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Wegweiser: Direktbankvergleich > Blog > Archiv: Januar 2010Archiv: Januar 2010
Kategorien: Sicherheit, Verbraucherschutz von as am 29. 1 2010 um 16:46 Uhr
Zwar zählt der TÜV mit Sicherheit nicht zu den beliebtesten Institutionen Deutschlands - welcher Autofahrer denkt schon mit Freude an den nächsten Termin beim TÜV? - aber immerhin steht der Technische Überwachungsverein für Zuverlässigkeit und Sicherheit an, im und rund ums Auto.
Das gilt jedoch nicht in gleichem Maße im Finanzbereich, den sich der TÜV vor einiger Zeit als neues Spielfeld ausgesucht hat. Seit einigen Jahren bietet der TÜV ein Siegel für Finanzprodukte, das die Qualität von Beratung und Services wiedergeben soll. Laut einer diese Woche veröffentlichten Studie agiert der Verein jedoch nur mit mäßigen Erfolg in der Welt der Banken.
Die Qualität des Finanzprodukts spielt bei der Vergabe der Prüfsiegel praktisch keine Rolle, sind es doch Beratung und Service, die vom Technischen Überwachungsverein untersucht werden. Die Verfasser der Studie beklagen, dass dadurch die eigentliche Qualität des Finanzprodukts überhaupt nicht in die Vergabe des Prüfsiegels einfließt. Entsprechend des guten Rufs des Vereins nutzen zahlreiche Banken und Finanzdienstleister das TÜV-Prüfsiegel zur Werbung für die eigenen Produkte – und suggerieren damit bewusst oder unbewusst einen Qualitätsstandard, den das TÜV-Prüfsiegel gar nicht gewährleisten will und kann.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten, DKB, Lufthansa von as am 28. 1 2010 um 16:46 Uhr
Während zahlreiche Banken immer noch an der Beseitigung der Fehlfunktion ihrer Kreditkarten arbeiten, taucht bereits die nächste Hiobsbotschaft auf: Laut Financial Times Deutschland mussten mehrere Besitzer einer Miles-and-More-MasterCard (von der Lufthansa in Kooperation mit der DKB herausgegeben) in den vergangenen Monaten feststellen, dass über ihre Kreditkarten unberechtigte Abbuchungen getätigt wurden.
Allen Geschädigten gemeinsam ist, dass sie mit ihrer MasterCard in einem Starwood-Hotel (hierzu gehören zum Beispiel die Hotels von Le Méridien und Sheraton) bezahlt haben. Daher liegt der Verdacht nahe, dass der Datenverlust bei einem Unternehmen auftrat, dass für die Starwood-Hotels die Kreditkartenabrechnungen erledigt. Einige der Betrugsfälle sind schon seit längerem bekannt, auch wurden bereits Kreditkarten durch die Lufthanse gesperrt. Über die Wurzel des Problems gibt es jedoch bis zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Informationen.
Erst Ende 2010 kam es nach einem Datenleck bei einem spanischen Finanzdienstleister zu einer großen Kreditkarten-Rückrufaktion deutscher Banken. Im Vergleich dazu ist das Problem der Lufthanse fast vernachlässigbar, ein gutes Licht auf die Sicherheit der Kreditkartendaten wirft der neuerliche Fall jedoch mit Sicherheit nicht. Er zeigt vielmehr, dass nicht nur die Sicherheit der Kreditkarte selbst erhöht werden muss, sondern insbesondere die Weitergabe und die Speicherung der Kreditkartendaten bei Handel und Finanzdienstleistern unter die Lupe genommen werden müssen.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten von as am 27. 1 2010 um 16:09 Uhr
Nicht erst seit Facebook ist bekannt, dass das World Wide Web nicht nur eine fast unbegrenzte Menge an Informationen bietet, sondern es auch jedem Menschen mit Internetzugang ermöglicht, der ganzen Welt seine eigene Beschränktheit zu präsentieren.
Eine neue Internetseite aus den Vereinigten Staaten bietet dafür nun ein neues Forum, wobei allerdings erwähnt werden muss, dass der Service leider nur für Kreditkartenbesitzer verfügbar ist.
Wer sich mit seinen Kreditkartendaten (und wahlweise den Zugängen für Seiten wie Amazon und ebay) auf Blippy.com anmeldet, teilt allen Internetnutzern seine mit der Kreditkarte getätigten Einkäufe und Zahlungen mit. Abgesehen davon, dass es dank der freigiebig verteilten Daten für jedermann möglich ist, ein mehr oder weniger exaktes Profil der Ausgaben und Einkäufe des Kreditkartenbesitzers zu erstellen, werden zusätzlich wichtige Daten, wie Kreditkartennummern und Zugangsdaten für E-Commerce-Seiten, den Betreibern von Blippy.com anvertraut. Je mehr die Anhängerschaft der Website wächst, desto attraktiver dürfte dabei die Datenbank für kriminelle Hacker werden.
Im Austausch gegen etwas virtuelle Angeberei bietet Blippy also jede Menge reale Gefahren. Nicht unwahrscheinlich, dass im Laufe der Zeit die Daten der Nutzer verschwinden – und mit ihnen auch ihr Geld. Kein Wunder, dass Datenschützer wenig Begeisterung für die Idee zeigen. Wir meinen, wer so schlecht auf seine Daten aufpasst, für den kommt jede Hilfe zu spät.Keine Kommentare » Kategorien: Bank of Scotland, Tagesgeld, Zinsänderung von as am 26. 1 2010 um 16:13 Uhr
Nur noch eine Woche lang bietet die Bank of Scotland ihren Tagesgeldzins von 2,30 Prozent, mit dem sie aktuell auf dem ersten Platz der direktbankvergleich.de-Tagesgeld-Top 10 positioniert ist. Ab Dienstag kommender Woche (02.02.2010) sinkt der Zinssatz auf 2,10 Prozent, ein Schritt, durch den die Bank of Scotland allerdings nicht ihre Führungsposition in unserem Tagesgeld-Vergleich einbüßt.
Wer jetzt allerdings meint, er könne sich noch schnell die 2,30 Prozent sichern, den müssen wir an dieser Stelle leider enttäuschen: Die Zinssenkung gilt für Bestandskunden wie Neukunden gleichermaßen. Alle Kunden der schottischen Bank profitieren jedoch von der erst kürzlich erfolgten EU-weiten Erhöhung der gesetzlichen Mindestsicherung, die ab diesem Jahr 100.000 Euro pro Kunde beträgt. (Anmerkung: Bei der Bank of Scotland ist diese Summe in britischen Pfund, nicht in Euro besichert.)Keine Kommentare » Kategorien: Aktiendepot, comdirect von as am 25. 1 2010 um 17:00 Uhr
Depotinhaber sind eine begehrte Spezies. Sie besitzen bereits ein Depotkonto, nicht selten gut gefüllt mit den verschiedensten Wertpapieren und – das ist das Wichtigste – schichten ihr Depot in schöner Regelmäßigkeit um. Genau diese Spezies ist es, nach der alle Depotkonto-Anbieter fischen. Ein alter Hase und sein Depotkonto versprechen mehr Umsatz als ein Börsenneuling - und damit auch mehr Einnahmen für seine Bank.
Kein Wunder, dass die meisten Depot-Aktionen genau diese Klientel ansprechen sollen. Nach diesem bewährten Muster geht auch die comdirect bei ihrer aktuellen Aktion vor: Die Direktbank zahlt jedem Depot-Neukunden 1 Prozent des Depotwerts (berücksichtigt werden ausschließlich Fondswerte), den er von seiner alten Bank mitbringt, maximal jedoch 250 Euro. Dieses Angebot gilt sowohl für das TraderDepot, als auch für das AnlegerDepot. Beim AnlegerDepot winken allen Neukunden weitere 50 Euro Prämie, wenn sie innerhalb der ersten drei Monate Fondsanteile im Wert von mindestens 1.000 Euro in ihrem comdirect-Depot verwalten.
Wie sich die beiden Depotkonten der comdirect im direkten Vergleich mit den Angeboten der Konkurrenz schlagen, können Sie in unserem Depot-Rechner überprüfen.Keine Kommentare » Kategorien: Kreditkarten, Visa von as am 22. 1 2010 um 15:57 Uhr
6 Cent auf 100 Euro Umsatz. 0,6 Promille betrug im vergangenen Jahr der Anteil des Kreditkartenmißbrauchs am Gesamtumsatz der Visa Karten in Deutschland. Obwohl die Zahl nicht sehr beängstigend klingt, arbeitet der Kreditkartenriese derzeit daran, seinen deutschen Kunden mehr Sicherheit im Umgang mit der kleinen Plastikkarte zu bieten.
Noch im laufenden Jahr will Visa einen SMS-Service aufsetzen, durch den dem Kunden, sofern seine Bank mitspielt, bei jeder Transaktion eine Bestätigung aufs Handy gesandt wird. Eine missbräuchliche Verwendung der Kreditkarte durch Dritte würde dadurch praktisch unmittelbar sichtbar werden. Ziel von Visa ist es, die Kosten des Kartenmißbrauchs weiter zu reduzieren, jedoch ohne dafür die Kunden belästigen zu müssen.Kommentare (4)
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