direktbanknews.de - täglich aktuell
ein Service von direktbankvergleich.de
Bookmarken bei
Newsletter abonnieren
Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: Januar 2010Archiv: Januar 2010
Kategorien: Kreditkarten, Sicherheit von as am 21. 1 2010 um 17:09 Uhr
Als erste und bisher auch einzige Banken-Gruppe hat der Verband der Sparda-Banken am vergangenen Mittwoch angekündigt, alle nicht mehr voll funktionsfähigen ec-Karten ihrer Kunden auszutauschen. Dabei handelt es sich nach Angaben der Sparda ausschließlich um jene Karten, die noch bis 2010 beziehungsweise 2011 gültig sind. Alle neueren ec-Karten sind von dem Fehler und damit auch der Umtauschaktion nicht betroffen.
Zwar funktionieren mittlerweile alle ec-Karten und Kreditkarten im Inland wieder tadellos - zu verdanken ist dieser Umstand der Reprogrammierung der Kartenlesegeräte -, im Ausland ist ihre Funktionstüchtigkeit jedoch immer noch nicht wieder hergestellt.
Mit dem Austausch der Karten kommen Kosten in Millionenhöhe auf die Sparda-Gruppe und ihre Mitglieder zu, Kosten, die die ebenfalls betroffene Konkurrenz der Sparda - Sparkassen, Volksbanken und Privatbanken - zu vermeiden sucht. Statt eines kostspieligen Austauschs setzen sie auf eine Umprogrammierung der Chipkarten via Geldautomat. Ab Februar sollen die umgerüsteten Automaten die volle Funktionalität der Karten automatisch wieder herstellen.Keine Kommentare » Kategorien: ING-DiBa, Festgeld, Zinsänderung von as am 20. 1 2010 um 17:04 Uhr
Bisher galt bei der ING-DiBa, dass der Festgeld-Kundschaft die Wahl zwischen drei verschiedenen Laufzeiten gewährt wird: drei, sechs und zwölf Monate. Ab sofort fällt die – vermutlich nicht sehr häufig genutzte – Variante mit drei Monaten aus dem Programm. Gleichzeitig hat die Direktbank die Zinsen der verbliebenen Laufzeiten nach oben angepasst.
Die aktuelle Zinserhöhung, die dem allgemeinen Trend bei Geldanlagen entgegen läuft, setzt beim einjährigen Festgeld wieder eine 2 vor das Komma (von 1,50 auf 2,00 Prozent p.a.), wodurch sich das Angebot der ING-DiBa an die Spitze unseres Festgeldvergleichs setzt – vorausgesetzt, man ist bereit, mindestens 50.000 Euro fest anzulegen.
Wer eine niedrigere Summe für ein Jahr bei der ING-DiBa parken will, kann sich einen Zinssatz von 1,50 (ab 10.000 Euro) respektive 1,75 Prozent (ab 25.000 Euro) sichern. Sucht der Sparer allerdings nach einer Anlagemöglichkeit für weniger als 10.000 Euro, wird er bei der ING-DiBa vor verschlossenen Türen stehen.Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, Geschäftsergebnis von as am 19. 1 2010 um 17:06 Uhr
Weniger, jedoch nicht wenig Verlust. So könnte die Citigroup das letzte Quartal 2009 kurz und bündig zusammenfassen. Zwar konnte der amerikanische Bankenriese Rückstellungen und Verlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel verringern, die roten Zahlen wurden dadurch jedoch nur auf rund 7,5 Milliarden Dollar gedrückt.
Doch nicht nur die schlechten Zahlen aus 2009 lasten auf dem Geschäft der Citigroup, auch die Aussichten für 2010 sehen nicht unbedingt rosig aus. Zwar erwarten Analysten einen weiteren Rückgang der Verluste, ein Wechsel in die schwarzen Zahlen steht jedoch nicht in Aussicht.Keine Kommentare » Kategorien: Vermögen von as am 18. 1 2010 um 17:09 Uhr
Heute ist es wieder allen Orten zu lesen: Dem durchschnittlichen Deutschen geht es auch in der Finanzkrise nicht schlecht, kann er doch aus einem Vermögen von 88.000 Euro schöpfen (zumindest kann das der durchschnittliche Erwachsene). Inklusive Rentenansprüche beträgt das Vermögen sogar 155.000 Euro pro Kopf.
Wie der Ersteller der Studie, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), selbst betont, sagt ein derartiger Wert zwar einiges über das Gesamtvermögen, jedoch auffallend wenig über die Vermögensverteilung der deutschen Gesellschaft aus. So besitzt jeder zweite Deutsche weniger als 15.000 Euro und liegt damit deutlich unter dem Durchschnittswert von 88.000 Euro. Der einfache Durchschnitt - das arithmetische Mittel - ist oft wenig geeignet, einen relevanten Wert aus einem Satz statistischer Daten zu ziehen – was leider viel zu selten von den Medien berücksichtigt wird. Das Resultat sind viel zu oft Meldungen, die einen Sachverhalt im besten Fall unzureichend, im schlechtesten Fall grob verzerrt darstellen.
Und das alles nur, weil in Statistik keiner aufgepasst hat.Keine Kommentare » Kategorien: Credit Europe Bank, Festgeld, Zinsänderung von as am 15. 1 2010 um 16:58 Uhr
Wer sieben beziehungsweise zehn Jahre Zeit mitbringt, darf sich heute über die gestiegenen Zinsen beim Festgeld der Credit Europe Bank freuen. Anleger, die ihr Erspartes für ein ganzes Jahrzehnt anlegen möchten, können sich dabei 4,50 Prozent Zinsen p.a. sichern, eine siebenjährige Anlage bringt noch 4,25 Prozent Zinsen pro Jahr.
Effektiv entsprechen die neuen Zinssätze einer moderaten Erhöhung um einen viertel Prozentpunkt. Allerdings profitieren ausschließlich die langen Laufzeiten von der Zinserhöhung, alle kürzeren Laufzeiten bleiben unverändert, so zum Beispiel das einjährige Festgeld mit 1,50 Prozent und das zweijährige mit 2,50 Prozent.
Damit setzt sich der von uns bereits mehrfach angesprochene Trend fort, dass ausschließlich lange Laufzeiten von Zinserhöhungen profitieren beziehungsweise interessante Zinssätze auf mehrjährige Festgeldangebote beschränkt sind.Keine Kommentare » Kategorien: Finanzkrise, Kreditkarten von as am 14. 1 2010 um 16:57 Uhr
Ohne Kreditkarte ist man in den USA sogar als Kunde kleinerer Läden praktisch aufgeschmissen. Doch nicht nur aus diesem Grund hat jeder Bürger des Ursprungslands der Kreditkarte im Schnitt zwei der kleinen Plastikkärtchen: Viele Amerikaner benutzen ihre Visa-Karten, MasterCards und American Express Karten auch zur Aufnahme eines kurzfristigen Kredits.
Denn anders als in Deutschland, wo die sogenannten „Charge Cards“, deren Umsätze nach spätestens einem Monat automatisch abgebucht werden, dominieren, nutzen die US-Amerikaner „Credit Cards“, also echte Kreditkarten. Die Kartenumsätze werden nicht automatisch beglichen, sondern können nach und nach bezahlt werden – bei meist sehr hohen Zinsen. Da nicht selten die Schulden einer Kreditkarte mit Hilfe einer neuen Karte abgelöst werden, entsteht schnell ein Teufelskreis immer weiter steigender Schulden.
Nun soll ein neues Gesetz den schlimmsten Auswüchsen des amerikanischen Kreditkartengeschäfts einen Riegel vorschieben. So dürfen in Zukunft im ersten Jahr die Kreditzinsen nicht erhöht werden, zudem muss jede Änderung des Zinssatzes mit einer Vorlaufzeit von mindestens 45 Tagen angekündigt werden. Darüber hinaus sollen Kreditlimits nicht mehr einfach zu überziehen sein, bei Kartenbesitzern unter 21 soll darüber hinaus die Bonität untersucht werden.
Ob die neuen Regelungen weit genug gehen, wird sich in Zukunft an der Entwicklung der Kreditausfallrate ablesen lassen. Bis erste Daten verfügbar sein werden, haben allerdings noch Millionen Amerikaner mit ihren alten Kreditkarten-Schulden zu kämpfen. Keine Kommentare »
|
 |
|