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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: Februar 2010Archiv: Februar 2010
Kategorien: Europäische Union, Einlagensicherung von as am 19. 2 2010 um 15:50 Uhr
Wie die Financial Times berichtet, wird es wohl in Kürze für alle Bankkunden gute Nachrichten aus Brüssel geben: Die Europäische Union will die Basis der Einlagensicherung der Banken deutlich stärken, indem sie die Mindesthöhe der Einlagen, die die Geschäftsbanken in die gesetzlichen Fonds einzahlen müssen, anhebt.
Geplant ist laut Financial Times eine Mindesteinlagenhöhe von 2 Prozent des Volumens der Spareinlagen einer Bank, ein Betrag, der rund viermal so hoch ist wie der aktuelle Wert. Mit diesem Schritt würde die Europäische Union ein grundlegendes Problem der Einlagensicherungsfonds angehen, das vor allem bei Verbraucherschützern in regelmäßigen Abständen für Kopfschmerzen sorgt. Obwohl die Einlagensicherungssysteme den Sparern eine mehr oder weniger umfassende Sicherung ihrer Einlagen versprechen, können die tatsächlich vorhandenen Reserven selbst mittlere Bankpleiten unmöglich auffangen. Es werden einfach nicht genug liquide Mittel bereit gehalten.
Der Vorstoß der EU zielt allerdings lediglich auf die gesetzliche Einlagensicherung, die aktuell 50.000 Euro pro Bank und Kunde schützt, nicht jedoch auf die zahlreichen privaten Sicherungsfonds, die es in den einzelnen Mitgliedsländern zusätzlich gibt. Dennoch wäre es ein wichtiger Schritt, der mehr als nur Symbolcharakter besitzt und das Fundament der gesetzlichen Einlagensicherung wesentlich stärken könnte.Keine Kommentare » Kategorien: ING-DiBa, Kreditkarten von as am 18. 2 2010 um 17:04 Uhr
Wie Deutschlands größte Direktbank bekannt gibt, können alle Kunden der ING-DiBa an den Kassen der Supermärkte der REWE-Kette ab sofort mit ihrer ec-Karte kostenlos Geld abheben. Dafür muss der Kunde lediglich einen Einkauf im Wert von mindestens 20 Euro tätigen, woraufhin er sich zusätzlich bis zu 200 Euro bar auszahlen lassen kann. Der Service ist kostenlos.
Obwohl die ING-DiBa explizit mit diesem Service wirbt, ist er laut REWE weniger exklusiv, als man denken könnte: Die Supermarktkette bietet den Bargeldservice nach eigenen Angaben allen Kunden, egal bei welcher Bank sie sind. Allerdings darf bisher nur die Direktbank ING-DiBa damit werben, was sich auf eine Exklusiv-Vereinbarung mit REWE zurückführen lässt.Kommentare (1) Kategorien: Bank of Scotland, Festgeld, Zinsänderung von as am 17. 2 2010 um 16:57 Uhr
Verlängerte die Bank of Scotland erst vergangene Woche ihre Neukundenaktion für das Tagesgeldkonto, so schraubt die schottische Bank heute mal wieder an den Zinsen ihres Festgeldangebots. Dabei hält sich die Bank Of Scotland an das mittlerweile anscheinend gültige – obwohl ungeschriebene – Gesetz, die Zinsen bei langfristigen Laufzeiten zu erhöhen, bei kurzen jedoch zu senken.
Konkret senkt die Bank of Scotland den Zins für das 24-monatige Festgeld von 2,15 auf 2,00 Prozent p.a.. Bei einer Laufzeit von 36 Monaten sinkt der Zinssatz um 0,05 Prozentpunkte auf 2,80 Prozent. Wer sein Geld jedoch für ganze vier Jahre anlegen will, profitiert von einer Zinserhöhung von 3,35 auf 3,45 Prozent.Keine Kommentare » Kategorien: Deutschland, Geldautomaten, Kreditkarten, Sicherheit, Verbraucherschutz von ls am 16. 2 2010 um 17:41 Uhr
Dass 2010 nicht als das „Jahr der Chipkarte“ in die Geschichte eingehen wird, steht wohl spätestens seit gestern fest: Britischen Forschern ist es gelungen, das sogennante EMV-Verfahren mit einem simplen Trick auszuhebeln und das Bezahlen ohne korrekte PIN zu ermöglichen. Das girocard-System steht damit zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Kritik – und den Schlagzeilen.
Was steckt hinter dem Trick der britischen Forscher? Das EMV-Verfahren (benannt nach Euro-, Master- und Visacard) ermöglicht es, dass die Chipkarte, egal ob girocard oder Kreditkarte, mit dem Terminal „kommuniziert“. Ein einfaches Beispiel: An der Kasse wird man entweder dazu aufgefordert, seine PIN-Nummer einzugeben, oder die Transaktion per Unterschrift zu bestätigen. Welche dieser beiden Arten der Verifikation stattfindet, entscheidet das Terminal und teilt dies der Karte mit. Wird die Eingabe einer PIN gefordert, wartet das Terminal auf die Bestätigung der Karte, ob die eingegebene PIN akzeptiert wird.
Das Team um Ross Anderson hat jetzt gezeigt, dass durch eine sogenannte „Man-in-the-Middle-Attacke“ die Kommunikation manipuliert werden kann. Dem Karten-Terminal kann vorgetäuscht werden, die Karte habe die PIN akzeptiert, während der Karte suggeriert wird, das Terminal verlange nur eine Unterschrift zur Verifikation. Das Tückische – egal welche PIN jetzt eingegeben wird, das Terminal spuckt einen Beleg aus, der die Verifizierung per PIN bestätigt.
Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) reagierte diesmal schneller auf die lauter werdenden Stimmen und gab heute bereits Entwarnung. Das deutsche girocard-System sei durch EMV-Spezifikationen sicher vor derartigen Manipulationsversuchen, die Vorspiegelung einer korrekten PIN-Prüfung sei nicht möglich. Dass der ZKA diese Antwort geben würde, hatte Ross Anderson vorausgesagt – und die Aussage angezweifelt.
Auch wenn eine endgültige Klärung noch aussteht, müssen Verbraucher nicht in Panik verfallen. Im Gegenteil: Lag bisher ein Fall von Kartenmissbrauch vor, bei dem der Gauner anscheinend im Besitz der korrekten PIN-Nummer war, wiesen die Banken in den meisten Fällen die Schuld dem Kartenbesitzer zu. Dies zu beweisen, dürfte den Banken nach den neusten Erkenntnissen deutlich schwerer fallen. Als Verbraucher sollte man das jedoch keineswegs als „Freifahrtschein“ sehen – wer die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen beim Bezahlen und Geld abheben per Chipkarte einhält, fährt immer noch am sichersten. Keine Kommentare » Kategorien: Neukundenaktion, Aktiendepot, comdirect von ls am 15. 2 2010 um 17:47 Uhr
Den letzten Tag des kürzesten Monats haben gleich drei Depot-Anbieter zum „Verfallsdatum“ für ihre Neukundenaktionen auserkoren. Sollte es keine kurzfristige Verlängerung geben, laufen an diesem Tag bei Cortal Consors, comdirect und OnVista verschiedene Aktionen aus.
Bei comdirect können sich Neukunden bei Depotübertrag noch bis 28. Februar bis zu 250,- Euro sichern. Die Prämie ergibt sich aus 1,00 Prozent (max. 250,- Euro) des übertragenen Fondsvolumens. Zu beachten ist, dass Überträge von ebase, Commerzbank und Dresdner Bank zu comdirect von der Prämie ausgeschlossen sind.
Wer bis Ende Februar ein Depot bei Cortal Consors eröffnet, erhält 12 Monate lang 3,50 Prozent Zinsen p.a. aufs Tagesgeld, egal ob man bereits ein Tagesgeldkonto bei Cortal Consors besitzt oder dieses gleichzeitig mit dem Depot eröffnet. Voraussetzung ist jedoch, dass das Wertpapierdepotvolumen innerhalb von 3 Monaten auf mindestens 6.000 Euro aufgestockt und für 12 Monate gehalten wird. Die Sonderverzinsung gilt zudem nur bis zu einem Anlagebetrag von 25.000 Euro.
Die Prämie der OnVista Bank lässt sich im Gegensatz zu den beiden vorherigen nicht in Zinsen oder Prozenten ausdrücken, sondern geht in die „Bits und Bytes“-Richtung: Bis zum 28. Februar können sich Kunden bei Eröffnung des OnVista FreeBuy-Depots ein Gratis-Netbook sowie 5 sogenannte Freebuys sichern. Auch hier muss der Kunde jedoch eine Voraussetzung erfüllen: Das Netbook erhält nur, wer bis zum 31. März 20 Transaktionen mit einem Ordervolumen von jeweils mindestens 1.000 Euro ausführt. Als Transaktion zählen An- und Verkäufe, die Willkommens-Freebuys können ebenfalls eingesetzt werden.
Keine Kommentare » Kategorien: Bank of Scotland, Tagesgeld, Zinsänderung von as am 12. 2 2010 um 16:50 Uhr
2,10 Prozent Zinsen jährlich bietet aktuell die Bank of Scotland ihren Tagesgeldkunden, für Neukunden gibt es darüber hinaus noch ein zusätzliches Schmankerl: 20€ Begrüßungsgeld. Das wird fällig, wenn der frischgebackene Bank of Scotland-Kunde sein Konto aktiv nutzt, also Geld auf das Tagesgeldkonto überweist.
Ursprünglich hätte die Neukundenaktion der Bank of Scotland am kommenden Montag, dem 15.02., auslaufen sollen. Kurzfristig hat jedoch die schottische Bank die Aktion bis zum 26.02. verlängert. Wer bis zu diesem Zeitpunkt ein Tagesgeldkonto beantragt, kann noch die 20€ kassieren. Man muss lediglich dafür sorgen, dass bis zum Stichtag, dem 26. März, Geld auf das Konto geflossen ist.
Aktuell befindet sich das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland auf Platz 1 unseres Tagesgeld-Vergleichs, wodurch die Neukundenaktion für viele Sparer interessant sein dürfte.Keine Kommentare »
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