittelstandsgeschäfts Interesse gezeigt.
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